{"id":14920,"date":"2025-04-08T06:04:09","date_gmt":"2025-04-08T06:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14920\/"},"modified":"2025-04-08T06:04:09","modified_gmt":"2025-04-08T06:04:09","slug":"eu-klimadienst-waermster-maerz-in-europa-seit-beginn-der-aufzeichnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14920\/","title":{"rendered":"EU-Klimadienst: W\u00e4rmster M\u00e4rz in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 08.04.2025 06:57 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Temperaturrekorde setzen sich fort. Laut EU-Klimadienst war der M\u00e4rz in Europa so warm wie keiner zuvor seit Beginn der Messungen. Insbesondere in Zentraleuropa war er auch extrem trocken, was sich etwa am Bodensee deutlich zeigt.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer vergangene Monat war nach Daten des EU-Klimadienstes Copernicus der w\u00e4rmste M\u00e4rz in Europa seit Aufzeichnungsbeginn. Die Durchschnittstemperatur auf dem Kontinent lag bei 6,03 Grad und damit 2,41 Grad \u00fcber dem Durchschnitt der Vergleichsperiode von 1991 bis 2020, wie Copernicus mitteilte. Die st\u00e4rksten Abweichungen seien in Osteuropa und S\u00fcdwestrussland aufgetreten, w\u00e4hrend auf der Iberischen Halbinsel niedrigere Temperaturen als im Durchschnitt gemessen worden seien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGlobal gesehen war es der zweitw\u00e4rmste bisher gemessene M\u00e4rz.\u00a0Der M\u00e4rz 2025 war dem Dienst zufolge zudem der 20. Monat innerhalb der vergangenen 21 Monate, in dem die globale Durchschnittstemperatur mehr als 1,5 Grad \u00fcber dem vorindustriellen Niveau lag.\u00a0<\/p>\n<p>    Jahr 2024 \u00fcber 1,5-Grad-Grenze<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Klimadienst Copernicus der Europ\u00e4ischen Union ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Daten zur Temperatur an der Erdoberfl\u00e4che, zur Meereisdecke und zu Niederschl\u00e4gen. Die Erkenntnisse beruhen auf computergenerierten Analysen, in die Milliarden von Messungen von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen auf der ganzen Welt einflie\u00dfen. Die genutzten Daten gehen zur\u00fcck bis auf das Jahr 1950, teilweise sind auch fr\u00fchere Daten verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas internationale Ziel, die Erderw\u00e4rmung m\u00f6glichst auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, gilt als kaum noch erreichbar. Das Jahr 2024 hat bereits die 1,5-Grad-Grenze gerissen. Als verfehlt gilt das Ziel offiziell erst nach mehrj\u00e4hriger \u00dcberschreitung.\u00a0<\/p>\n<p>    So wenig Eis in der Arktis wie nie zuvor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nCopernicus stellt f\u00fcr M\u00e4rz au\u00dferdem die niedrigste jemals in einem M\u00e4rz gemessene Ausdehnung des arktischen Meereises fest. Au\u00dferdem sei es insbesondere in Zentraleuropa &#8211; auch in Deutschland &#8211; trockener gewesen als sonst.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie negativen Auswirkungen sind bereits sp\u00fcrbar. Pflanzen und Tiere leiden zunehmend. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte mitgeteilt, der M\u00e4rz sei hierzulande einer der trockensten seit Messbeginn im Jahr 1881 gewesen. Die Bodenfeuchte lag demnach in den oberen Schichten besonders im Norden gebietsweise bis zu 20 Prozent unter den langj\u00e4hrigen Minimalwerten.<\/p>\n<p>    Umweltministerin und Bauernverband besorgt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die aktuelle D\u00fcrre ist besorgniserregend. Bereits jetzt im Fr\u00fchling ist es in diesem Jahr in vielen Teilen Deutschlands viel zu trocken&#8220;, sagte die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Gr\u00fcne). &#8222;Land- und Forstwirtschaft, aber auch wir alle sp\u00fcren die Folgen der Klimakrise deutlich. Die Waldbrandgefahr ist hoch, wenn es so trocken bleibt, ist mit Ernteeinbu\u00dfen zu rechnen.&#8220; Der niedrige Wasserstand am Rhein beeintr\u00e4chtige zudem die Wirtschaft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch am Bodensee zeigt sich die Trockenheit deutlich. &#8222;Der aktuelle Seewasserstand liegt 35 Zentimeter niedriger als der saisonal mittlere Wert&#8220;, erkl\u00e4rte ein Sprecher der Landesanstalt f\u00fcr Umwelt Baden-W\u00fcrttemberg. Ein Rekordwert sei das jedoch nicht. Die Ursache f\u00fcr den niedrigen Wasserstand sind ausbleibender Regen und fehlendes Schmelzwasser aus den Alpen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch der Deutsche Bauernverband hofft auf mehr Regen. &#8222;Wir schauen mit gewisser Sorge auf die aktuelle Wettersituation&#8220;, sagte Bauernpr\u00e4sident Joachim Rukwied der Nachrichtenagentur dpa. &#8222;Die Bedingungen f\u00fcr die Fr\u00fchjahrsbestellung waren weitestgehend gut, jetzt warten wir dringend auf Niederschl\u00e4ge.&#8220;\u00a0Rukwied erl\u00e4uterte: &#8222;Generell ist jedoch ein trockeneres Fr\u00fchjahr mit einem feuchten Fr\u00fchsommer vorteilhafter als umgekehrt.&#8220; Pflanzen br\u00e4uchten in der Wachstumsphase, aber vor allem dann in der Phase der Kornausbildung im Fr\u00fchsommer ausreichend Wasser.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus der aktuellen Situation lie\u00dfen sich auch noch keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Ernte ziehen, sagte der Bauernpr\u00e4sident. &#8222;Bis zur Erntezeit k\u00f6nnen noch zahlreiche Witterungsereignisse eintreten, die die Ertr\u00e4ge sowohl positiv als auch negativ beeinflussen k\u00f6nnen. Die Gefahr einer Verknappung von Lebensmitteln aufgrund von Trockenheit sehen wir derzeit noch nicht.&#8220;\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 08.04.2025 06:57 Uhr Die Temperaturrekorde setzen sich fort. 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