{"id":147753,"date":"2025-05-29T02:12:22","date_gmt":"2025-05-29T02:12:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/147753\/"},"modified":"2025-05-29T02:12:22","modified_gmt":"2025-05-29T02:12:22","slug":"brueckeneinsturz-in-dresden-carolabruecke-lehrreich-fuer-umgang-mit-solchen-bauwerken-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/147753\/","title":{"rendered":"Br\u00fcckeneinsturz in Dresden &#8211; Carolabr\u00fccke lehrreich f\u00fcr Umgang mit solchen Bauwerken &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dresden (dpa) &#8211; Das Abschlussgutachten zur Einsturzursache an der Dresdner Carolabr\u00fccke best\u00e4tigt die bisherigen Annahmen der Experten. Die Ursache sei speziell und nicht charakteristisch f\u00fcr Spannbeton-Bauwerke dieser Art in Deutschland, sagte Professor Steffen Marx von der TU Dresden. Demnach waren Anrisse in Spanngliedern f\u00fcr den Einsturz verantwortlich, die durch schwefelige S\u00e4ure entstanden waren und sich mit der Zeit durch Belastung vergr\u00f6\u00dfert hatten. Der Kern \u201esteckte seitdem tief in diesem Spannstahl drin\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Da die Carolabr\u00fccke gut gepflegt und \u00fcberwacht war, seien die Anrisse gesehen worden. Die Bauwerkspr\u00fcfer stuften sie jedoch als unkritisch ein, da diese im Normbereich lagen. Insofern sei die Carolabr\u00fccke \u201eeigentlich nicht charakteristisch f\u00fcr das, was in Deutschland an Instandhaltungsm\u00e4ngeln vorhanden ist\u201c, sagte Marx. \u201eHier gab es sie nicht, h\u00f6chstens kleine marginale Sachen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Risikobewertung statt schnellem Abriss<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das Einzige, womit man h\u00f6ren k\u00f6nne, ob und wo etwas passiert, ist laut Marx die Schallemissionsmessung. \u201eDas ist eine sehr gute Nachricht auch f\u00fcr die vielen anderen Br\u00fccken mit diesem Risiko in Deutschland.\u201c Damit sei feststellbar, ob ein aktiver Sch\u00e4digungsprozess im Gange ist. Am Rest der Carolabr\u00fccke waren es seit Jahresbeginn mindestens 20 Br\u00fcche in den noch stehenden Z\u00fcgen A und B.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Da die Technik f\u00fcr diese Methode teuer ist, schlagen die Gutachter f\u00fcr andere Bauwerke dieser Art vor, zun\u00e4chst eine Risikobewertung zu machen. Marx sch\u00e4tzt, dass daf\u00fcr bundesweit \u00fcber 1.000 Br\u00fccken infrage kommen. Das Monitoring sei eine sichere und preiswertere Methode als ein schneller Abriss und koste etwa 0,5 bis 1 Prozent einer Neubausumme.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eWenn es gelingt, damit die kritischen F\u00e4lle herauszufischen und erst dann abzurei\u00dfen, w\u00e4re das ein sinnvolles wirtschaftliches und sicherheitsorientiertes Vorgehen\u201c, sagte Marx. Nach seiner Sch\u00e4tzung gibt es vielleicht 20 Prozent Hochrisikof\u00e4lle. \u201eAm Ende bleiben dann also ein Prozent \u00fcbrig, wo es wirklich kritisch ist.\u201c<\/p>\n<p>Elbe wird ab 4. Juni f\u00fcr Schiffsverkehr gesperrt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Im Zuge der Abrissarbeiten wird die Elbe im Bereich der Carolabr\u00fccke ab 4. Juli f\u00fcr jeglichen Schiffsverkehr vollst\u00e4ndig gesperrt, teilte das Wasserstra\u00dfen- und Schifffahrtsamt Elbe mit. Ab diesem Zeitpunkt bis Ende Juli sollen unter anderem die Tr\u00e4ger der Br\u00fcckenz\u00fcge A und B abgerissen werden. Sp\u00e4ter erfolgen Vermessungsarbeiten. Derzeit gehe man davon aus, dass die Elbe an der Carolabr\u00fccke ab Anfang September wieder passierbar ist, hie\u00df es.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250528-930-602746\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden (dpa) &#8211; Das Abschlussgutachten zur Einsturzursache an der Dresdner Carolabr\u00fccke best\u00e4tigt die bisherigen Annahmen der Experten. 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