{"id":14896,"date":"2025-04-08T05:52:30","date_gmt":"2025-04-08T05:52:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14896\/"},"modified":"2025-04-08T05:52:30","modified_gmt":"2025-04-08T05:52:30","slug":"us-zoelle-grossbritannien-will-heimische-unternehmen-vor-us-zoellen-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14896\/","title":{"rendered":"US-Z\u00f6lle: Gro\u00dfbritannien will heimische Unternehmen vor US-Z\u00f6llen sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die britische Regierung<br \/>\nerw\u00e4gt staatliche Ma\u00dfnahmen, um Unternehmen des K\u00f6nigreichs vor<br \/>\nsch\u00e4dlichen Folgen der neuen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/us-zoelle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Z\u00f6lle<\/a> zu bewahren.<br \/>\nPremierminister Keir Starmer schrieb in der Zeitung The Telegraph, seine Regierung sei bereit, &#8222;die Industriepolitik zu<br \/>\nnutzen, um die britische Wirtschaft vor dem Sturm zu sch\u00fctzen&#8220;. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Idee direkter staatlicher Eingriffe sei zwar oft verspottet<br \/>\nworden und einige Leute w\u00fcrden sich dabei unwohl f\u00fchlen. &#8222;Aber<br \/>\nwir k\u00f6nnen nicht einfach an alten Gef\u00fchlen festhalten, wenn sich<br \/>\ndie Welt so schnell dreht.&#8220; Vorrang habe weiter ein<br \/>\nHandelsabkommen mit den USA, das Zollbefreiungen beinhaltet. Er<br \/>\nwerde aber alles Notwendige tun, um nationale Interessen zu<br \/>\nsch\u00fctzen, sagte <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/keir-starmer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Starmer<\/a>.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Zeitung zufolge k\u00f6nnte die Regierung Notreformen<br \/>\neinf\u00fchren, um B\u00fcrokratie abzubauen. Zudem<br \/>\nk\u00f6nne es Steuererleichterungen geben, um betroffenen Sektoren zu<br \/>\nhelfen. &#8222;Diese Woche werden wir die Pl\u00e4ne zur Verbesserung unserer<br \/>\nheimischen Wettbewerbsf\u00e4higkeit vorantreiben, damit wir weniger<br \/>\nanf\u00e4llig f\u00fcr diese Art von globalen Schocks sind&#8220;, schrieb<br \/>\nStarmer. <\/p>\n<p>        Andere L\u00e4nder setzen vor allem auf Verhandlungen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/us-zoelle-eu-maros-sefcovic-howard-lutnick-gespraech\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">andere Staaten<\/a> haben bereits mitgeteilt, wie sie auf die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/boerse\/2025-04\/boerse-dax-china-oelpreis-zoll-handelskonflikt\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Z\u00f6lle der Trump-Regierung<\/a> reagieren wollen. Nach Angaben von Kevin Hassett, dem Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates der Vereinigten Staaten, h\u00e4tten bereits mehr als 50 Staaten die US-Regierung kontaktiert, um in Verhandlungen einzutreten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni sagte in einer Videoansprache, ihre Regierung sei bereit, alle notwendigen Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um die betroffenen Unternehmen und Sektoren zu unterst\u00fctzen. Dies k\u00f6nne &#8222;\u00f6konomisch oder durch Verhandlungen&#8220; geschehen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"> Taiwan will keine Vergeltungsma\u00dfnahmen ergreifen, sondern Handelsbarrieren abbauen. Dies<br \/>\nk\u00fcndigte Taiwans Pr\u00e4sident Lai Ching-te am Sonntag nach einem<br \/>\nTreffen mit Spitzenvertretern der mittelst\u00e4ndischen Wirtschaft<br \/>\nan. &#8222;Die<br \/>\nInvestitionsverpflichtungen von Unternehmen gegen\u00fcber den USA<br \/>\nwerden sich nicht \u00e4ndern, solange sie im nationalen Interesse<br \/>\nliegen.&#8220; Der taiwanesische Chiphersteller TSMC hatte<br \/>\nj\u00fcngst angek\u00fcndigt, zus\u00e4tzlich 100 Milliarden Dollar in den USA<br \/>\nzu investieren.\n<\/p>\n<p>        China reagiert mit Gegenz\u00f6llen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Indonesiens Wirtschaftsminister Airlangga Hartarto k\u00fcndigte an, sein Land werde sich nicht gegen die Z\u00f6lle wehren. Sein Land werde mit diplomatischen Bem\u00fchungen und Verhandlungen nach einer L\u00f6sung suchen. Die betroffenen Branchen, vor allem die Kleidungsindustrie, werde die Regierung st\u00fctzen. Indonesien ist die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft S\u00fcdostasiens.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    ZEIT Geldkurs<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Tsch\u00fcss, Finanzchaos: In acht Wochen erkl\u00e4ren wir Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie bessere Geldroutinen aufbauen und das mit den ETFs endlich angehen. Anschlie\u00dfend erhalten Sie unseren Geld-Newsletter mit den besten Artikeln rund um Finanzen.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch Indien wird keine Gegenz\u00f6lle erheben, teilte ein Regierungssprecher mit. Die Regierung von Premierminister Narendra Modi verhandelt derzeit mit der US-Regierung. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu plant einen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/netanjahu-trump-israel-usa-zoelle\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Besuch bei Donald Trump am Montag<\/a>. Das best\u00e4tigte\u00a0das B\u00fcro des israelischen Regierungschefs. Gegenstand des Gespr\u00e4chs sollen auch die Z\u00f6lle sein. Mit dem pers\u00f6nlichen Besuch k\u00f6nnte Netanjahu das erste ausl\u00e4ndische<br \/>\nStaatsoberhaupt sein, das sich nach Trumps Ank\u00fcndigung der neuen Z\u00f6lle<br \/>\nmit dem US-Pr\u00e4sidenten trifft, um \u00fcber sie zu verhandeln.\u00a0<br \/>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die chinesische Regierung hatte <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-04\/china-gegenzoelle-usa-seltene-erden\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bereits mit Gegenz\u00f6llen reagiert<\/a>. Unter anderem f\u00fchrte das Land Exportkontrollen f\u00fcr sieben Seltene Erden<br \/>\nein.\n<\/p>\n<p>        Was sind Seltene Erden?<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zu den Metallen der Seltenen Erden z\u00e4hlen insgesamt 17 Elemente mit Namen wie Europium, Lanthan, Neodym oder Cerium. Ohne sie k\u00f6nnten derzeit Hunderte technische Ger\u00e4te nicht erzeugt werden. Sie stecken etwa in Halbleitern, in Smartphones und in Elektroautos, aber auch in Offshore-Windr\u00e4dern und Raketen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Entgegen ihrer Bezeichnung kommen einige Seltene Erden ziemlich h\u00e4ufig vor. Die Deutsche Rohstoffagentur schreibt etwa, dass Neodym, das zum Beispiel in E-Autos verbaut wird, weltweit h\u00e4ufiger vorkommt als Blei. Was sich als schwierig gestaltet, ist allerdings der Gewinnungsprozess. Da die Metalle in den Erzschichten der Erdkruste enthalten sind, m\u00fcssen sie mithilfe von chemischen Verfahren herausgel\u00f6st werden. Dabei entstehen als Nebenprodukt radioaktive Isotope und giftige Abw\u00e4sser.\n<\/p>\n<p>        Wo kommen Seltene Erden vor?<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das weltweit gr\u00f6\u00dfte Vorkommen an Seltenen Erden befindet sich in Russland. Der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte F\u00f6rderer ist aber China. Nennenswerte Vorkommen gibt es auch in Kanada, Brasilien, Gr\u00f6nland, Australien, Indien und Vietnam. Selbst in Deutschland liegen manche der Rohstoffe unter der Erde \u2013 n\u00e4mlich im Norden von Sachsen. Dort gilt die F\u00f6rderung Experten zufolge aber aus Umweltgr\u00fcnden als nicht m\u00f6glich.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch die Vorkommen Seltener Erden in der Ukraine spielten zuletzt eine wichtige Rolle. US-Pr\u00e4sident Donald Trump forderte\u00a0im Gegenzug f\u00fcr weitere Hilfen Zugang zu den Ressourcen. Ukrainische Experten \u00e4u\u00dferten sich skeptisch dazu, da es zwar Seltene Erden in dem Land gibt, aber hohe Investitionen n\u00f6tig w\u00e4ren, um diese zu gewinnen. Auf dem Weltmarkt w\u00e4ren sie deshalb wahrscheinlich nur wenig konkurrenzf\u00e4hig.\n<\/p>\n<p>            US-Z\u00f6lle        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-04\/berechnung-us-zoelle-donald-trump-fehler-mathematik-oekonomie\" data-ct-label=\"Berechnung der US-Z\u00f6lle: Ein folgenschwerer Rechenfehler\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Berechnung der US-Z\u00f6lle:<br \/>\n                        Ein folgenschwerer Rechenfehler<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/geld\/2025-04\/aktienkurse-us-zoelle-donald-trump-boerse\" data-ct-label=\"Aktienkurse: Dieser Crash erwischt fast alle Aktien \u2013 aber manche besonders stark\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Aktienkurse:<br \/>\n                        Dieser Crash erwischt fast alle Aktien \u2013 aber manche besonders stark<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2025-04\/us-zoelle-donald-trump-wirtschaft-handelspolitik\" data-ct-label=\"US-Z\u00f6lle: Die eierlegende Zollmilchsau\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    US-Z\u00f6lle:<br \/>\n                        Die eierlegende Zollmilchsau<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die britische Regierung erw\u00e4gt staatliche Ma\u00dfnahmen, um Unternehmen des K\u00f6nigreichs vor sch\u00e4dlichen Folgen der neuen US-Z\u00f6lle zu bewahren.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14897,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,551,699,355,5554,171,174,173,172,1492,55],"class_list":{"0":"post-14896","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-grossbritannien","14":"tag-indien","15":"tag-italien","16":"tag-keir-starmer","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-us-zoelle","22":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114300790032796227","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14896"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14896\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14897"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}