{"id":151761,"date":"2025-05-30T14:52:08","date_gmt":"2025-05-30T14:52:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/151761\/"},"modified":"2025-05-30T14:52:08","modified_gmt":"2025-05-30T14:52:08","slug":"berlin-brandenburg-tatort-partnerschaft-20-frauen-in-berlin-getoetet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/151761\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Tatort Partnerschaft \u2013 20 Frauen in Berlin get\u00f6tet"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Tatort Partnerschaft \u2013 20 Frauen in Berlin get\u00f6tet<\/p>\n<p>\t\t\t\t              30.05.2025, 16:44 Uhr<\/p>\n<p><strong>Femizide sorgen f\u00fcr Schlagzeilen. Oft bleibt h\u00e4usliche und partnerschaftliche Gewalt aber im Verborgenen. Zahlen der Polizei sprechen jedoch B\u00e4nde.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; 20 Frauen sind seit 2023 in Berlin von M\u00e4nnern im Rahmen partnerschaftlicher oder h\u00e4uslicher Gewalt get\u00f6tet worden. Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der Gr\u00fcnen-Fraktion im Abgeordnetenhaus hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte der &#8222;Tagesspiegel&#8220; berichtet.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden seit Anfang 2023 (Stand: 6. Mai 2025) in der Hauptstadt 50 Frauen von M\u00e4nnern get\u00f6tet. Dabei ist allerdings zu ber\u00fccksichtigen, dass nach den Angaben 15 Todesf\u00e4lle den Ermittlungen gegen einen Berliner Palliativarzt zuzuordnen sind. Dieser wurde im April wegen 15-fachen Mordes an Patientinnen und Patienten angeklagt, weitere F\u00e4lle werden von der Berliner Staatsanwaltschaft noch \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>In welchen F\u00e4llen es sich um einen Femizid handelt, wird teils noch gepr\u00fcft \u2013 auch weil es unterschiedliche Kriterien bei der Einordnung von Polizei und Justiz gibt. Femizid bedeutet, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts get\u00f6tet werden \u2013 also weil sie Frauen sind. Als h\u00e4ufigste Form gilt die T\u00f6tung von Frauen durch Partner oder Ex-Partner.<\/p>\n<p>Fast 10.000 F\u00e4lle von Gewalt gegen Frauen<\/p>\n<p>Deutlich machen die Zahlen aber, dass Frauen in Berlin st\u00e4ndig Opfer von Gewalt werden: In mehr als 9.900 F\u00e4llen wurden Frauen im Jahr 2024 in ihrer Beziehung Opfer von Straftaten wie K\u00f6rperverletzung, N\u00f6tigung, Stalking oder sexuellem Missbrauch. In rund 2.670 F\u00e4llen waren auch M\u00e4nner Opfer von Taten in der Partnerschaft.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Gr\u00fcnen-Fraktion muss der Schutz f\u00fcr Betroffene verst\u00e4rkt werden. &#8222;\u00dcber 14.000-mal im Jahr r\u00fcckt die Berliner Polizei zu Eins\u00e4tzen h\u00e4uslicher Gewalt aus&#8220;, erkl\u00e4rte ihr innenpolitischer Sprecher Vasili Franco. Die Sensibilit\u00e4t sei gestiegen. &#8222;Hochrisikof\u00e4lle m\u00fcssen nicht nur erkannt werden, sondern in effektivem Schutz der Betroffenen m\u00fcnden&#8220;, betonte er.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne: Schutzma\u00dfnahmen verbessern<\/p>\n<p>Die frauenpolitische Sprecherin Bahar Haghanipour forderte daf\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der sogenannten Wegweisung von derzeit zwei auf vier Wochen. &#8222;Gewaltbetroffene Frauen brauchen Zeit, um sich aus der Ausnahmesituation heraus zu sortieren und Schutzma\u00dfnahmen anzugehen&#8220;, betonte sie.<\/p>\n<p>Nach den Angaben der Innenverwaltung wurden im Jahr 2024 insgesamt 2.088 Wegweisungen und Betretungsverbote nach dem Gewaltschutzgesetz angeordnet. In solchen F\u00e4llen d\u00fcrfen gewaltt\u00e4tige Partner zum Beispiel die gemeinsame Wohnung nicht mehr betreten. Nach den Angaben gab es im vergangenen Jahr 1.669 Verst\u00f6\u00dfe gegen solche Verbote.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Tatort Partnerschaft \u2013 20 Frauen in Berlin get\u00f6tet 30.05.2025, 16:44 Uhr Femizide sorgen f\u00fcr Schlagzeilen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":151762,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,1890,29,3236,30,5272,218],"class_list":{"0":"post-151761","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-brandenburg","15":"tag-deutschland","16":"tag-frauen","17":"tag-germany","18":"tag-partnerschaft","19":"tag-tatort"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114597353520097144","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=151761"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151761\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/151762"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=151761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=151761"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=151761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}