{"id":148067,"date":"2025-05-29T05:04:10","date_gmt":"2025-05-29T05:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/148067\/"},"modified":"2025-05-29T05:04:10","modified_gmt":"2025-05-29T05:04:10","slug":"mobilitaet-in-stuttgart-trotz-vieler-neuer-wege-radverkehr-waechst-kaum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/148067\/","title":{"rendered":"Mobilit\u00e4t in Stuttgart: Trotz vieler neuer Wege \u2013 Radverkehr w\u00e4chst kaum"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Mobilit\u00e4t in Stuttgart: Trotz vieler neuer Wege \u2013 Radverkehr w\u00e4chst kaum\" title=\"Mobilit\u00e4t in Stuttgart: Trotz vieler neuer Wege \u2013 Radverkehr w\u00e4chst kaum\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/media.media.995550a2-f225-437b-a36e-efe3bc0a38ea.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tViele neue Radrouten wurden in Stuttgart geschaffen, aber der Anteil am Verkehr stieg lediglich von acht auf neun Prozent.\u00a0Foto: Lichtgut\t\t\t<\/p>\n<p>Die Mobilit\u00e4t in Stuttgart wandelt sich: Weg vom Autoverkehr hin zu umweltfreundlichen Fortbewegungsmitteln. Allerdings hinkt der Radverkehr den Erwartungen deutlich hinterher.<\/p>\n<p>Die Mobilit\u00e4t in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> wandelt sich \u2013 doch wohin f\u00fchrt der Weg? Bereits seit 1968 werden dazu in der Landeshauptstadt Erhebungen zum Verkehrsverhalten durchgef\u00fchrt. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass der Schwerlastverkehr vor allem am Ortsrand auf einen historischen Tiefstwert abgesunken ist. Im gleichen Atemzug zeigt sich eine Verschiebung hin zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Allerdings hinkt die Steigerung beim Radverkehr den Erwartungen weiter hinterher. <\/p>\n<p>Die Zahlen beruhen auf der sogenannten Markungsgrenz- und Kesselrandz\u00e4hlung an den wichtigsten Zufahrtsstra\u00dfen in Stuttgart, sowie aus der aktuellen Erhebung des bundesweiten Projekts \u201eMobilit\u00e4t in Deutschland\u201c. Dabei wurden in Stuttgart rund 3000 Haushalte befragt. \u201eDer Wandel hin zu nachhaltiger Mobilit\u00e4t geht weiter \u2013 auch in Stuttgart\u201c, betont Stephan Oehler, der Leiter der Abteilung Verkehrsplanung und Stadtgestaltung im Stadtplanungsamt. Wenngleich nicht immer so, wie gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Stuttgarts Topografie macht die Lage schwierig <\/p>\n<p>Denn die Bilanz des Radverkehrs in der Landeshauptstadt f\u00e4llt ern\u00fcchternd aus. Seit 2017 ist der Anteil von acht auf gerade einmal neun Prozent gestiegen. \u201eDa h\u00e4tten wir sicher mehr erwartet\u201c, gesteht Oehler mit Blick auf die enormen Anstrengungen hinsichtlich des Baus zahlreicher, neuer Haupt- und Radrouten in der Landeshauptstadt. Aus Oehlers Sicht mit ein Grund sei die teils schwer zu verbessernde topografische Lage im Talkessel: \u201eDa haben wir sicher noch nicht \u00fcberall die optimale Situation geschaffen\u201c. Weitere Erkenntnisse soll daher eine detailliertere Untersuchung bringen.<\/p>\n<p>Generell ist der Anteil des Umweltverbunds \u2013 unter dem Begriff werden Rad-, Fu\u00dfg\u00e4nger- und \u00f6ffentlicher Nahverkehr zusammengefasst \u2013 von 60 auf 64 Prozent gestiegen. Mitverantwortlich daf\u00fcr sind vor allem die Fu\u00dfg\u00e4nger. Der Anteil ist gestiegen von 29 auf 32 Prozent. Die Nutzung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs stagnierte, trotz der anhaltenden Streckensperrungen und Versp\u00e4tungen bei der S-Bahn und im Zugverkehr. Der Grund liegt wohl in der Wertsch\u00e4tzung der Stuttgarter Stra\u00dfenbahnen AG, die mit 92 Prozent besonders hoch ausf\u00e4llt. <\/p>\n<p>Schwerlastverkehr auf historischem Tiefstwert <\/p>\n<p>Passend dazu hat auch der Autoverkehr nicht weiter zugenommen, sondern verharrt auf dem seit der Pandemie deutlich gesunkenen Niveau. Besonders belastet am Kesselrand ist dabei nach wie vor die Cannstatter Stra\u00dfe\/B\u200a14 mit rund 80\u200a000 Fahrzeugen am Tag. Diese Z\u00e4hlungen sind durch ihre Lage besonders entscheidend mit Blick auf die Feinstaubbelastung und somit die innerst\u00e4dtische Luftqualit\u00e4t. Aber auch auf der wichtigsten Nord-S\u00fcd-Verbindung in Stuttgart seien die Zahlen \u201eseit 2013 um 20\u200a000 Fahrzeuge gesunken\u201c, betont Oehler. Eine weitere Verbesserung erhofft sich der Verkehrsplaner durch die geplante Umgestaltung der B\u200a14 im Zuge des Baus des neuen Nesenbachkanals, die 2026 starten soll. <\/p>\n<p>Noch erfreulicher sieht die Bilanz beim Schwerlastverkehr (mehr als 3,5 Tonnen) aus. An der Stuttgarter Markungsgrenze sank die Zahl der Lastwagen von 41\u200a000 auf 36\u200a000 um 12 Prozent, am Kesselrand von 11\u200a000 auf 9000 gar um stolze 18 Prozent. \u201eEin neuer historischer Tiefstwert\u201c, betont Oehler. Ob daf\u00fcr wirtschaftliche Faktoren oder die zunehmende Umstellung bei Lieferungen auf Kleintransporter verantwortlich zeichne, ist aus seiner Sicht nicht verl\u00e4sslich zu beantworten. Ebenso wenig, ob die deutlich abnehmende Fahrtdauer der Stuttgarter der nach wie vor hohen Quote an Homeoffice Rechnung tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Verwunderlich ist hingegen, dass die Stuttgarter gerade in der Freizeit \u00f6fters wieder vom Fahrrad auf das Auto umsteigen. Immerhin liegt der Wert am Wochenende \u2013 ob zum Einkaufen oder auf dem Weg zu Sport- und Kulturaktivit\u00e4ten \u2013 um acht Prozent h\u00f6her als an Werktagen. Es gibt als noch gen\u00fcgend Ansatzpunkte auf dem Weg der Stuttgarter Mobilit\u00e4t hin zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele neue Radrouten wurden in Stuttgart geschaffen, aber der Anteil am Verkehr stieg lediglich von acht auf neun&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148068,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,30,53079,53080,53078,1441,41537],"class_list":{"0":"post-148067","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-kesselrand","13":"tag-mobilitaet-in-deutschland","14":"tag-mobilitaet-in-stuttgart","15":"tag-stuttgart","16":"tag-verkehrszaehlung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114589379153255900","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/148067","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=148067"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/148067\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148068"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=148067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=148067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=148067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}