{"id":151992,"date":"2025-05-30T16:53:13","date_gmt":"2025-05-30T16:53:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/151992\/"},"modified":"2025-05-30T16:53:13","modified_gmt":"2025-05-30T16:53:13","slug":"lage-in-der-ukraine-ein-luftkrieg-in-neuer-dimension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/151992\/","title":{"rendered":"Lage in der Ukraine: Ein Luftkrieg in neuer Dimension"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Luftalarm in Kyjiw: Er wird von diesem Maiabend an mehr als 20 Stunden anhalten. \u00c4hnlich ergeht es den anderen Regionen des Landes. Vom vergangenen Freitag bis zum Montagmorgen \u00fcberzog die russische Armee die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> mit einer Angriffswelle nach der anderen. 995 Drohnen, Marschflugk\u00f6rper und Raketen z\u00e4hlte das ukrainische Milit\u00e4r in nur drei Tagen. Die meisten Flugk\u00f6rper wurden demnach abgeschossen, doch nicht alle. Allein in Kyjiw werden in einer Nacht 12 Menschen get\u00f6tet und fast 80 verletzt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Russland im Sp\u00e4therbst 2022 begann, Kamikazedrohnen des Typs Shahed aus dem Iran zu importieren, warnte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2022-10\/ukraine-ueberblick-raketenangriffe-nato-baltikum\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vor einem drohenden Masseneinsatz der Waffe.<\/a> Mehr als 2.000 <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/drohne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Drohnen<\/a> habe Russland bestellt und wolle sie \u00fcber den Winter verteilt gegen das ukrainische Energiesystem richten. Jetzt, mehr als zwei Jahre sp\u00e4ter, erscheinen diese Zahlen nahezu gering: Einen Monat mit weniger als 1.000 Drohnen hat es in der Ukraine seit Sommer 2024 nicht mehr gegeben. Russland ist dabei l\u00e4ngst nicht mehr auf iranische Lieferungen angewiesen, sondern l\u00e4sst die Drohnen in einem Industriekomplex in Tatarstan zusammenbauen \u2013 Berichten zufolge bis zu 100 am Tag.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die ukrainische Flugabwehr wird nicht nur von der schieren Masse an den Rand ihrer M\u00f6glichkeiten gebracht. Sondern auch davon, dass <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> seine Drohnen stetig weiterentwickelt und sie in mehreren Versionen einsetzt. Einige fliegen ohne Sprengsatz und sollen die Flugabwehr ablenken \u2013 etwa 40 Prozent der Drohnen sind inzwischen nach ukrainischen Angaben T\u00e4uschk\u00f6rper. In anderen lie\u00df Russland auf Kosten der Reichweite das Gewicht des Gefechtskopfs von etwa 50 auf bis zu 90 Kilogramm erh\u00f6hen. Ukrainischen und westlichen Medienberichten zufolge experimentiert das russische Milit\u00e4r auch mit Gefechtsk\u00f6pfen unterschiedlicher Art, mit Splittermunition, thermobarischen Sprengs\u00e4tzen und Brandmunition, wobei es sich dabei <a href=\"https:\/\/war.obozrevatel.com\/rossijskie-okkupantyi-usilili-sredstvo-terrora-tyilovyih-gorodov-kak-izmenilis-harakteristiki-i-taktika-primeneniya-shahed-136.htm\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nach ukrainischen Angaben<\/a> um Ausnahmen handeln scheint.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Da die Drohnen zu billig sind \u2013 und zu viele \u2013, um sie mit teuren Flugabwehrraketen abzuschie\u00dfen, hat die Ukraine im Laufe der Kriegsjahre die sogenannten mobilen Gruppen aufgebaut. Quer \u00fcber das Land verteilt fahren sie mit alten Flugabwehrkanonen oder zu solchen umgebauten Maschinengewehren auf Trucks umher und schie\u00dfen die Drohnen ab. Dabei machten sich die Verteidiger zunutze, dass die Drohnen vergleichsweise tief fliegen, um schlechter vom Radar erkannt zu werden.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            Soldaten einer mobilen Flugabwehreinheit bei Kyjiw                \u00a9\u00a0Stanislav Kozliuk\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Genau das habe Russland nun ver\u00e4ndert, sagte vor wenigen Tagen <a href=\"https:\/\/www.rbc.ua\/rus\/news\/primus-miru-chomu-rosiya-naroshchue-udari-1748290466.html\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der ukrainische Luftwaffensprecher Serhij Ihnat.