{"id":148759,"date":"2025-05-29T11:30:10","date_gmt":"2025-05-29T11:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/148759\/"},"modified":"2025-05-29T11:30:10","modified_gmt":"2025-05-29T11:30:10","slug":"antisemitismus-und-identitaet-erfahrungen-von-juden-in-wuerzburg-und-nuernberg-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/148759\/","title":{"rendered":"Antisemitismus und Identit\u00e4t: Erfahrungen von Juden in W\u00fcrzburg und N\u00fcrnberg &#8211; Bayern"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" alt=\"Nicole Fahrmeir\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/5c23f4ef-b23f-4011-a258-c4501523d0fb.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Nicole Fahrmeir (Foto: privat)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eIch bin in Augsburg aufgewachsen und habe mein J\u00fcdischsein bis zu meinem 16. Lebensjahr nicht offen ausgelebt. W\u00e4hrend meiner Schulzeit war ich deswegen nicht von <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Antisemitismus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Antisemitismus<\/a> betroffen. Mein jetziger Freund, der sein <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Judentum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Judentum<\/a> seit seiner Schulzeit offen auslebt, wurde hingegen in der Schule mehrmals offen von Mitsch\u00fclern und auch einem Lehrer mit antisemitischen Aussagen konfrontiert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Antisemitismus erlebe ich vor allem \u00fcber Social Media. Wenn ich auf Instagram oder Tiktok unterwegs bin, sehe ich dort ganz viele antisemitische Kommentare. Auch unter Beitr\u00e4gen, die gar nichts mit j\u00fcdischen Menschen zu tun haben. Etwa unter Beitr\u00e4gen der Tagesschau, dabei ist das ja eigentlich nur ein Nachrichtenkanal. Zudem steht an meiner Uni in W\u00fcrzburg seit einigen Tagen wieder ein propal\u00e4stinensisches Protestcamp. Die dort auftretenden Speaker teilen auf Social Media Bilder von Karten, auf denen nur Pal\u00e4stina zu sehen und Israel einfach ausgel\u00f6scht ist.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Bedrohung kommt aber nat\u00fcrlich nicht nur von solchen, vermeintlich linken Gruppen, sondern von verschiedenen Seiten. So besch\u00e4ftige ich mich jeden Tag damit, ob ich auswandern soll, wenn die AfD an die Macht kommt. Die Entscheidung, aus einem Land auszuwandern, an das ich durch Freunde und Familie gebunden bin, ist aber nat\u00fcrlich keine leichte. Vor dem 7. Oktober war ich mir sicher, dass ich irgendwann mal nach Israel auswandern werde. In das Land, das ich als meine Heimat ansehe. Ob ich im Hinblick auf die Lage in Israel noch immer in dieses Land auswandern will, frage ich mich in den letzten anderthalb Jahren aber regelm\u00e4\u00dfig. In ein anderes Land au\u00dfer Israel auszuwandern, kann ich mir gleichzeitig nicht vorstellen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Hass gegen j\u00fcdische Menschen gibt es zwar schon lange, doch heute gibt es mit Social Media ganz andere M\u00f6glichkeiten, ihn zu verbreiten. Zeitzeugen sagen oft: Mit Hass hat es damals auch angefangen. Das ist eine Sache, die mir wirklich Angst bereitet. Um dem Hass etwas entgegenzusetzen, braucht es viel mehr Aufkl\u00e4rung und Austausch an Schulen und Universit\u00e4ten. So fand in der Woche vom 19. Mai an mehreren deutschen Unis die j\u00fcdische Campuswoche statt, die von der j\u00fcdischen Studierendenunion veranstaltet wurde. Mein Appell lautet: Hass f\u00e4ngt da an, wo Wissen aufh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><strong>Heinz Nossen, 79 Jahre alt, Vorsitzender des Fu\u00dfballvereins TuS Bar Kochba, wohnt in Zirndorf bei N\u00fcrnberg:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Heinz Nossen\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/31c4993d-94d5-457b-b8fc-8f34f802f075.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Heinz Nossen (Foto: privat)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eJeder meiner Bekannten wei\u00df, dass ich Jude bin. Den Davidstern trage ich offen. In meinem pers\u00f6nlichen Umfeld erlebe ich keinen verst\u00e4rkten Antisemitismus, aber daf\u00fcr auf Facebook in den Kommentaren bei j\u00fcdischen Zeitungen. Seit 1998 bin ich Vorsitzender des Fu\u00dfballvereins TuS Bar Kochba in N\u00fcrnberg. Auf unseren Trikots ist der Davidstern nat\u00fcrlich auch drauf. An meiner Haust\u00fcr h\u00e4ngt eine Mesusa, ein kleines K\u00e4stchen, mit einer\u00a0Pergamentrolle drinnen, auf der das Gebet Schma Israel (H\u00f6re Israel) geschrieben steht. Viele haben ihre Mesusa nach dem 7. Oktober abgenommen\u00a0\u2013 ich nicht. Die Post bringt mir oft ein muslimischer Postbote, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Der wei\u00df auch, dass ich Jude bin.