{"id":14275,"date":"2025-04-07T23:46:21","date_gmt":"2025-04-07T23:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14275\/"},"modified":"2025-04-07T23:46:21","modified_gmt":"2025-04-07T23:46:21","slug":"mike-pence-trump-wuerde-nicht-mit-militaerischen-massnahmen-im-iran-zoegern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14275\/","title":{"rendered":"Mike Pence: Trump w\u00fcrde nicht mit milit\u00e4rischen Ma\u00dfnahmen im Iran z\u00f6gern"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg.svg+xml\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat dem Iran zwei Monate Zeit gegeben, an den Verhandlungstisch zu kommen, um ein neues Atom-Abkommen auszuhandeln. Im Jahr 2018 hatte sich Trump aus der Wiener Nuklearvereinbarung mit dem Iran (JCPoA) zur\u00fcckgezogen. Er verh\u00e4ngte daraufhin au\u00dferdem schwerwiegende Sanktionen gegen den Iran. Er hat davor gewarnt, dass er nicht z\u00f6gern wird, milit\u00e4rische Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, falls die neuen Gespr\u00e4che nicht zu einem Abschluss kommen.<\/p>\n<p>Als Reaktion auf diese Drohungen betonte der iranische Oberste F\u00fchrer und Oberbefehlshaber der iranischen Armee Ayatollah Ali Khamenei, er gebe &#8222;keine hohe Wahrscheinlichkeit an&#8220;, dass Ma\u00dfnahmen von au\u00dfen gegen den Iran ergriffen w\u00fcrden. Er bezog sich dabei auf die, wie er es nannte, &#8222;Drohungen anderer L\u00e4nder, im Iran B\u00f6ses zu tun\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/icon-cross-10x10-grey-6.svg.svg+xml\" width=\"10\" height=\"10\" alt=\"Close advertising\" fetchpriority=\"high\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Jetzt, da nur noch ein Monat bis zum Ende dieser Frist verbleibt, stellt sich die Frage, wie ernst es Trump mit seiner Drohung ist. &#8222;Wir scheinen uns diesem Punkt zu n\u00e4hern.&#8220; antwortete Mike Pence auf die Frage, ob Trump wirklich bereit sei, milit\u00e4rische Gewalt anzuwenden, in einem Gespr\u00e4ch mit dem Programm &#8222;Rosenberg Report&#8220;. <\/p>\n<p>Mike Pence ist der ehemalige Vizepr\u00e4sident aus Trumps erster Amtszeit.<\/p>\n<p>&#8222;Ich denke, Trump glaubt, dass Frieden durch Macht entsteht\u201c, sagte er. &#8222;Sie wissen, er ist ein Pr\u00e4sident, der ein Ende der Kriege will und amerikanische Truppen aus verschiedenen Teilen der Welt abziehen will. Aber das amerikanische Volk kann sich darauf verlassen, und unsere Feinde in der Region m\u00fcssen wissen, dass Trump die notwendigen Schritte unternehmen wird, um unsere engsten Verb\u00fcndeten zu verteidigen&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Bei der Erl\u00e4uterung der Leistungen der US-Regierung w\u00e4hrend Trumps erster Amtszeit bezog sich Pence auf einen amerikanischen Drohnenangriff im Januar 2020. Dieser f\u00fchrte zur Ermordung von Qassim Soleimani, dem Kommandeur der Quds Force der iranischen Revolutionsgarden, in der N\u00e4he des Flughafens von Bagdad. Die Operation versch\u00e4rfte allerdings die Spannungen zwischen Teheran und Washington stark.<\/p>\n<p>Donald Trump hat nach seiner R\u00fcckkehr ins Wei\u00dfe Haus auf wiederholte Einladungen iranischer Beamter eine Wiederaufnahme der Gespr\u00e4che gefordert. Gleichzeitig hat er eine Politik des &#8222;maximalen Drucks&#8220; aktiviert und sein Ziel erkl\u00e4rt, die iranischen \u00d6lexporte auf Null zu bringen &#8211; ein Schritt, der in Teheran auf heftige Reaktionen stie\u00df.<\/p>\n<p>Trotz fr\u00fcherer Meinungsverschiedenheiten wie \u00c4u\u00dferungen des Oberbefehlshabers der iranischen Armee Ali Khamenei, der Verhandlungen mit der Trump-Regierung als &#8222;w\u00fcrdelos&#8220; bezeichnete, haben iranische Regierungsvertreter k\u00fcrzlich ihre Bereitschaft zu indirekten Gespr\u00e4chen mit Amerika erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Nachdem Donald Trump einen Brief an den iranischen Staatschef geschickt hatte, dessen vollst\u00e4ndiger Text noch nicht ver\u00f6ffentlicht wurde, \u00fcbermittelte der Iran eine Antwort auf den Brief des US-Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p>Strebt Trump eine Einigung oder einen Angriff an?