{"id":151494,"date":"2025-05-30T12:31:09","date_gmt":"2025-05-30T12:31:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/151494\/"},"modified":"2025-05-30T12:31:09","modified_gmt":"2025-05-30T12:31:09","slug":"frankreich-verbietet-rauchen-an-oeffentlichen-orten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/151494\/","title":{"rendered":"Frankreich verbietet Rauchen an \u00f6ffentlichen Orten"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 30.05.2025 13:34 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Frankreich verbietet ab 1. Juli Rauchen an \u00f6ffentlichen Orten wie Parks oder an Schulen. Damit will die Regierung vor allem Kinder sch\u00fctzen. In Deutschland halten das SPD und Gr\u00fcne ebenfalls f\u00fcr sinnvoll.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn bestimmten \u00f6ffentlichen Orten in Frankreich gilt ab 1. Juli ein Rauchverbot. Das k\u00fcndigte Gesundheitsministerin Catherine Vautrin in der Zeitung &#8222;Ouest France&#8220; an. Das Rauchen werde dort per Verordnung verboten, um Kinder zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;An Orten, an denen sich Kinder aufhalten, muss der Tabak verschwinden&#8220;, sagte sie. Wer gegen das neue Verbot versto\u00dfe, m\u00fcsse 135 Euro Strafe zahlen. Die Gemeindepolizei soll \u00fcberwachen, dass das Rauchverbot eingehalten wird.<\/p>\n<p>    Rauchverbot m\u00f6gliches Vorbild f\u00fcr Deutschland<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie neue franz\u00f6sische Regelung sei &#8222;ein mutiger Schritt&#8220;, setze ein klares Zeichen f\u00fcr Gesundheits- und Kinderschutz und &#8222;sollte auch in Deutschland als Vorbild dienen&#8220;, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dagmar Schmidt, der Rheinischen Post. Insbesondere Kinder seien den gesundheitssch\u00e4dlichen Folgen des Passivrauchens schutzlos ausgeliefert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer gesundheitspolitische Sprecher der Gr\u00fcnen-Bundestagsfraktion, Janosch Dahmen, sagte: &#8222;Ein Rauchverbot an \u00f6ffentlichen Orten, wie es Frankreich plant, ist richtig &#8211; auch f\u00fcr Deutschland.&#8220; Wer Kinder wirksam sch\u00fctzen wolle, m\u00fcsse ihre allt\u00e4gliche Umgebung rauchfrei machen.<\/p>\n<p>    &#8222;Erste rauchfreie Generation&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit dem Rauchverbot in Frankreich will Gesundheitsministerin Vautrin &#8222;daf\u00fcr sorgen, dass die Kinder, die 2025 geboren werden, die erste rauchfreie Generation sind&#8220;. Das sei der Sinn der neuen Rauchverbote, die zahlreiche Kommunen bereits fr\u00fcher in eigener Regie erlassen h\u00e4tten und die nun landesweit g\u00e4lten. Wie gro\u00df der Bereich rund um Schulen sei, in dem k\u00fcnftig nicht mehr geraucht werden d\u00fcrfte, werde zurzeit noch bestimmt, so Vautrin. Die Regelung solle auch verhindern, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zum Rauchen vor das Geb\u00e4ude gingen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAusgenommen vom Verbot seien Au\u00dfenbereiche von Caf\u00e9s sowie E-Zigaretten. Die Ministerin plant dem Interview zufolge jedoch, den erlaubten Nikotingehalt und die Anzahl der erlaubten Geschmacksrichtungen in E-Zigaretten einzuschr\u00e4nken.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Jedes Jahr ist einer von zehn Todesf\u00e4llen auf das Rauchen zur\u00fcckzuf\u00fchren&#8220;, so die Ministerin. Rauchen t\u00f6te j\u00e4hrlich 75.000 Menschen in Frankreich, das entspreche mehr als 200 Todesf\u00e4llen pro Tag. &#8222;Es ist die h\u00e4ufigste vermeidbare Todesursache.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Recht der Kinder auf saubere Luft&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKrebserkrankungen kosteten Frankreich 150 Milliarden Euro pro Jahr. Vautin betonte, das neue Rauchverbot schr\u00e4nke die Freiheit von Raucherinnen und Rauchern in Frankreich nicht ein. &#8222;Sie d\u00fcrfen zu Hause und in den erlaubten Bereichen rauchen. Die Freiheit zu rauchen endet dort, wo das Recht der Kinder auf saubere Luft beginnt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ministerin betonte, sie k\u00f6nne vermeidbare Krankheiten wie solche, die in Zusammenhang mit Rauchen stehen, nicht akzeptieren: Es sei erwiesen, dass Pr\u00e4vention das Risiko verringere. 2023 h\u00e4tten fast 16\u00a0Prozent der 17-J\u00e4hrigen angegeben, zu rauchen. Zehn Jahre zuvor seien es noch doppelt so viel gewesen.<\/p>\n<p>Das empfiehlt die WHO, um das pers\u00f6nliche Krebsrisiko zu reduzieren:<\/p>\n<p>            &#8211; nicht rauchen und auch Passivrauchen vermeiden <br \/>&#8211; den Alkoholkonsum einschr\u00e4nken <br \/>&#8211; sich regelm\u00e4\u00dfig bewegen und auf ein normales K\u00f6rpergewicht achten<br \/>&#8211; die Haut vor Sonneneinstrahlung sch\u00fctzen<br \/>&#8211; einen gesunden Ern\u00e4hrungsstil pflegen und dabei nur wenig rotes Fleisch und <br \/> eher salzarme Lebensmittel zu sich nehmen <br \/>&#8211; auf Schadstoffe in der Umgebung achten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.05.2025 13:34 Uhr Frankreich verbietet ab 1. 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