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ich bin in Polen in Breslau geboren und 1953 mit meinen Eltern nach N\u00fcrnberg geflohen. Hier habe ich jahrelang bei dem Fernsehhersteller Grundig gearbeitet. 1969 hat dort ein unbekannter Kollege ein Hakenkreuz auf meinen Arbeitsplatz gemalt. Ich habe das Hakenkreuz fotografiert und in meiner eigenen j\u00fcdischen Jugendzeitschrift Schalom, die ich damals herausgegeben habe, ver\u00f6ffentlicht. Meine Vorgesetzten wollten daraufhin wissen, wieso ich mich nicht an sie gewandt habe. Ich entgegnete: Was h\u00e4ttet ihr denn gemacht? Gar nichts h\u00e4ttet ihr gemacht!<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Mit meinem Umfeld diskutiere ich nat\u00fcrlich \u00fcber die heutige politische Lage. Auch \u00fcber israelische <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Politik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Politik<\/a>. Solange die Diskussion objektiv bleibt, ist das f\u00fcr mich in Ordnung. Ich kritisiere die israelische Regierung ja genauso. Aus meiner Sicht sollte die israelische Regierung lieber heute verschwinden als morgen \u2013 insbesondere die beiden Rechtsradikalen in der Regierung, Finanzminister Bezalel Smotrich und Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir. Auch Benjamin Netanjahu, der nur an seinem Posten klebt, sollte langsam zur\u00fccktreten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Was den Rechtsradikalismus in Deutschland angeht, habe ich schon 1971 zu meiner Frau gesagt: T\u00e4usche dich nicht, wir haben hier garantiert immer noch zwanzig Prozent Nazis. Daran hat sich nichts ge\u00e4ndert. Wegzuziehen, falls die AfD an die Macht kommt, kommt f\u00fcr mich aber nicht infrage. Ich bin in einem Alter, in dem ich vor der AfD keine Angst mehr habe. Aber ich hoffe, dass meine Mitb\u00fcrger so intelligent sind, dass die AfD nicht an die Macht kommt. Von einem AfD-Verbot halte ich relativ wenig, denn man kann die Menschen ja nicht verbieten, der Geist bleibt.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><strong>Rachel O., 68 Jahre, Diplom-Sozialp\u00e4dagogin, wohnt in W\u00fcrzburg:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Rachel O.\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/b750dbd9-c384-4b11-879c-682f987dc111.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Rachel O. (Foto: privat)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eIch f\u00fchle mich als J\u00fcdin nicht mehr sicher, auch wenn ich pers\u00f6nlich zum Gl\u00fcck bisher nicht antisemitisch attackiert worden bin. Nach dem 7. Oktober bin ich vorsichtiger geworden, mich als J\u00fcdin zu erkennen zu geben. Ich trage meine Kette mit dem Davidstern nur noch verdeckt. Wenn ich von der Synagoge nach Hause gehe, bin ich sehr vorsichtig. Ich schaue sehr genau, wer hinter mir ist und gehe nicht immer den gleichen Weg. Es gab ja \u00dcbergriffe auf Wohnungen von Juden, wenn auch nicht bei uns in W\u00fcrzburg. Auch unsere Gemeinde ist gesch\u00fctzt wie eine Festung mit \u00dcberwachungskameras, Sicherheitsglas und doppelten Sicherheitst\u00fcren. Vor der T\u00fcr der Synagoge stehen bei jeder Veranstaltung Polizisten mit Maschinengewehren.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">An der gesellschaftlichen Situation finde ich den wachsenden Widerstand gegen und die Wut auf Israel schlimm \u2013 das ist der ideale N\u00e4hrboden f\u00fcr Antisemitismus. Wer gegen Israel ist, der ist auch gegen Juden, f\u00fcr mich gibt es da keinen Unterschied. Wenn ich diese Parolen h\u00f6re, wie Free Palestine, da l\u00e4uft es mir kalt den R\u00fccken runter. Weil da ja nichts anderes dahintersteht als \u201aJuden raus\u2018. Das hatten wir schon einmal. Und die Leute, die das nachplappern, die wissen gar nicht, was sie da ausl\u00f6sen bei j\u00fcdischen Menschen. Ich bezweifele, dass diese Leute die politischen Zusammenh\u00e4nge