{"id":142771,"date":"2025-05-27T04:26:22","date_gmt":"2025-05-27T04:26:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/142771\/"},"modified":"2025-05-27T04:26:22","modified_gmt":"2025-05-27T04:26:22","slug":"karneval-der-kulturen-bietet-neues-und-bewaehrtes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/142771\/","title":{"rendered":"Karneval der Kulturen bietet Neues und Bew\u00e4hrtes"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Tradition und Neuland &#8211; beim Berliner Karneval der Kulturen gibt es in diesem Jahr viel Bekanntes, aber auch neue Wege. Das viert\u00e4gige Stadtfest vom 6. bis 9. Juni wird sich wie immer in Kreuzberg rund um den Bl\u00fccherplatz abspielen. Der als H\u00f6hepunkt geltende Umzug zieht jedoch um nach Friedrichshain auf die Frankfurter Allee.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Es sei eine Chance, \u201eneue Bilder in die imposante Stra\u00dfe zu bringen\u201c, sagte Anna-Maria Seifert, Co-Leiterin des Karnevals der Kulturen, der Deutschen Presse-Agentur. Ganz freiwillig ist der Umzug in den Osten Berlins nicht: Durch eine Gro\u00dfbaustelle in der Gneisenaustra\u00dfe &#8211; der urspr\u00fcnglichen Strecke &#8211; ist der Karneval gezwungen, einen anderen Umzugsort zu finden.\u00a0<\/p>\n<p>Umzug diesmal in Friedrichshain<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das sei \u201eeine sehr spannende Erfahrung\u201c gewesen, schildert Seifert. Aber letztlich h\u00e4tten Bezirk, Feuerwehr und Polizei es erm\u00f6glicht, dass eine neue Route gefunden wurde. Ob dort wie in den Vorjahren Zehntausende den bunten Umzug verfolgen werden, bleibt abzuwarten. \u201eWir haben versucht, den Kiez mitzunehmen auf die Reise\u201c, sagte Seifert und berichtete von Anwohner-Treffen und Informationen f\u00fcr Gesch\u00e4fte. \u201eAber wir hoffen auch, dass viele alteingesessene Karnevalsfans mitkommen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Knapp 70 Gruppen sind laut Veranstalter in diesem Jahr dabei, etwa ein Dutzend davon zum ersten Mal. \u201eAndere sind bereits 20 Jahre und l\u00e4nger dabei\u201c, berichtete Seifert. Im vergangenen Jahr feierten rund 1,1 Millionen Menschen das viert\u00e4gige Fest.\u00a0<\/p>\n<p>Sicherheitsma\u00dfnahmen hochgefahren\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Polizei begleitete das multikulturelle Spektakel im vergangenen Jahr allein am Umzugstag insgesamt mit rund 1.300 Beamten. F\u00fcr dieses Jahr ist das Sicherheitskonzept nochmals in Beratung mit Polizei und Feuerwehr angepasst worden, wie Co-Leiterin Seifert sagte. \u201eWir haben uns bestm\u00f6glich vorbereitet und unsere Ma\u00dfnahmen hochgefahren.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zuletzt hatte die Berliner Polizei bei gr\u00f6\u00dferen Veranstaltungen extra verschiedene Sperrelemente und auch Polizeiautos an Zufahrtsstra\u00dfen und Seitenstra\u00dfen aufgestellt. So sollen Besucher vor m\u00f6gliche Amokfahrten oder Terroranschl\u00e4gen mit Autos gesch\u00fctzt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Karneval als Reaktion auf rassistische \u00dcbergriffe<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Karneval der Kulturen hat seine Urspr\u00fcnge 1996. Als Folge von Rassismus und zahlreichen \u00dcbergriffen sollte er ein Zeichen sein f\u00fcr Diversit\u00e4t und friedliches Miteinander. Die j\u00fcngsten politischen Entwicklungen h\u00e4tten viele der mehr als 4.500 Akteurinnen und Akteure alarmiert, hei\u00dft es von den Veranstaltern. \u201eMigrationspolitik darf nicht genutzt werden, um zu spalten.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Veranstaltung soll ein friedliches Fest sein. Im Verhaltenskodex wird extremistische Gesinnung nicht geduldet. \u201eWir sind gegen jegliche Form von Diskriminierung, Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus, darunter antischwarzem und antimuslimischem Rassismus\u201c, hei\u00dft es in dem Kodex. F\u00fcr die Umsetzung wird auf spezielle Teams gesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tradition und Neuland &#8211; beim Berliner Karneval der Kulturen gibt es in diesem Jahr viel Bekanntes, aber auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":142772,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,20785,30,1724,810],"class_list":{"0":"post-142771","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-feste","11":"tag-germany","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-musik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114577905055214708","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=142771"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142771\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/142772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=142771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=142771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=142771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}