{"id":150861,"date":"2025-05-30T06:49:09","date_gmt":"2025-05-30T06:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/150861\/"},"modified":"2025-05-30T06:49:09","modified_gmt":"2025-05-30T06:49:09","slug":"polizei-hamburg-raeumt-in-vergewaltigungsfall-schweren-fehler-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/150861\/","title":{"rendered":"Polizei Hamburg r\u00e4umt in Vergewaltigungsfall schweren Fehler ein"},"content":{"rendered":"<p>Hat ein Mann aus Niedersachsen jahrelang seine Frau vergewaltigt und Tatvideos ver\u00f6ffentlicht? Ein Medienbericht legt das nahe. Die Polizei Hamburg gibt dazu eine Erkl\u00e4rung ab und will intern ermitteln.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ein Mann steht im Verdacht, seine Frau jahrelang vergewaltigt und Tatvideos im Internet ver\u00f6ffentlicht zu haben. Die Staatsanwaltschaft Verden ermittelt, wie ein Sprecher der Strafverfolgungsbeh\u00f6rde auf Anfrage best\u00e4tigte. Zuvor hatte das NDR-Reportageformat \u201eSTRG_F\u201c berichtet. <\/p>\n<p>In dem Bericht hei\u00dft es zudem, dass das Bundeskriminalamt (BKA) Informationen zu dem Sachverhalt an die Polizei Hamburg gegeben habe. Ermittlungen dort seien aber erst nach mehr als einem Jahr eingeleitet worden. Die Hamburger Polizei r\u00e4umt auf Nachfrage die Verz\u00f6gerung als Fehler ein und hat nach eigenen Angaben interne Verwaltungsermittlungen aufgenommen. <\/p>\n<p>Hamburger Polizei bedauert \u201eerheblichem Verzug\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir bedauern zutiefst, dass die Ermittlungen erst mit so erheblichem Verzug aufgenommen wurden und erfahrenes Leid nicht schon viel fr\u00fcher beendet wurde\u201c, teilten die Beamten aus der Hansestadt mit. Die Polizei \u00fcbernehme Verantwortung und sei mit der zust\u00e4ndigen Polizeiinspektion im Austausch dar\u00fcber, wie die betroffene Frau unterst\u00fctzt werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Der Mann aus Niedersachsen konnte laut dem Bericht von \u201eSTRG_F\u201c mindestens 15 Jahre lang wiederholt seine Ehefrau bet\u00e4uben, vergewaltigen und Videos der Taten \u00f6ffentlich auf Pornoseiten hochladen, ohne ins Visier der Polizei zu geraten. Die Staatsanwaltschaft Verden teilte nun mit, dass gegen Unbekannt ermittelt werde, weil der urspr\u00fcnglich Beschuldigte nicht mehr lebe. Der 60-j\u00e4hrige Mann starb laut \u201eSTRG_F\u201c bei einem Unfall ohne Fremdeinwirkung. <\/p>\n<p>Strafrechtliche oder disziplinarische Folgen werden gepr\u00fcft<\/p>\n<p>Die Hamburger Polizei teilte mit, dass durch Ver\u00e4nderung der Prozesse sichergestellt werde, dass sich ein solcher Fehler niemals wiederhole. \u201eIn diesem Zusammenhang werden auch m\u00f6gliche strafrechtliche oder disziplinarische Folgen gepr\u00fcft\u201c, hie\u00df es weiter. Nach eigener Darstellung wurden Infos im Juli 2023 weitergeleitet, Ermittlungen in Hamburg jedoch erst im Oktober 2024 aufgenommen. <\/p>\n<p>Das BKA erkl\u00e4rte auf Anfrage, warum die Hamburger Polizei \u00fcberhaupt involviert ist. Die Rechercheerkenntnisse seien dahin weitergeleitet worden, weil der NDR, der das Funk-Format \u201eSTRG_F\u201c produziert, dort einen Sitz habe.<\/p>\n<p>lno\/jlau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hat ein Mann aus Niedersachsen jahrelang seine Frau vergewaltigt und Tatvideos ver\u00f6ffentlicht? Ein Medienbericht legt das nahe. 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