{"id":145507,"date":"2025-05-28T05:49:23","date_gmt":"2025-05-28T05:49:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/145507\/"},"modified":"2025-05-28T05:49:23","modified_gmt":"2025-05-28T05:49:23","slug":"moers-modellprojekt-direkte-kommunikation-zwischen-buergern-stadt-und-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/145507\/","title":{"rendered":"Moers: Modellprojekt &#8211; direkte Kommunikation zwischen B\u00fcrgern, Stadt und Politik"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Wie bauen wir eine Br\u00fccke zwischen Menschen im Quartier und den Menschen, die politische Verantwortung \u00fcbernehmen? Dieser Frage geht ein brandaktuelles Projekt nach, das sich \u201eMACHT.mit!\u201c nennt, in Moers-Meerbeck (und Essen-Borbeck zeitgleich) stattfindet, vom Bildungswerk Frieda des Kirchenkreises <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/moers\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moers<\/a>, dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein sowie der Stadt Moers als Tr\u00e4ger organisiert und umgesetzt wird sowie F\u00f6rderung vom Innovationsfonds des Landes <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nordrhein-westfalen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nordrhein-Westfalen<\/a> erh\u00e4lt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEssenzielles Ziel des Projektes ist es, mit den Menschen im Stadtteil ins Gespr\u00e4ch zu kommen, um deren N\u00f6te und W\u00fcnsche, deren Kritik und Lob, die das Leben im Stadtteil mit sich bringt, kennenzulernen\u201c, betont Projektkoordinator Frederik G\u00f6ke. \u201eDort, wo sie zusammenkommen, ob auf Spielpl\u00e4tzen, an Kiosken, auf Sommer- und Stadtteilfesten, in Teestuben oder wo auch immer, haben wir das spontane Gespr\u00e4ch mit den Leuten vor Ort gesucht \u2013 und bislang meistens auch gefunden.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch welcher tiefere Sinn verbirgt sich hinter den Gespr\u00e4chen? Was will das Projekt? \u201eDas Modellprojekt \u201aMACHT.mit!\u2018 soll mit dazu beitragen, dass Menschen im eigenen Sozialraum wieder Selbstwirksamkeit in demokratischen Abstimmungsprozessen mit anderen Akteurinnen und Akteuren erleben\u201c, erkl\u00e4rt Dagmar Herbrecht vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein. \u201eDenn viele haben inzwischen das Gef\u00fchl bekommen, keiner h\u00f6rt ihnen mehr zu, vor allem die Politik und die Stadt in der sie leben. Das wiederum f\u00fchrt zu Politik- und Demokratieverdrossenheit. Und das ist Gift f\u00fcr unsere Gesellschaft.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Projekt bestehe aus zwei Modulen, erl\u00e4utert G\u00f6ke: \u201eDas erste sind die Stadtteilgespr\u00e4che, das zweite besteht aus der Organisation von Gespr\u00e4chsforen. Letztere bestehen zum einen in der Weiterleitung der O-T\u00f6ne von den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern an die Kommunalpolitik und die Stadtverwaltung und zum anderen in einer \u00f6ffentlichen Pr\u00e4senzveranstaltung der Interviewten mit Politik und Verwaltung. Diese Veranstaltung ist f\u00fcr den Herbst geplant, und zwar nach der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kommunalwahl\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kommunalwahl<\/a>. Doch wie genau und in welchem Rahmen sie stattfinden wird, muss noch besprochen und festgelegt werden.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eUnsere Vorgehensweise bei den Gespr\u00e4chen war zun\u00e4chst abwartend, dann zuh\u00f6rend und sp\u00e4ter mitredend, bis das Eis gebrochen war und wir quasi dazugeh\u00f6rten, um dann unsererseits Fragen zu stellen\u201c, beschreibt Petra Kurek vom Bildungswerk Frieda den Ablauf. \u201eWir haben aber weder vorbereitete Fragen mitgef\u00fchrt noch einen dementsprechenden Leitfaden dabeigehabt. Alles war unmittelbar und geschah situativ.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Antworten wurden mittels eines unauff\u00e4lligen Mikrofons aufgenommen und zu einem bis zu zehn Minuten langen Podcast verarbeitet. Mitschnitt und Verarbeitung der Aufnahmen sowie deren sp\u00e4tere Ver\u00f6ffentlichung im Internet wurden den Teilnehmenden zuvor angezeigt, um ihre Erlaubnis daf\u00fcr zu erhalten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDie Interviewten und ihre \u00c4u\u00dferungen konnten anonym bleiben und stellen ungefilterte Meinungen dar\u201c, erg\u00e4nzt G\u00f6ke. Dennoch sei der Podcast keine Meckerecke, weil n\u00e4mlich auch gute l\u00f6sungsorientierte Vorschl\u00e4ge in so manch einem Beitrag zu h\u00f6ren sei, sagt R\u00fcbsam.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Anfang April ist das Projekt in Moers gestartet. Ganz frisch ist gerade eine digitale Projektseite unter <a href=\"https:\/\/macht-mit-moers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/macht-mit-moers.de<\/a> entstanden. Dort gibt es eine Auflistung aller abgefragten Themen wie Arbeit, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/armut\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Armut<\/a>, Bildung, B\u00fcrokratie, Drogen, Ehrenamt, Familie, Freizeit, Gemeinschaft, Jugend, Kultur, Migration, Mobilit\u00e4t, Obdachlosigkeit, Spielpl\u00e4tze und Sport, die mit H\u00f6rbeispielen und kurzen Statements audiovisuell dokumentiert sind \u2013 frei nach dem Motto: \u201eH\u00f6re (und lese), was dein Stadtteil sagt!\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie bauen wir eine Br\u00fccke zwischen Menschen im Quartier und den Menschen, die politische Verantwortung \u00fcbernehmen? 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