{"id":14708,"date":"2025-04-08T03:55:08","date_gmt":"2025-04-08T03:55:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14708\/"},"modified":"2025-04-08T03:55:08","modified_gmt":"2025-04-08T03:55:08","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-0450-eu-russland-beweist-mit-angriffen-mangelndes-interesse-an-friedensgespraechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14708\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 04:50 EU: Russland beweist mit Angriffen mangelndes Interesse an Friedensgespr\u00e4chen +++"},"content":{"rendered":"<p>            \t08.04.2025<\/p>\n<p>                    Ukraine-Krieg im Liveticker<br \/>\n                +++ 04:50 EU: Russland beweist mit Angriffen mangelndes Interesse an Friedensgespr\u00e4chen +++<\/p>\n<p>Die Sprecherin der Europ\u00e4ischen Kommission, Anitta Hipper, erkl\u00e4rt bei einem Briefing in Br\u00fcssel, dass Russland mit seinen t\u00e4glichen Angriffen auf das ukrainische Territorium, bei denen bereits Dutzende von Zivilisten get\u00f6tet wurden und weiterhin get\u00f6tet werden, seine v\u00f6llige Respektlosigkeit gegen\u00fcber Friedensgespr\u00e4chen und sein mangelndes Interesse an diesen zeigt. &#8222;Wenn es um die Aktionen geht, die Russland jeden Tag zeigt, einschlie\u00dflich der j\u00fcngsten Angriffe, bei denen mindestens 20 Zivilisten get\u00f6tet wurden, darunter, wie Sie sagten, neun Kinder, dann zeigt Russland eine totale Missachtung der Gespr\u00e4che. Und es zeigt jeden Tag, dass es keinerlei Interesse hat, die Gespr\u00e4che fortzusetzen&#8220;, so Hipper konkret. Es sei von entscheidender Bedeutung, &#8222;dass wir einen Waffenstillstand und einen dauerhaften und umfassenden Frieden erreichen&#8220;, so Hipper. &#8222;Aber wir d\u00fcrfen nicht naiv sein, wenn wir es mit Putin zu tun haben und t\u00e4glich seine m\u00f6rderischen Angriffe sehen&#8220;, betont sie.<\/p>\n<p><b>+++ 03:36 Russisches Gericht verh\u00e4ngt Geldstrafe gegen Telegram +++<\/b><br \/>Ein Moskauer Gericht verurteilt die Messenger-App Telegram zu einer Geldstrafe von sieben Millionen Rubel (80.000 Dollar). &#8222;Telegram hat es als Eigent\u00fcmer einer Informationsquelle vers\u00e4umt, Informationen oder Kan\u00e4le zu entfernen, die Aufrufe zu extremistischen Aktivit\u00e4ten enthalten&#8220;, berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Telegram habe sich geweigert, Inhalte zu entfernen, die zu terroristischen Anschl\u00e4gen und zur Teilnahme an Protesten mit dem Ziel des Sturzes der russischen Regierung aufriefen, um der Ukraine zu helfen, so Tass weiter. Telegram, eine Plattform f\u00fcr soziale Medien und Sofortnachrichten, reagierte nicht sofort auf die Bitte um eine Stellungnahme. Die in Dubai ans\u00e4ssige und von dem Russen Pawel Durow gegr\u00fcndete Plattform hat fast eine Milliarde Nutzer und ist in Russland und der Ukraine weit verbreitet. <\/p>\n<p><b>+++ 01:02 UN-Sicherheitsrat: Ukraine beantragt Dringlichkeitssitzung +++<\/b><br \/>Die Ukraine initiiert eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates, nachdem letzte Woche bei einem russischen Raketenangriff auf Kryvyi Rih 20 Menschen get\u00f6tet wurden. Das erkl\u00e4rt der ukrainische Au\u00dfenminister Andrii Sybiha <a href=\"https:\/\/x.com\/andrii_sybiha\/status\/1909254865513050317\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">auf X.<\/a> Die Sitzungen des UN-Sicherheitsrats und des St\u00e4ndigen Rates der OSZE seien beantragt worden, &#8222;um die russischen Verbrechen ans Licht zu bringen&#8220;. Beide Sitzungen w\u00fcrden am Dienstag einberufen und sollen dazu beitragen, die Friedensbem\u00fchungen und die Rechenschaftspflicht voranzutreiben, erg\u00e4nzt Sybiha. Er betont, dass die Ukraine von der internationalen Gemeinschaft eine scharfe Verurteilung und entschlossenes Handeln verlange. &#8222;Russland muss seinen Terror gegen ukrainische Kinder und Zivilisten beenden, auf den Vorschlag der USA f\u00fcr einen vollst\u00e4ndigen Waffenstillstand eingehen, den die Ukraine akzeptiert hat, und den Krieg beenden&#8220;, so Sybiha abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><b>+++ 23:50 Trump: Russland bombardiert &#8222;wie verr\u00fcckt&#8220; +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00e4u\u00dfert sich kritisch zu den zahlreichen russischen Angriffen auf die Ukraine in den letzten Wochen. Er sei nicht gl\u00fccklich \u00fcber das, was zurzeit passiere: &#8222;Denn sie bombardieren im Moment wie verr\u00fcckt&#8220;, sagt Trump auf die Frage, warum sein Zollpaket Russland nicht treffe. &#8222;Das ist keine gute Situation&#8220;, f\u00fcgt er mit Blick auf das russische Vorgehen hinzu. &#8222;Ich bin nicht gl\u00fccklich \u00fcber die ganzen Bombardierungen, die es in der letzten Woche gegeben hat, schrecklich, es ist schrecklich.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:58 Russland emp\u00f6rt sich \u00fcber britische Berichte zu Spionagesensoren +++<\/b><br \/>Nach Medienberichten \u00fcber angebliche Spionagesensoren im Meer vor der britischen K\u00fcste gibt sich Russland emp\u00f6rt. Moskaus Botschaft in London spricht von einer &#8222;eilig zusammengebastelten Science-Fiction-Geschichte \u00fcber eine &#8218;russische Bedrohung'&#8220;. Russland habe die Sicherheit des Vereinigten K\u00f6nigreichs und seiner Bev\u00f6lkerung nie bedroht&#8220;, teilt die Botschaft mit. Ziel solcher Anschuldigungen sei es, die Bem\u00fchungen der USA und Russlands f\u00fcr eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts zu st\u00f6ren und die Verbesserung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington zu verhindern, so die Botschaft.<\/p>\n<p><b>+++ 22:15 Selenskyj macht klar: Ukraine in russischer Region Belgorod aktiv +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj best\u00e4tigt erstmals Aktivit\u00e4ten ukrainischer Truppen in der russischen Region Belgorod. In seiner abendlichen Videoansprache sagt Selenskyj, der ukrainische Oberbefehlshaber habe einen Bericht &#8222;\u00fcber die Frontlinie, unsere Pr\u00e4senz in der Region Kursk und unsere Pr\u00e4senz in der Region Belgorod&#8220; vorgelegt. Die Ukraine setze ihre &#8222;aktiven Operationen in den Grenzgebieten des Feindes fort&#8220;. Das sei gerechtfertigt, denn der Krieg m\u00fcsse dorthin zur\u00fcckkehren, von wo er ausgegangen sei. &#8222;Unser Hauptziel bleibt dasselbe: unser Land und unsere Gemeinden in den Regionen Sumy und Charkiw vor den russischen Besatzern zu sch\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 21:50 Gesetz zur\u00fcckgezogen: Es k\u00f6nnte Kiew 100.000 Soldaten kosten +++<\/b><br \/>Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet, der Regeln f\u00fcr die Entlassung und Rotation von Truppen w\u00e4hrend des Kriegsrechts vorsieht, den Entwurf aber Berichten zufolge aufgrund von Einw\u00e4nden des Generalstabs zur\u00fcckgezogen. Der Gesetzesentwurf sah angeblich vor, die Demobilisierung eines Soldaten nach drei Jahren Dienstzeit zuzulassen &#8211; allerdings nur, wenn der Soldat insgesamt 18 Monate lang im Kampfeinsatz war. Nach Angaben von Journalisten der <a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/rus\/news\/2025\/04\/7\/7506372\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Ukrainska Pravda<\/a> bef\u00fcrchtet die ukrainische Milit\u00e4rf\u00fchrung, dass diese Politik zu einer &#8222;erheblichen Verringerung der Personalst\u00e4rke der Kampfeinheiten&#8220; f\u00fchren w\u00fcrde. Den Quellen des Blattes im Parlament zufolge w\u00e4ren von den vorgeschlagenen Demobilisierungs- und Rotationsma\u00dfnahmen 108.000 Milit\u00e4rangeh\u00f6rige betroffen, darunter 14.000 Offiziere.