{"id":146454,"date":"2025-05-28T14:24:11","date_gmt":"2025-05-28T14:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/146454\/"},"modified":"2025-05-28T14:24:11","modified_gmt":"2025-05-28T14:24:11","slug":"bundespolizeidirektion-muenchen-vollstreckungs-zurueckweisungs-und","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/146454\/","title":{"rendered":"Bundespolizeidirektion M\u00fcnchen: Vollstreckungs-, Zur\u00fcckweisungs- und &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">28.05.2025 \u2013 16:05<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Bundespolizeidirektion M\u00fcnchen\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/64017\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundespolizeidirektion M\u00fcnchen<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/75ab3f7f-cf4f-42cb-a6e9-54f2435f580d\/20250528_Fernbuskont~spolizei_Symbol.JPG.jpg\" data-description=\"Symbolfoto - Freigabe unter der Quellenangabe &quot;Bundespolizei&quot; f\u00fcr redaktionelle Zwecke\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"6837182e270000fd2c938e00\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/bundespolizeidirektion-m-nchen-vollstreckungs-zur-ckweisungs-und-untersuchungshaft-bundespolizei-bri.jpeg\"   alt=\"Bundespolizeidirektion M\u00fcnchen: Vollstreckungs-, Zur\u00fcckweisungs- und Untersuchungshaft\/ Bundespolizei bringt drei Migranten hinter Gitter\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Lindau\" title=\"News aus Lindau \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lindau<\/a> (ots)<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen (23. und 26. Mai) hat die Bundespolizei am Grenz\u00fcbergang Lindau-Ziegelhaus in zwei morgendlichen Fernreisebussen mit dem Routing Lyon-Prag insgesamt drei Migranten aufgegriffen, die sp\u00e4ter in Haft eingeliefert wurden.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Montagmorgen (26. Mai) klickten die Handschellen der Bundespolizei f\u00fcr eine Rum\u00e4nin. Bei der \u00dcberpr\u00fcfung der 30-J\u00e4hrigen hatten die Bundespolizisten herausgefunden, dass gegen die Frau ein erst am 10. April erlassener Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft M\u00fcnchen I wegen Versto\u00dfes gegen das Bet\u00e4ubungsmittelgesetz vorlag. Da die Gesuchte ihre Justizschulden in H\u00f6he von fast 5.000 Euro nicht begleichen konnte, wurde sie zur Verb\u00fc\u00dfung einer Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Memmingen eingeliefert.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr einen algerischen Reisenden desselben Busses endete die Fahrt mit der Grenzkontrolle, bei der der 34-J\u00e4hrige den Bundespolizisten einen spanischen Ausweis vorlegte. Die Beamten fanden beim Abgleich des Lichtbildes heraus, dass sich der Mann missbr\u00e4uchlich mit dem Dokument ausgewiesen hatte. Eine \u00dcberpr\u00fcfung ergab, dass der fremde Ausweis von den spanischen Beh\u00f6rden im vergangenen November schengenweit aufgrund Verlustes oder Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben worden war.<br \/>\nDie Polizisten fanden bei der anschlie\u00dfenden Durchsuchung zumindest den g\u00fcltigen algerischen Reisepass des Mannes. \u00dcber einen notwendigen Aufenthaltstitel verf\u00fcgte er jedoch nicht.<br \/>\nBei der \u00dcberpr\u00fcfung der Fingerabdr\u00fccke stellten die Beamten zudem fest, dass auch gegen den Mann eine Fahndungsnotierung vorlag. Die Staatsanwaltschaft Hamburg war erst seit 12 Tagen wegen Versto\u00dfes gegen das Bet\u00e4ubungsmittelgesetz per Aufenthaltsermittlung auf der Suche nach dem Algerier.