{"id":142710,"date":"2025-05-27T03:52:15","date_gmt":"2025-05-27T03:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/142710\/"},"modified":"2025-05-27T03:52:15","modified_gmt":"2025-05-27T03:52:15","slug":"trump-muss-nur-ja-sagen-us-senat-steht-mit-sanktionsliste-fuer-crazy-putin-bereit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/142710\/","title":{"rendered":"Trump muss nur &#8222;Ja&#8220; sagen: US-Senat steht mit Sanktionsliste f\u00fcr &#8222;Crazy Putin&#8220; bereit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Trumps Leidenschaft f\u00fcr Putin scheint zu erkalten. Er beschimpft den russischen Diktator f\u00fcr dessen j\u00fcngste Angriffe auf die Ukraine. Damit w\u00e4chst die Wahrscheinlichkeit neuer US-Sanktionen. Der Senat hat da schon etwas vorbereitet.<\/strong><\/p>\n<p>Donald Trump und Wladimir Putin &#8211; das sollte mal eine Bromance werden. Die sch\u00f6nste M\u00e4nnerfreundschaft der internationalen Politik. So scheint sich das zumindest der US-Pr\u00e4sident vorgestellt zu haben. Doch gerade hatte er nicht nur ein <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trump-Verhandlungen-zwischen-Moskau-und-Kiew-beginnen-sofort-article25778781.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Telefon-Rendez-vous mit dem Russen<\/a>, sondern auch eins mit der Realit\u00e4t. Kurz nachdem sich Putin am Telefon noch konstruktiv gegeben hatte, lie\u00df er Kiew so massiv wie nie zuvor bombardieren.<\/p>\n<p>Das war selbst f\u00fcr Trump zu viel, der sonst zu jeder Schwamm-Dr\u00fcber-Geste bereit ist. &#8222;Ich bin immer gut mit ihm klargekommen, aber etwas ist mit ihm passiert&#8220;, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Trump-Putin-ist-absolut-verrueckt-geworden-article25792537.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Putin sei &#8222;absolut verr\u00fcckt&#8220;<\/a> geworden. Putin feuere Raketen auf St\u00e4dte und auf H\u00e4user, ohne jeden Grund. <\/p>\n<p>Warum sich Trump so \u00e4u\u00dfert, ist nun die Frage: Wusste er das alles etwa noch nicht? Ist ihm erst jetzt aufgefallen, wie Russland die Zivilbev\u00f6lkerung bluten l\u00e4sst? Dachte er ernsthaft, er allein k\u00f6nne Putin umstimmen? Das kann durchaus sein. <\/p>\n<p>Ist er doch nicht der Super-Dealmaker?<\/p>\n<p>Eine weitere Erkl\u00e4rung: M\u00f6glicherweise bereitet er gerade auch seinen Ausstieg aus dem Konflikt vor. Nach dem Telefonat mit Putin hatte er das schon angedroht. Denn auch den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenksyj kritisierte er. Alles, was aus dessen Mund komme, verursache Probleme, schrieb er auf Truth Social. Nach dem Gespr\u00e4ch mit Putin hatte er gesagt, der Krieg sei Angelegenheit der Europ\u00e4er. Motto: Macht doch euren Kram allein. <\/p>\n<p>Erkl\u00e4ren m\u00fcsste er das seinen W\u00e4hlern daheim. Denn im Wahlkampf hatte er behauptet, den Konflikt in 24 Stunden beenden zu k\u00f6nnen. G\u00e4be er einfach auf, kratzt das an seinem herbeibehaupteten Nimbus, ein Super-Verhandler zu sein.<\/p>\n<p>Doch es gibt noch eine M\u00f6glichkeit: Trump merkt gerade, wie Putin wirklich ist. Und das l\u00e4sst eine Hoffnung aufkeimen: Dass Trump endlich erkennt, wer T\u00e4ter und wer Opfer ist. Dass es nicht reicht, als Vermittler aufzutreten. Dass er sich eindeutig auf die Seite der Ukraine stellt. <\/p>\n<p>Immerhin, neue Sanktionen gegen Russland schloss er auf Nachfrage nicht aus. Das d\u00fcrfte auch Bundeskanzler Friedrich Merz vernommen haben. Der hatte auf seiner Kiew-Reise versucht, Trump von gemeinsamen Sanktionen zu \u00fcberzeugen. Merz drohte dem russischen Pr\u00e4sidenten jedenfalls vollmundig damit. Doch Trump machte einen R\u00fcckzieher und lie\u00df die Europ\u00e4er h\u00e4ngen. Stattdessen wollte er die Gespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul abwarten &#8211; und sein eigenes Telefonat mit Putin. <\/p>\n<p>Doch dabei kam &#8211; abgesehen von <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russland-und-Ukraine-schliessen-Gefangenenaustausch-ab-article25791670.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">einem gro\u00dfen Gefangenenaustausch<\/a> &#8211; nicht viel heraus. Ern\u00fcchterung macht sich breit. Offenbar auch bei Trump. <\/p>\n<p>Senat steht bereit<\/p>\n<p>Die Frage ist nun, welche Schl\u00fcsse er daraus zieht. R\u00fcckzug als Vermittler oder jetzt erst recht? Letzteres k\u00f6nnte neue Sanktionen und auch Waffenlieferungen f\u00fcr die Ukraine bedeuten. In Richtung Sanktionen k\u00f6nnte ihn aber auch seine eigene Partei dr\u00e4ngen. Es gibt viele Senatoren, die zumindest in Sachen Au\u00dfenpolitik noch genauso denken wie vor der \u00c4ra Trump. Die Demokraten sind ohnehin daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Der Mehrheitsf\u00fchrer im Senat, John Thune, Republikaner aus South Dakota, hat mit dem demokratischen Senator Richard Blumenthal ein neues Sanktionspaket geschn\u00fcrt. 80 der 100 Senatoren unterst\u00fctzen es. Die Pl\u00e4ne liegen seit Anfang April auf dem Tisch. Zentral darin sind Z\u00f6lle von 500 Prozent f\u00fcr L\u00e4nder, die Russland noch \u00d6l oder Gas abkaufen. <\/p>\n<p>Die Republikaner wollen es erst zur Abstimmung stellen, wenn Trump den Daumen hebt. Ob er das tut? Schon Ende April stellte er das in Aussicht, als er sich entt\u00e4uscht \u00fcber Putin zeigte. Doch nichts passierte. Letztlich wei\u00df man es nie bei Trump &#8211; was oft daran liegt, dass er es vermutlich selbst auch noch nicht wei\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trumps Leidenschaft f\u00fcr Putin scheint zu erkalten. 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