{"id":14959,"date":"2025-04-08T06:29:14","date_gmt":"2025-04-08T06:29:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14959\/"},"modified":"2025-04-08T06:29:14","modified_gmt":"2025-04-08T06:29:14","slug":"frankfurter-gastro-projekt-kick-start-soll-neue-jobchance-ermoeglichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14959\/","title":{"rendered":"Frankfurter Gastro-Projekt &#8222;Kick-Start&#8220; soll neue Jobchance erm\u00f6glichen"},"content":{"rendered":"<p>Hilfsangebot f\u00fcr Arbeitslose und Asylbewerber <\/p>\n<p>Frankfurter Gastro-Projekt soll neue Jobchance erm\u00f6glichen<\/p>\n<p>06.04.2025Lesedauer: 3 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2023\/11\/BqCwZEkGuxF4\/0x108:2048x1152\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/es-ist-ein-fatales-signal-dass-im-lebensmittelhandwerk-oft-mehr-als-40-prozent-der-jugendlichen-ihre-ausbildung-abbrechen-in-den-gastro-kuechen-sogar-jeder-zweite-warnt-der-ngg-vorsitzende.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/es-ist-ein-fatales-signal-dass-im-lebensmittelhandwerk-oft-mehr-als-40-prozent-der-jugendlichen-ihre.jpeg\" alt=\"Restaurantk\u00fcche\" title=\"Restaurantk\u00fcche\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex w-full max-w-full h-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/zoom-in.f7dae02f.svg.svg+xml\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"&#10;        block&#10;        h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)]&#10;        w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)]&#10;        max-w-none&#10;        absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Eine Ausbildungsk\u00fcche (Symbolbild): Mehrmonatige Kurse sollen Menschen mit schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt k\u00fcnftig zu einer Perspektive verhelfen. (Quelle: Monika Skolimowska\/dpa\/dpa)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Mit dem Projekt &#8222;Kick-Start&#8220; will der Dehoga in Frankfurt Menschen ohne Berufsabschluss f\u00fcr Jobs in der Gastronomie qualifizieren \u2013 und so dem Fachkr\u00e4ftemangel begegnen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">In der Frankfurter Gastronomie fehlen vielerorts helfende H\u00e4nde \u2013 ob in der K\u00fcche oder beim Service am Tisch. Ein neues Projekt will das \u00e4ndern und gleichzeitig Asylbewerberinnen und -bewerbern sowie Menschen ohne Berufsabschluss oder mit l\u00e4ngerer Arbeitslosigkeit neue Perspektiven er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Seit dem vergangenen November bietet der Hotel- und Gastronomieverband Dehoga in <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/frankfurt-am-main\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankfurt<\/a> mehrmonatige Kurse an, die gezielt auf einfache Helferjobs vorbereiten. Das Projekt &#8222;Kick-Start&#8220; l\u00e4uft aktuell in der zweiten Runde \u2013 und richtet sich an Menschen, die sonst kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Ziel ist es, nicht nur den akuten Personalmangel zu lindern, sondern auch langfristig Besch\u00e4ftigung zu sichern.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Dehoga Frankfurt\/Rhein-Main, Kerstin Junghans, findet: &#8222;Der Fachkr\u00e4ftemangel macht den Betrieben das Leben schwer, es fehlen Mitarbeiter auf allen Ebenen.&#8220; Die Idee hinter dem Projekt sei einfach: Durch praxisnahe Schulungen sollen Teilnehmer fit gemacht werden f\u00fcr Jobs im Service oder in der K\u00fcche \u2013 also dort, wo in vielen Frankfurter Betrieben derzeit Personal gesucht wird. Neben der Schulung selbst geh\u00f6rt auch ein Praktikum zum Kursangebot. &#8222;Damit wollen wir die Teilnehmer direkt mit potenziellen Arbeitgebern vernetzen&#8220;, so Junghans.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auch die Sprache steht im Fokus. Jeder Kurs beinhaltet berufsbezogenen Sprachunterricht \u2013 wichtig f\u00fcr den Einstieg in den Berufsalltag. Wer teilnimmt, erh\u00e4lt nach zwei bis drei Monaten ein Zertifikat. Eine erste Qualifikation in der Hand zu haben, sei f\u00fcr viele ein bedeutender Schritt, sagt Junghans: &#8222;Die Einarbeitung in einem Betrieb bindet sehr viele Kapazit\u00e4ten. Unser Ziel ist, dass die Teilnehmenden anschlie\u00dfend sofort in einem Helferjob starten k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Finanziert wird die Teilnahme \u00fcber Bildungsgutscheine der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/agentur-fuer-arbeit\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Agentur f\u00fcr Arbeit<\/a>. Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur sei ein zentraler Baustein des Projekts. &#8222;Kick-Start&#8220; richtet sich an Menschen, die bislang keinen Berufsabschluss haben oder aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden den Einstieg ins Berufsleben nicht geschafft haben \u2013 darunter auch viele Gefl\u00fcchtete oder Langzeitarbeitslose.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ein drittes Kursmodul, das auf die Hotellerie und speziell auf das Housekeeping abzielt, soll im Laufe dieses Jahres folgen. Auch hier liegt der Fokus auf einer praxisnahen Vorbereitung und dem direkten Einstieg ins Berufsleben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Bedarf ist da \u2013 auf beiden Seiten. Viele Menschen w\u00fcrden gerne arbeiten, finden aber den Zugang nicht, etwa wegen sprachlicher H\u00fcrden oder fehlender Qualifikation. &#8222;Das Interesse, arbeiten zu wollen, ist gro\u00df, aber die H\u00fcrden sind zu hoch&#8220;, sagt Junghans. Um diese H\u00fcrden abzubauen, will der Verband nun ein Netzwerk an Betrieben aufbauen, die bereit sind, Absolventinnen und Absolventen der Kurse aufzunehmen. Die Gespr\u00e4che mit der Branche laufen bereits. Langfristiges Ziel sei ein fl\u00e4chendeckendes Angebot, von dem sowohl Unternehmen als auch Jobsuchende profitieren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Geworben wird f\u00fcr das Projekt unter anderem auf speziellen Informationstagen. Der Bedarf an niedrigschwelligen, aber qualitativ fundierten Einstiegsprogrammen ist laut Dehoga gro\u00df \u2013 nicht nur in Frankfurt, sondern auch dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Gastronomie hat in den vergangenen Jahren stark unter der Corona-Pandemie gelitten \u2013 viele Besch\u00e4ftigte haben der Branche den R\u00fccken gekehrt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Service, Qualit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t. &#8222;Kick-Start&#8220; soll helfen, die Branche wieder personell zu stabilisieren \u2013 und Menschen eine echte berufliche Chance geben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Noch befindet sich das Projekt in der Aufbauphase. Doch wenn es gelingt, das Netzwerk an engagierten Betrieben zu erweitern, k\u00f6nnte daraus ein wichtiger Baustein f\u00fcr den Arbeitsmarkt in Frankfurt werden \u2013 und f\u00fcr viele Teilnehmende der Beginn einer neuen beruflichen Zukunft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hilfsangebot f\u00fcr Arbeitslose und Asylbewerber Frankfurter Gastro-Projekt soll neue Jobchance erm\u00f6glichen 06.04.2025Lesedauer: 3 Min. 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