{"id":145596,"date":"2025-05-28T06:36:14","date_gmt":"2025-05-28T06:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/145596\/"},"modified":"2025-05-28T06:36:14","modified_gmt":"2025-05-28T06:36:14","slug":"weltorganisation-fuer-meteorologie-wetterbehoerde-erwartet-schon-bald-neuen-temperaturrekord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/145596\/","title":{"rendered":"Weltorganisation f\u00fcr Meteorologie: Wetterbeh\u00f6rde erwartet schon bald neuen Temperaturrekord"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/klimawandel\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rekordjahr 2024<\/a> werden die globalen Durchschnittstemperaturen in den f\u00fcnf Folgejahren laut einer UN-Prognose weiterhin auf Rekordniveau bleiben. Es gebe sogar eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass eines der Jahre bis 2029 <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2025-03\/klimawandel-nordsee-wassertemperatur-ostsee\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">noch hei\u00dfer werde als 2024<\/a>, hei\u00dft es in einem Bericht, den die Weltorganisation f\u00fcr Meteorologie (WMO) am Mittwoch in Genf vorlegte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die globale Durchschnittstemperatur in einem der Jahre bis 2029 mehr als 1,5 Grad \u00fcber dem vorindustriellen Zeitalter liegt, betr\u00e4gt demnach sogar 86 Prozent.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die UN-Sonderorganisation geht davon aus, dass in den Jahren 2025 bis 2029 die globale Oberfl\u00e4chendurchschnittstemperatur zwischen 1,2 und 1,9 Grad \u00fcber dem Niveau in den Jahren 1850 bis 1900 liegen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Temperaturanstieg im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter in dem gesamten F\u00fcnfjahreszeitraum bei \u00fcber 1,5 Grad liegt, betr\u00e4gt der Prognose zufolge 70 Prozent. Sie wurde unter der F\u00fchrung des britischen Met Office aus Klimamodellen<br \/>\nvon 15 Institutionen erstellt. Auch der Deutsche Wetterdienst war<br \/>\ndemnach daran beteiligt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Wir haben gerade schon die zehn w\u00e4rmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt&#8220;, teilte die Vizegeneralsekret\u00e4rin der WMO, Ko Barrett, mit. &#8222;Leider liefert dieser <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2025-03\/weltorganisation-fuer-meteorologie-klimawandel-bericht-co2\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WMO-Bericht<\/a> keinen Hinweis auf eine Atempause in den kommenden Jahren, und das bedeutet, dass es zunehmende negative Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, unseren Alltag, unsere \u00d6kosysteme und unseren Planeten geben wird.&#8220;\n<\/p>\n<p>        Beh\u00f6rde erwartet mehr Niederschl\u00e4ge in Nordeuropa        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Angaben der WMO sind in den n\u00e4chsten Jahren \u00fcberdurchschnittliche saisonale Niederschl\u00e4ge in mehreren Regionen zu erwarten, darunter Nordeuropa und S\u00fcdasien. Im Amazonas wird es hingegen wohl trockener. Die Arktisregion um den Nordpol wird sich laut der Prognose in den Wintermonaten mehr als dreimal schneller erw\u00e4rmen als der Rest der Welt.<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    ZEIT Geldkurs<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Tsch\u00fcss, Finanzchaos: In acht Wochen erkl\u00e4ren wir Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie bessere Geldroutinen aufbauen und das mit den ETFs endlich angehen. Anschlie\u00dfend erhalten Sie unseren Geld-Newsletter mit den besten Artikeln rund um Finanzen.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Prognose der UN-Sonderorganisation ist ein weiteres Indiz daf\u00fcr, dass es angesichts der fortgesetzten Nutzung von fossilen Energietr\u00e4gern immer schwieriger wird, das <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2025-04\/kirche-klimaschutz-papst-franziskus-paris-abkommen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pariser Klimaabkommen<\/a> einzuhalten. Das 2015 geschlossene Abkommen, dem fast alle L\u00e4nder der Erde beigetreten sind, sieht vor, die Erderw\u00e4rmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, m\u00f6glichst aber auf ein einigerma\u00dfen beherrschbares Ma\u00df von 1,5 Grad.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">2024 hatte die globale Durchschnittstemperatur laut WMO 1,55 Grad \u00fcber dem industriellen Niveau gelegen. Es war damit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen das erste Kalenderjahr oberhalb der 1,5-Grad-Schwelle. Dieser Befund f\u00fcr ein einzelnes Jahr stellt allerdings noch keinen Versto\u00df gegen das Pariser Abkommen dar, da f\u00fcr den Temperaturanstieg ein l\u00e4ngerer Zeitraum betrachtet wird, in der Regel 20 Jahre. Unter Klimawissenschaftlern herrscht allerdings Einigkeit, dass die Welt nicht auf dem 1,5-Grad-Pfad ist.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der am WMO-Bericht beteiligte Met-Office-Experte Adam Scaife sprach mit Blick auf die Prognose von &#8222;schockierenden Statistiken&#8220;. &#8222;Jeder zus\u00e4tzliche Bruchteil eines Grads Erw\u00e4rmung f\u00fchrt zu sch\u00e4dlicheren Hitzewellen, extremeren Regenf\u00e4llen, intensiveren D\u00fcrren&#8220;, warnte die WMO.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-05\/klima-offener-brief-unternehmen-reduktion\" data-ct-label=\"Klimapolitik: Europ\u00e4ische Unternehmen fordern ehrgeizigeres Klimaziel der EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Klimapolitik:<br \/>\n                        Europ\u00e4ische Unternehmen fordern ehrgeizigeres Klimaziel der EU<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-05\/geoengineering-carbon-capture-storage-klimapolitik-technologie-bundesregierung\" data-ct-label=\"Geoengineering: Die neue Regierung will mit Tricks an den Fossilen festhalten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Geoengineering:<br \/>\n                        Die neue Regierung will mit Tricks an den Fossilen festhalten<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2023-03\/ipcc-bericht-klimawandel-weltklimarat-zukunft\" data-ct-label=\"Klimawandel: In welcher Klimazukunft werden Sie oder Ihr Kind leben?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Klimawandel:<br \/>\n                        In welcher Klimazukunft werden Sie oder Ihr Kind leben?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Rekordjahr 2024 werden die globalen Durchschnittstemperaturen in den f\u00fcnf Folgejahren laut einer UN-Prognose weiterhin auf Rekordniveau&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":145597,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,18113,952,14,15,12,52425,10,8,9,11,12018,52424,591],"class_list":{"0":"post-145596","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-hitzewelle","10":"tag-klimawandel","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-temperaturanstieg","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-vereinte-nationen","20":"tag-weltorganisation-fuer-meteorologie","21":"tag-wissen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114584078618132326","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145596","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=145596"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/145596\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/145597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=145596"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=145596"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=145596"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}