<\/p>\n<p>&#8222;Sucht Trump wirklich nach einer Einigung oder gibt er dem Iran nur die M\u00f6glichkeit, den Weg der Diplomatie zu \u00fcberspringen, um die Grundlagen f\u00fcr milit\u00e4rische Aktionen zu schaffen?&#8220;, fragte Gastgeber Joel Rosenberg Pence.<\/p>\n<p>Der ehemalige Vizepr\u00e4sident Pence antwortete: &#8222;Ich kenne Trump sehr gut. W\u00e4hrend seiner ersten Pr\u00e4sidentschaft habe ich gesehen, dass er den Einsatz von Gewalt nie hinausz\u00f6gerte, sondern immer nur als letztes Mittel sah.\u201c<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Ich glaube aufrichtig, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, an dem wir den Ayatollahs und Mullahs in Teheran unmissverst\u00e4ndlich sagen sollten, dass Amerika, Israel und die freie Welt niemals zulassen werden, dass der Iran eine Atomwaffe erlangt. Die Tatsache, dass der Pr\u00e4sident seine Bereitschaft zu einem Dialog mit dem iranischen Pr\u00e4sidenten erkl\u00e4rt hat, sollte die amerikanische Entschlossenheit in dieser Hinsicht um keinen Deut schm\u00e4lern.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die Vereinigten Staaten werden gegebenenfalls an der Seite Israels Ma\u00dfnahmen ergreifen\u201c, sagte Pence weiter. &#8222;Die wirtschaftliche und politische Isolation, die wir dem Iran w\u00e4hrend unserer \u00c4ra zugef\u00fcgt haben, und der Sturz der Assad-Regierung in Syrien zeigen, dass der Iran den gleichen Weg einschlagen muss\u201c, f\u00fcgte er am Ende hinzu.<\/p>\n<p>Raketenabwehrsysteme in den Nahen Osten verlegt<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten h\u00f6her schlagen, gaben einige dem US-Verteidigungsministerium nahestehende sachkundige Quellen bekannt, dass Patriot-Raketenabwehrsysteme von S\u00fcdkorea in den Nahen Osten verlegt werden. Die Entscheidung wurde demnach aufgrund von Bedenken hinsichtlich der M\u00f6glichkeit eines iranischen Vergeltungsangriffs getroffen.<\/p>\n<p>Sie sagten, der Schritt solle die Verteidigung gegen potenzielle Bedrohungen durch den Iran st\u00e4rken und sei ein Zeichen f\u00fcr die Bereitschaft der Vereinigten Staaten, mit unvorhergesehenen Szenarien in der Region umzugehen. Ebenfalls in den letzten Tagen haben die USA mehr Kampfflugzeuge in die Region entsandt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg.svg+xml\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Gleichzeitig erkl\u00e4rte der iranische Pr\u00e4sident Masoud Pezeshkian in einem Telefongespr\u00e4ch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, Teheran habe &#8222;keinen Sinn f\u00fcr einen Krieg\u201c mit irgendeinem Land, werde aber auch &#8222;nicht z\u00f6gern&#8220;, sich zu verteidigen.<\/p>\n<p>Pezeshkian erkl\u00e4rte, der Iran habe &#8222;nie nach Krieg und Konflikten gesucht&#8220; und betonte, eine unfriedliche Nutzung der Kernenergie habe in der Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin seines Landes &#8222;absolut keinen Platz&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat dem Iran zwei Monate Zeit gegeben, an den Verhandlungstisch zu kommen, um ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14276,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[106,13,345,14,15,8047,12,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-14275","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-headlines","10":"tag-iran","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-raketenangriff","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-usa","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114299350837985348","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14275"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14275\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14276"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}