{"id":143720,"date":"2025-05-27T13:14:09","date_gmt":"2025-05-27T13:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/143720\/"},"modified":"2025-05-27T13:14:09","modified_gmt":"2025-05-27T13:14:09","slug":"ard-und-zdf-werden-mit-programmbeschwerden-ueberhaeuft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/143720\/","title":{"rendered":"ARD und ZDF werden mit Programmbeschwerden \u00fcberh\u00e4uft"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00d6ffentlich-Rechtlichen erreichen immer mehr Programmbeschwerden \u2013 beim ZDF waren es innerhalb weniger Monate mehr als zehnmal so viele wie 2023. Hinter einem Gro\u00dfteil der Beanstandungen steckt ein Internetportal.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">ARD und ZDF m\u00fcssen sich seit einigen Monaten mit einer Flut von Programmbeschwerden besch\u00e4ftigen. Die beiden Senderfamilien best\u00e4tigten Angaben des Portals <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/correctiv.org\/spotlight-newsletter\/eine-flut-ueberspuelt-den-oerr\/#thema-des-tages\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/correctiv.org\/spotlight-newsletter\/eine-flut-ueberspuelt-den-oerr\/#thema-des-tages&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eCorrectiv\u201c<\/a>. <\/p>\n<p>Demnach verzeichnete das ZDF im vergangenen Jahr innerhalb weniger Monate 17.000 Beschwerden \u00fcber das Programm \u2013 mehr als zehnmal so viel wie im Jahr 2023. Bei der ARD gingen im selben Zeitraum allein bei der Programmdirektion in M\u00fcnchen (\u201eARD-Zuschauerredaktion Das Erste\u201c) 31.000 Beschwerden ein. <\/p>\n<p>\u201eDie reale Zahl ist h\u00f6her, weil auch Beschwerden bei den Gremien der anderen Landesrundfunkanstalten eingegangen sind\u201c, erg\u00e4nzte eine ARD-Sprecherin. Es gebe keine erfasste Zahl f\u00fcr alle ARD-Sender.<\/p>\n<p>Gro\u00dfteil sind \u201ekonzertierte Massenbeschwerden\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin erheblicher Teil der Beschwerden stammt von Gegnern des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks\u201c, erl\u00e4uterte eine ZDF-Sprecherin. \u201eDies trifft vor allem auf konzertierte Massenbeschwerden wie die \u00fcber \u201arundfunkalarm.de\u2018 zu.\u201c <\/p>\n<p>Es gebe aber auch \u201esehr konstruktive und mit gro\u00dfer Sorgfalt zusammengetragene Beschwerden von Menschen, die dem ZDF grunds\u00e4tzlich positiv zugewandt sind und die durch ihre Beschwerde die Qualit\u00e4t unseres Programmangebots bewahren oder verbessern wollen\u201c, betonte der Sender.<\/p>\n<p>Beschwerde muss Kriterien erf\u00fcllen<\/p>\n<p>Damit eine formale Programmbeschwerde auch einen Vorgang ausl\u00f6st, muss sie laut ARD bestimmte Kriterien erf\u00fcllen. \u201eProgrammbeschwerden k\u00f6nnen nur zu bereits ausgestrahlten Sendungen eingereicht werden, nicht aber zur Arbeitsweise der ARD, der Programmstruktur oder anderen \u00fcbergeordneten Aspekten.\u201c Adressieren muss man sie jeweils an den Rundfunkrat der redaktionell verantwortlichen Landesrundfunkanstalt.<\/p>\n<p>Den \u201eCorrectiv\u201c-Recherchen zufolge l\u00e4sst sich die h\u00e4ufige Herkunft von dem 2024 gegr\u00fcndeten Onlineportal \u201erundfunkalarm.de\u201c daran erkennen, dass in oft gleichlautenden Formulierungen \u201ePropaganda\u201c oder angeblich mangelnde Ausgewogenheit als Beschwerdegrund angegeben werde. <\/p>\n<p>Auf dem Portal werden Besucher ermutigt, sich zu beschweren. Nutzer finden Themenvorschl\u00e4ge und Musterschreiben (\u201eDiese Beschwerde kannst du anpassen und dann in deinem Namen abschicken\u201c).<\/p>\n<p>dpa\/luz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die \u00d6ffentlich-Rechtlichen erreichen immer mehr Programmbeschwerden \u2013 beim ZDF waren es innerhalb weniger Monate mehr als zehnmal so&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":143721,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,223,51871,3364,29,30,13,14,15,110,51872,12,1448],"class_list":{"0":"post-143720","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ard","11":"tag-beschwerde-ks","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-newsteam","19":"tag-oeffentlich-rechtliches-fernsehen","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-zdf"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114579981165110303","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=143720"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143720\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/143721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=143720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=143720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=143720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}