<\/a> Die Drohnen w\u00fcrden auf H\u00f6hen von bis zu zwei Kilometern fliegen. Vereinzelt soll sogar eine H\u00f6he von knapp f\u00fcnf Kilometern registriert worden sein, sagte der Sprecher einer ukrainischen Milit\u00e4rbeh\u00f6rde. F\u00fcr die Waffen der mobilen Gruppen sind sie damit unerreichbar. Auch darauf hat die Ukraine zwar eine Antwort: Leichtflugzeuge, die, mit Sch\u00fctzen an Bord, die Drohnen abschie\u00dfen, etwa. Oder Abfangdrohnen, die vertikal starten und die Flugk\u00f6rper bek\u00e4mpfen. Doch beides sind Nischenl\u00f6sungen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Unter der neuen Taktik der Angreifer leidet zwar die Pr\u00e4zision der Attacken: Aus derartigen H\u00f6hen f\u00e4llt der steile Sinkflug auf das Ziel schwieriger. Doch um Pr\u00e4zisionsangriffe handelte es sich bei den russischen Drohnenangriffen ohnehin nie. Neben dem Ziel, den Widerstandswillen der Zivilbev\u00f6lkerung zu brechen, verfolgen sie weiterhin denselben Zweck wie seit Beginn ihres Einsatzes: die \u00dcbers\u00e4ttigung der ukrainischen Flugabwehr mit Drohnen, Marschflugk\u00f6rpern und ballistischen Raketen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor allem Raketen kann die Ukraine nur mit wenigen Systemen abschie\u00dfen. Darunter f\u00e4llt etwa das Patriot-System, f\u00fcr das Berichten zufolge langsam die Raketen ausgehen. So werden j\u00e4hrlich nur wenige Hundert der Raketen f\u00fcr die Patriot-Werfer in die Ukraine geliefert, w\u00e4hrend Russland mehr als 1.000 Raketen und Marschflugk\u00f6rper im Jahr produziert. F\u00fcr SAMP\/T, ein europ\u00e4isches, mit Patriot vergleichbares System, sollen der Ukraine laut einem <a href=\"https:\/\/www.lemonde.fr\/international\/article\/2025\/05\/26\/en-ukraine-la-defense-antiaerienne-peine-a-faire-face-a-l-intensification-des-frappes-russes_6608414_3210.html?random=1107547306\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht von Le Monde<\/a> die Flugabwehrraketen angeblich komplett ausgegangen sein. Mit dem Produktionstempo der russischen Kriegswirtschaft kommen die Unterst\u00fctzerl\u00e4nder der Ukraine auch bei der Luftverteidigung nicht mit. <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/europe\/2025\/05\/25\/russia-is-raining-hellfire-on-ukraine\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der britische Economist zitierte<\/a> einen ukrainischen Luftfahrtexperten mit der Schlussfolgerung: &#8222;Wir werden russische Abschussrampen, (R\u00fcstungs)produktionen und Lager zerst\u00f6ren m\u00fcssen.&#8220; Eine andere Art des Widerstands sei auf Dauer illusorisch.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das ist es auch, was die Ukraine zu tun versucht. Denn Russland meldete in den vergangenen Wochen so viele ukrainische Drohnen in seinem Luftraum wie nie zuvor: beispielsweise 376 in nur einer Nacht. Ihren eigenen Einsatz von Drohnen zu erh\u00f6hen, ist das selbsterkl\u00e4rte Ziel der Ukraine. Vor wenigen Monaten hatte <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Selenskyj<\/a> f\u00fcr 2025 die Produktion von 30.000 Langstreckendrohnen in Aussicht gestellt. In diesem Monat hatten ukrainische Angriffe zu mehrt\u00e4gigen Flughafenausf\u00e4llen um Moskau herum gesorgt, aber hatten auch Munitions- und Chipfabriken als Ziel. In der N\u00e4he Moskaus wurde <a href=\"https:\/\/t.me\/astrapress\/82199\" class=\"\" target=\"_blank\">eine Drohnenfabrik <\/a>attackiert, der gro\u00dfe Industriekomplex in Tatarstan <a href=\"https:\/\/militarnyi.com\/en\/news\/strike-drones-hit-shahed-kamikaze-drone-plant-in-yelabuga\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wird regelm\u00e4\u00dfig Ziel ukrainischer Angriffe<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Doch anders als Russland kann die Ukraine ihre Drohnenangriffe, wenngleich sie sich deutlich gezielter gegen milit\u00e4risch relevante Einrichtungen