{"id":145789,"date":"2025-05-28T08:21:31","date_gmt":"2025-05-28T08:21:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/145789\/"},"modified":"2025-05-28T08:21:31","modified_gmt":"2025-05-28T08:21:31","slug":"grossbritannien-will-schaerfere-einwanderungsregeln-konsequenzen-fuer-deutsche-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/145789\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien will sch\u00e4rfere Einwanderungsregeln &#8211; Konsequenzen f\u00fcr Deutsche?"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.05.2025 19:15 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der britische Premier Starmer hat Pl\u00e4ne f\u00fcr eine versch\u00e4rfte Migrationspolitik vorgestellt. Damit k\u00f6nnte es auch f\u00fcr Deutsche schwieriger werden, in Gro\u00dfbritannien zu leben und zu arbeiten. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/franziska-hoppen-106.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Franziska Hoppen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/franziska-hoppen-103.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Take back control&#8220; &#8211; das war einst der Schlachtruf der Brexit-Kampagne und der konservativen Partei. Gro\u00dfbritannien sollte die Kontrolle \u00fcber seine Grenzen zur\u00fcckerobern, so das Argument &#8211; also die Migration senken. Doch was bis dato vor allem eine rechte Position war, \u00fcbernimmt nun immer mehr auch der sozialdemokratische Labour-Premier Keir Starmer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLabour wolle nun liefern, was die Briten lange gefordert h\u00e4tten, versprach Starmer. Denn die Migrationszahlen seien seit dem Brexit und unter der konservativen Tory-Regierung nicht gesunken, sondern gestiegen, so Starmer.<\/p>\n<blockquote class=\"zitat\">\n<p>                    Zwischen 2019 und 2024, als die Tories dem Land weismachen wollten, die Netto-Migration sinke, da hat sie sich tats\u00e4chlich vervierfacht und es kamen fast eine Million Menschen. Das ist nicht Kontrolle. Das ist Chaos.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>    Schwierigere Voraussetzungen f\u00fcr Arbeitsvisum<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKontrolle sieht nun aus Sicht von Labour so aus, dass die legale Zuwanderung beschr\u00e4nkt wird. Ein Arbeitsvisum soll in der Regel nur noch erhalten, wer einen Hochschulabschluss hat. F\u00fcr Berufe, die diese Qualifikation nicht brauchen, soll die Aufenthaltserlaubnis stark begrenzt werden. Sprachliche Anforderungen werden angehoben. Und die Staatsb\u00fcrgerschaft soll erst nach zehn, statt wie bislang nach f\u00fcnf Jahren beantragt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKurzum: Im Vereinigten K\u00f6nigreich zu leben und zu arbeiten wird voraussichtlich deutlich schwieriger. Ein entsprechendes White Paper legte Starmer heute vor &#8211; das ist noch kein verbindlicher Gesetzesentwurf, aber ein Plan, wo die Reise hingehen soll.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNigel Farage, Chef der rechtspopulistischen Reform UK zeigte sich im BBC-Fernsehen best\u00e4tigt und deutete Starmers Position als Einlenken auf den Kurs von Reform UK. Der Premier reagiere blo\u00df darauf, dass bei den Regionalwahlen vor nicht einmal zwei Wochen Reform UK starke Gewinne verzeichnen konnte. &#8222;Starmer hat Angst&#8220;, so Farage. Die Rechtspopulisten hatten auch Labour die W\u00e4hlerstimmen abgegraben und liegen in Meinungsumfragen derzeit vorn.<\/p>\n<p>    Kritik aus Branchen mit Personalmangel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDoch aus Sektoren, in denen Arbeitskr\u00e4fte fehlen, wird der Labour-Vorsto\u00df kritisiert. Dass etwa keine Pflegekr\u00e4fte mehr aus dem Ausland rekrutiert werden sollen, h\u00e4lt Amy Clark, Leiterin eines Seniorenheims in Cornwall, f\u00fcr wenig praktisch: &#8222;Das gro\u00dfe Problem, das wir h\u00e4tten, wenn wir keine ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4fte rekrutieren k\u00f6nnten, ist, dass es sehr, sehr schwer ist, heimische zu finden. Wir bewerben alle Anzeigen lokal, aber entweder bewirbt sich keiner, oder die Leute erscheinen nicht zum Vorstellungsgespr\u00e4ch.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Wir sparen da nichts&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnd das, sagt Clark, obwohl sie in ihrem Heim schon mehr als den Mindestlohn b\u00f6te. Das Argument Starmers, ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte w\u00fcrden bevorzugt, weil sie g\u00fcnstiger seien als britische, l\u00e4sst Clark also auch nicht stehen: &#8222;Unsere ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4fte kriegen dasselbe wie unsere britischen. Das Training kostet gleich viel. Wir sparen da nichts. Aber es sind sehr gesch\u00e4tzte Mitglieder in unserem Team, die wundervolle Pflege leisten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie legale Einwanderung, ob von Pflegekr\u00e4ften oder etwa Studierenden, k\u00f6nnte auch als Wirtschaftsfaktor gesehen werden. Wirtschaftswachstum war eigentlich Starmers wichtigstes Versprechen. Doch getrieben von der Reform-Partei will er es nun Zuwanderern erschweren, sich im Vereinigten K\u00f6nigreich niederzulassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.05.2025 19:15 Uhr Der britische Premier Starmer hat Pl\u00e4ne f\u00fcr eine versch\u00e4rfte Migrationspolitik vorgestellt. 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