<\/p>\n<p><b>+++ 21:21 Gro\u00dfangriff noch im April? Russland zieht angeblich 30.000 Soldaten zusammen +++<\/b><br \/>\u00d6ffentlich bekundet der Kreml immer wieder seine Verhandlungsbereitschaft f\u00fcr eine Waffenruhe mit der Ukraine, im Hintergrund planen die russischen Truppen aber angeblich <a href=\"https:\/\/euromaidanpress.com\/2025\/04\/07\/frontline-report-russia-masses-30000-troops-in-donbas-for-major-offensive-while-stalling-peace-talks\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">einen erneuten Gro\u00dfangriff<\/a>. Nach Informationen ukrainischer Milit\u00e4rblogger zieht das russische Milit\u00e4r 30.000 Soldaten im Hinterland der Frontlinie Lyman \u2013 Borowa zusammen. Ziel sei demnach, beide St\u00e4dte zu besetzen. Die ukrainischen Truppen m\u00fcssten sich dann voraussichtlich in Richtung der Fl\u00fcsse Oskil und Siverskyj Donets zur\u00fcckziehen. Es wird erwartet, dass die russische Gro\u00dfoffensive noch vor Ende April startet. Konkrete Belege werden jedoch keine geliefert. Angeblich will der Kreml daf\u00fcr nicht auf Freiwilligen oder ehemalige H\u00e4ftlinge setzen, sondern Soldaten einsetzen, die eine Zusatzausbildung durchlaufen haben. Es wird bef\u00fcrchtet, dass die russischen Truppen den ukrainischen in der Region bei dieser Offensive dreifach \u00fcberlegen w\u00e4ren. Da Russland derzeit die Verhandlungen einer Waffenruhe wo es nur geht ausbremst, wird angenommen, dass durch die Gro\u00dfoffensive noch m\u00f6glichst viel ukrainisches Gebiet besetzt werden soll, bevor dann Gespr\u00e4che gef\u00fchrt werden, in deren Folge tats\u00e4chlich die Waffen zumindest zeitweise schweigen werden. Das k\u00f6nnte dann passieren, wenn US-Pr\u00e4sident Donald Trump die Geduld mit Russland verlieren und neue Sanktionen oder eine erneute milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine androht. <\/p>\n<p><b>+++ 20:49 Was, wenn Starlink doch ausf\u00e4llt? Alternative Eutelsat f\u00fchlt sich nicht bereit +++<\/b><br \/>Die Ukraine habe derzeit keine brauchbare Alternative zum Starlink-Satellitensystem von Elon Musk, sagt die CEO des franz\u00f6sisch-britischen Satellitenbetreibers Eutelsat, Eva Berneke <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/ukraine-stuck-with-elon-musk-starlink-satellite-internet\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Politico<\/a>. &#8222;Wenn wir die gesamte Konnektivit\u00e4tskapazit\u00e4t f\u00fcr die Ukraine und alle B\u00fcrger \u00fcbernehmen w\u00fcrden, w\u00e4ren wir dazu nicht in der Lage. Seien wir doch mal ganz ehrlich&#8220;, so Berneke. Eutelsat war eine potenzielle Alternative zu Starlink, als Ende Februar Gespr\u00e4che \u00fcber Musks m\u00f6glichen Satellitenstopp f\u00fcr die Ukraine aufkamen, angeblich um die Ukraine zur Unterzeichnung eines Rohstoffdeals zu zwingen. Allerdings dementierte Musk die Aussagen \u00fcber eine geplante Abschaltung. &#8222;Egal, wie sehr ich mit der Ukraine-Politik nicht einverstanden bin, Starlink wird seine Terminals niemals abschalten&#8220;, schrieb Musk auf X und behauptete, dass ohne Starlink die &#8222;gesamte Frontlinie der Ukraine zusammenbrechen&#8220; w\u00fcrde. Trotz Musks Behauptungen suchte die Europ\u00e4ische Union nach Ersatzoptionen f\u00fcr die Satellitenkommunikation der Ukraine. Von den europ\u00e4ischen Alternativen hat sich der franz\u00f6sisch-britische Betreiber Eutelsat\/OneWeb als der vielversprechendste herausgestellt \u2013 allerdings nicht sofort. CEO Berneke sagt, dass &#8222;das Erreichen des Starlink-Einsatzniveaus ein paar Monate, nicht Jahre dauern w\u00fcrde&#8220;. <\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-50-Trump-Russland-bombardiert-wie-verrueckt--article25687263.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"08.04.2025 Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 04:50 EU: Russland beweist mit Angriffen mangelndes Interesse an Friedensgespr\u00e4chen +++ Die Sprecherin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9204,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,4043,4044,850,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-14708","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russia","22":"tag-russian-federation","23":"tag-russische-foederation","24":"tag-russland","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-ukraine","27":"tag-ukraine-konflikt","28":"tag-wladimir-putin","29":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114300330200292620","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14708"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14708\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}