<br \/>\nWeiterhin stellten die Polizisten fest, dass der Migrant den deutschen Polizeibeh\u00f6rden unter elf anderen Personalien bekannt ist und er seit 2016 in Deutschland, \u00d6sterreich, den Niederlanden und der Schweiz vergeblich Asylantr\u00e4ge gestellt hatte und immer wieder vor den Beh\u00f6rden untergetaucht war.<br \/>\nDie Bundespolizisten stellten den spanischen Ausweis sicher, zeigten den Algerier wegen Missbrauchs von Ausweispapieren sowie versuchter unerlaubter Einreise an und verh\u00e4ngten eine vierj\u00e4hrige Wiedereinreisesperre gegen ihn. Die Beamten f\u00fchrten den 34-J\u00e4hrigen beim Amtsgericht Lindau vor und lieferten ihn noch am Abend in Zur\u00fcckweisungshaft in die Abschiebehafteinrichtung Eichst\u00e4tt ein. Von dort aus soll der Algerier in sein Heimatland gebracht werden.<\/p>\n<p>Bereits am Freitagmorgen (23. Mai) hatten Bundespolizisten die Fernbusfahrt f\u00fcr einen afghanischen Insassen beendet. Die Bundespolizisten fanden bei der Durchsuchung des scheinbar Ausweislosen unter anderem eine g\u00fcltige deutsche Fiktionsbescheinigung sowie eine kleine Menge Haschisch und Cannabis.<br \/>\nBei der \u00dcberpr\u00fcfung des 41-J\u00e4hrigen stellten die Beamten fest, dass gegen den Migranten seit M\u00e4rz 2025 unter der Voraussetzung der Drogenfreiheit ein f\u00fcnfj\u00e4hriges Einreise- und Aufenthaltsverbot f\u00fcr die Bundesrepublik bestand. Aufgrund des Mitf\u00fchrens von Drogen wird diese Bedingung nicht erf\u00fcllt und daher die Sperrfrist gem\u00e4\u00df dem Bescheid auf sieben Jahre erh\u00f6ht.<br \/>\nDie Bundespolizisten fanden weiterhin heraus, dass der Mann erstmals im November 2015 nach Deutschland eingereist war und mittlerweile unter anderem wegen Sexual- und Rauschgiftdelikten polizeibekannt geworden ist. Die Beamten ermittelten, dass der Mann bereits ein Jahr Untersuchungshaft verb\u00fc\u00dft hatte und noch bis Februar 2027 unter Bew\u00e4hrung steht.<br \/>\nAufgrund der Verst\u00f6\u00dfe gegen die gerichtlichen Auflagen f\u00fchrten die Bundespolizisten den Afghanen am Samstagvormittag beim Amtsgericht Kempten vor und lieferten ihn anschlie\u00dfend in Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein. Das f\u00fcr m\u00f6gliche aufenthaltsbeendende Ma\u00dfnahmen im Anschluss an die Haft zust\u00e4ndige Ausl\u00e4nderamt wurde informiert und die Fiktionsbescheinigung sichergestellt.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Sabine Dittmann<br \/>Bundespolizeiinspektion Kempten<br \/>Kaufbeurer Stra\u00dfe 80 | 87437 Kempten<br \/>Pressestelle<br \/>Telefon: 0831 \/ 540 798-1010<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/64017\/mailto: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de<\/a><\/p>\n<p>Die Bundespolizeiinspektion Kempten sch\u00fctzt mit ihren Revieren <br \/>Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und <br \/>Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu \u00d6sterreich, um <br \/>grenz\u00fcberschreitende Kriminalit\u00e4t und irregul\u00e4re Migration zu <br \/>verhindern.<\/p>\n<p>Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91 <br \/>Bahnh\u00f6fen f\u00fcr die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.<\/p>\n<p>Der Zust\u00e4ndigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg<br \/>am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallg\u00e4u und Weilheim-Schongau, <br \/>sowie die kreisfreien St\u00e4dte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter <br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.bundespolizei.de\">www.bundespolizei.de<\/a> oder oben genannter Kontaktadresse.<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Bundespolizeidirektion M\u00fcnchen, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"28.05.2025 \u2013 16:05 Bundespolizeidirektion M\u00fcnchen Lindau (ots) In den vergangenen Tagen (23. und 26. 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