{"id":146861,"date":"2025-05-28T18:04:11","date_gmt":"2025-05-28T18:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/146861\/"},"modified":"2025-05-28T18:04:11","modified_gmt":"2025-05-28T18:04:11","slug":"arbeitsmarkt-kommt-nicht-in-schwung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/146861\/","title":{"rendered":"Arbeitsmarkt kommt nicht in Schwung"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Weiterhin Flaute: Die Fr\u00fchjahrsbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr ausgesprochen schwach ausgefallen. Nach bereits nur geringer Verbesserung in den Monaten M\u00e4rz und April sank die Zahl der Arbeitslosen im Mai im Vergleich zum April um lediglich 12.000 auf 2,919 Millionen Menschen. Das sind 197.000 mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit mitteilt. Die Arbeitslosenquote sank deutschlandweit um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDie nun ausgelaufene Fr\u00fchjahrsbelebung war insgesamt schwach\u201c, sagt die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Andrea Nahles. \u201eDer Arbeitsmarkt bekommt nicht den R\u00fcckenwind, den er f\u00fcr eine Trendwende br\u00e4uchte. Daher rechnen wir f\u00fcr den Sommer auch mit weiter tendenziell steigenden Arbeitslosenzahlen\u201c, so Nahles weiter. <br \/>Gleichzeitig bleibt das Fachkr\u00e4fteproblem akut. In 163 Berufen zeigten sich laut einer Studie Engp\u00e4sse bei der Besetzung offener Stellen.<\/p>\n<p>Arbeitsmarkt im S\u00fcdwesten kommt nicht in Schwung<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auch der Arbeitsmarkt in <strong>Baden-W\u00fcrttemberg<\/strong> kommt nicht in Schwung. Im Mai lag die Zahl der Arbeitslosen bei 289.624 &#8211; und damit nur 0,2 Prozent unter dem April-Wert. Die Quote verharrte bei 4,5 Prozent, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit in Stuttgart mitteilte. Saisonbereinigt stieg die Arbeitslosigkeit im S\u00fcdwesten um 1,5 Prozent. In unserer Region legte die Arbeitslosigkeit sogar zu &#8211; am meisten in Rottweil, Nagold und Aalen (siehe Grafik).<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eEine Trendwende ist nicht in Sicht\u201c, sagt Stefan K\u00fcpper von den Unternehmern Baden-W\u00fcrttemberg (UBW) in Stuttgart. \u201eGerade jetzt brauchen wir eine stringente und aktive Arbeitsmarktpolitik, die die Transformation unserer Wirtschaft durch Qualifizierungsma\u00dfnahmen und \u201aJob-to-Job-Transfer\u201b unterst\u00fctzt\u201c, so der UBW-Experte.<\/p>\n<p>DGB: \u201eBeschimpfung der Besch\u00e4ftigten endlich beenden\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDie Talfahrt auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort &#8211; auch ohne Schwarzmalerei ist eine Verbesserung nicht abzusehen\u201c, konstatiert derweil Kai Burmeister, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Baden-W\u00fcrttemberg. \u201eDer Anstieg der Arbeitslosigkeit um mehr als 27.000 Menschen gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat verbunden mit der r\u00fcckl\u00e4ufigen Industrieproduktion ist ein klarer Weckruf f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze und Wirtschaft in Baden-W\u00fcrttemberg.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Arbeitgeberverb\u00e4nde und deren \u201eLautsprecher in der Politik\u201c m\u00fcssten sich jetzt endlich der Wirklichkeit stellen, sagt der DGB-Vorsitzende. \u201eDie uns\u00e4gliche Debatte um angeblich zu kurze Arbeitszeiten muss sofort beendet werden\u201c, fordert Burmeister. \u201eImmer mehr riecht die Beschimpfung der Besch\u00e4ftigten als faul nach einem Ablenkungsman\u00f6ver vom Streichkonzert vieler Manager.\u201c<\/p>\n<p>In Bayern hohe Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auf dem bayerischen Arbeitsmarkt ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 3303 auf 306.379 leicht zur\u00fcckgegangen, im Vorjahresvergleich zeigt sich aber ein deutlicher Anstieg von 13,5 Prozent. Dazu verzeichnete die Regionaldirektion <strong>Bayern<\/strong> der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit eine geringere Nachfrage nach neuen Arbeitskr\u00e4ften und mehr Anzeigen auf Kurzarbeit.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eIm Mai waren so viele Menschen arbeitslos wie seit 16 Jahren nicht mehr\u201c, sagte der Chef der Regionaldirektion in N\u00fcrnberg, Markus Schmitz. Die Arbeitslosenquote lag im Mai 2025 demnach bei 3,9 Prozent, vor einem Jahr waren es 0,4 Prozentpunkte weniger. \u00dcberdurchschnittlich stieg dabei die Zahl der Arbeitslosen unter den 15- bis unter 25-J\u00e4hrigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weiterhin Flaute: Die Fr\u00fchjahrsbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr ausgesprochen schwach ausgefallen. 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