und die Geschichte des Staates und des Volkes Israel kennen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In unserer Gemeinde sprechen wir nat\u00fcrlich auch \u00fcber israelische Politik. Dort k\u00f6nnen wir uns unsere Gef\u00fchle vom Herzen reden. Es ist ein gro\u00dfer Schmerz, dass da immer noch Menschen in den H\u00e4nden der Hamas-Terroristen sind. In der \u00d6ffentlichkeit m\u00fcssen wir uns so bedeckt halten, mit unserer Meinung \u00fcber das, was da in Israel passiert, weil man uns nicht versteht oder uns nicht glaubt. Die einseitige, antiisraelische Berichterstattung in den meisten Medien wirkt: Die T\u00e4ter-Opfer-Umkehr funktioniert immer noch. Da f\u00fchlen wir uns oft ohnm\u00e4chtig. Wir haben nat\u00fcrlich auch gro\u00dfes Mitleid mit den Menschen in Gaza: Die Nachbarstaaten nehmen sie nicht auf, Hilfslieferungen werden von der Hamas abgefangen und sie werden als Opfer missbraucht.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das Erstarken der AfD macht mir nat\u00fcrlich auch Sorgen. Aber ich habe nicht vor, Deutschland zu verlassen. Hier ist mein Lebensmittelpunkt, hier habe ich meine Familie. Ich m\u00f6chte hier nicht mehr weg. Ich will einfach ein friedliches, j\u00fcdisches Leben hier in W\u00fcrzburg mit meiner Gemeinde f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><strong>Katarina F., 20 Jahre alt, macht eine Ausbildung zur operationstechnischen Assistentin, wohnt in einer Kleinstadt in der Oberpfalz und m\u00f6chte nicht erkannt werden:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Katarina F.\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/832c059e-3b2b-48ce-bb6a-e26796b3c07a.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Katarina F. (Foto: privat)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eAuf Instagram und Tiktok sehe ich viele propal\u00e4stinensische Videos. Zum Beispiel zu Israels Auftritt beim Eurovision Song Contest. Unter den Videos schreiben Leute dann \u201aWie kann ein Mensch ein Land repr\u00e4sentieren, das einen Genozid betreibt\u2018 oder \u201aIsrael hat sich hoch gekauft, wie kann es sein, dass dieses Land so viele Stimmen bekommt\u2018. Ich versuche dann gegenzuhalten und antworte, wenn die Performance gut war, dann stimmen halt viele Leute f\u00fcr das Land ab.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dann kommt oft als Antwort zur\u00fcck, es ginge ja trotzdem um das Politische. Ich glaube leider nicht, dass sich an diesen verh\u00e4rteten Fronten etwas \u00e4ndern wird. Es gibt diese zwei geteilten Meinungen zu Israel, und man muss meiner Meinung nach auch beide Seiten anh\u00f6ren. Aber ich glaube, wenn jemand an seiner Meinung festh\u00e4ngt, kann man die Meinung der Person nur schwer \u00e4ndern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zur Schule gegangen bin ich auf eine katholische M\u00e4dchenschule. Dort war ich die einzige j\u00fcdische Person, auch wenn ich selbst nicht religi\u00f6s bin und den j\u00fcdischen Glauben nicht praktiziere. Wenn alle anderen evangelischen oder katholischen Religionsunterricht hatten, hatte ich eine Freistunde. Ich bin stattdessen am Nachmittag zum Religionsunterricht in die Synagoge gegangen. Am Anfang haben die anderen Kinder gesagt: H\u00e4, warum hast du jetzt frei, das ist voll unfair. Ich musste das dann erst mal erkl\u00e4ren. Die Reaktionen waren dann so: Wow, du bist j\u00fcdisch, ich kenne sonst keine j\u00fcdische Person, wie lebst du? Ich meinte dann immer: Ich lebe ganz normal.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Was ich tun w\u00fcrde, wenn die AfD an die Macht kommt, wei\u00df ich ehrlich gesagt nicht. Es w\u00fcrde mir schwerfallen, meinen Heimatort zu verlassen. Ich bin hier geboren und aufgewachsen, habe hier meine Freunde. Und vielleicht sind dann in anderen L\u00e4ndern, wie Italien oder Frankreich auch rechtsextreme Personen an der Macht. Ich kann mir aber unabh\u00e4ngig von der AfD vorstellen, irgendwann auszuwandern, vielleicht nach S\u00fcdostasien oder S\u00fcdamerika. Wenn die AfD an die Macht k\u00e4me, w\u00fcrde ich mir vielleicht etwas fr\u00fcher konkrete Gedanken machen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nicole Fahrmeir (Foto: privat) \u201eIch bin in Augsburg aufgewachsen und habe mein J\u00fcdischsein bis zu meinem 16. 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