{"id":146469,"date":"2025-05-28T14:32:08","date_gmt":"2025-05-28T14:32:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/146469\/"},"modified":"2025-05-28T14:32:08","modified_gmt":"2025-05-28T14:32:08","slug":"rechte-moechten-nicht-mit-noch-rechteren-marschieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/146469\/","title":{"rendered":"Rechte m\u00f6chten nicht mit noch Rechteren marschieren"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">1. Juni: Wieder werden gewaltbereite Rechte durch Berlin ziehen. Und eine rechte Demo wird abgesagt, weil offenbar zu viele rechtsradikale Teilnehmer bef\u00fcrchtet werden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Unter dem Motto &#8222;Gegen Volksverrat und gegen \u00dcbergriffe auf unser Volk&#8220; wollen sich am Sonntag erneut Menschen aus der rechten und rechtsextremen Szene in <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/berlin\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> versammeln. Das geht aus dem Versammlungskalender hervor. Urspr\u00fcnglich sei noch eine zweite Demo angemeldet worden, die jedoch Anfang der Woche wieder abgesagt wurde.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Organisator hinter der abgesagten Demo ist kein Unbekannter. Der ehemalige AfD-Politiker aus <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/aachen\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aachen<\/a> Ferhat Sent\u00fcrk hat bereits in der Vergangenheit zahlreiche Neonazi-Aufm\u00e4rsche in Berlin angemeldet. Zuletzt distanzierte er sich \u00f6ffentlich von rechtsextremen Symbolen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auch f\u00fcr die kommende Demo hie\u00df es in einem seiner Instagrambeitr\u00e4ge: &#8222;Wer provoziert, beleidigt oder abwertet (zum Beispiel mit NS-Symbolik, Reichsflagge, Reichs(Kriegs)flagge oder diskriminierender Sprache, auch pauschalisierend gegen\u00fcber Rechten oder Polizisten), wird vom Raum ausgeschlossen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Mit solchen Statements hatte er es sich offenbar mit einigen Rechtsextremen verscherzt. Daher wurde die Demo &#8222;Gegen Volksverrat und gegen \u00dcbergriffe auf unser Volk&#8220; angemeldet, die durch Mitte zieht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Stephan Kuhlmann von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) sagt: &#8222;Trotz der Absage der urspr\u00fcnglich geplanten Sent\u00fcrk-Versammlung bleibt der Aufruf zur sogenannten &#8222;Gegendemo&#8220; bestehen.&#8220; Angemeldet wurde sie laut Kuhlmann von einer Person der &#8222;Gerschen Jugend&#8220;, die zuletzt mehrfach bei rechtsextremen Aufm\u00e4rschen in Berlin in Erscheinung trat, so auch am 22. M\u00e4rz.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auch das Label &#8222;Deutsche Jugend Voran (DJV)&#8220; ruft demnach zur Teilnahme auf. &#8222;Die gemeinsame Mobilisierung unterstreicht die \u00fcberregionale Vernetzung der aktionsorientierten jungen Rechtsextremen&#8220;, sagt Kuhlmann weiter.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der mutma\u00dfliche Anf\u00fchrer der DJV, Julian M., wurde erst Anfang dieses Jahres wegen vier rechtsmotivierter Angriffe in Berlin zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Die DJV wird vom Berliner Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Mitglieder der Gruppe sollen f\u00fcr zahlreiche Angriffe auf Andersdenkende in Berlin verantwortlich sein, unter anderem auch auf die Attacke gegen SPD-Mitglieder in Lankwitz im vergangenen Dezember. <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/berlin\/id_100710080\/berlin-gestaendnis-nach-brutalem-angriff-auf-spd-wahlkaempfer.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die vergangenen Aufm\u00e4rsche mussten aufgrund der stark besuchten Gegenproteste immer vorzeitig abgebrochen werden. Auch f\u00fcr den kommenden Sonntag sind zahlreiche Gegendemonstrationen angemeldet. Sowohl in Lichtenberg, <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/prenzlauer-berg\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prenzlauer Berg<\/a> und in Mitte haben Initiativen Gegenproteste angek\u00fcndigt. Die Demonstration in Prenzlauer Berg findet etwa unter dem Motto &#8222;Klare Kante gegen Nazis! Berlin steht auf gegen Hass und Spaltung!&#8220; statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"1. Juni: Wieder werden gewaltbereite Rechte durch Berlin ziehen. 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