richten, nicht mit Marschflugk\u00f6rpern und Raketen flankieren. Zwar produziert das Land <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-08\/ukraine-neue-raketentyp-russland-waffe-paljanyzja\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">inzwischen sogenannte &#8222;Raketendrohnen&#8220;<\/a>, also Drohnen mit Jetantrieb, die deutlich schneller fliegen als die bisherigen Modelle. Doch an die Geschwindigkeit und die Sprengkraft echter Raketen reichen sie nicht heran. Wenngleich Selenskyj schon mehrfach von erfolgreichen Flugtests einer ukrainischen ballistischen Rakete berichtet hatte, gibt es bislang keinerlei Anzeichen f\u00fcr Serienreife.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Somit verfehlen die Angriffe beider Seiten, so unterschiedlich sie in ihren Zielen sind, gleicherma\u00dfen ihren Zweck: Die russischen Angriffe haben den Widerstandswillen der Ukraine nicht sp\u00fcrbar gesenkt. Und die ukrainischen Attacken hat der russischen R\u00fcstungsindustrie keinen wirksamen Schaden zugef\u00fcgt. Der Luftkrieg beider Kriegsparteien hat neue Ausma\u00dfe erreicht, brachte aber bislang keiner Seite einen nennenswerten Erfolg.\n<\/p>\n<p>                            Durch eine russische Rakete zerst\u00f6rtes Wohngeb\u00e4ude in der Region Kyjiw am 25. Mai                \u00a9\u00a0Thomas Peter\/\u200bReuters<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" class=\"zg-counticle__picture\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/square__180x180__desktop.jpeg\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>                        \u00a9\u00a0Andre Alves\/\u200bAnadolu\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p class=\"zg-counticle__text\">\n        <strong class=\"zg-counticle__number-wrapper\"><br \/>\n            1192 Tage        <\/strong><\/p>\n<p>                    <strong class=\"zg-counticle__title\"><br \/>\n                seit Beginn der russischen Invasion<br \/>\n            <\/strong><\/p>\n<p>        Die wichtigste Meldung und die Zitate: Rhetorischer Politikwechsel        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Oppositionschef hatte Friedrich Merz in der Ukraine-Unterst\u00fctzung einen Politikwechsel versprochen. Diesen vollzieht er nun als Bundeskanzler \u2013 allerdings, wie die Ereignisse der vergangenen Tage zeigten, derzeit vor allem rhetorisch. So sorgte Merz am Montag bei einer Veranstaltung des WDR f\u00fcr Verwirrung mit einer Aussage zur <strong>Reichweitenbeschr\u00e4nkung von Waffen<\/strong>, die in die Ukraine geliefert worden sind:\n<\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Es gibt keinerlei Reichweitenbeschr\u00e4nkungen mehr f\u00fcr Waffen, die an die Ukraine geliefert worden sind, weder von den Briten, noch von den Franzosen, noch von uns, von den Amerikanern auch nicht.<\/p><\/blockquote>\n<p>    Friedrich Merz<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/friedrich-merz-reichweite-waffen-ukraine\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nachdem unter anderem Vizekanzler Lars Klingbeil widersprach<\/a>, stellte Merz klar: Ein neuer Schritt sei das nicht, sondern <strong>der bereits seit vergangenem Herbst geltende Stand<\/strong>. Damals hatten die USA, Frankreich und Gro\u00dfbritannien den Einsatz von Raketen und Marschflugk\u00f6rpern, die sie der Ukraine lieferten, in russischem Gebiet gestattet \u2013 auch au\u00dferhalb einer <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-05\/ukraine-lage-usa-nato-waffen-angriffe-russland-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bereits im Mai 2024 freigegebenen Grenzzone.<\/a> Die Nennung Deutschlands in diesem Kontext ist weitgehend rhetorisch: Schlie\u00dflich <strong>lieferte Deutschland bislang keine Waffen<\/strong>, deren Reichweiten davon betroffen w\u00e4ren.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-05\/wolodymyr-selenskyj-friedrich-merz-berlin-ukraine-waffenstillstand\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bei dem <strong>Besuch von Wolodymyr Selenskyj in Berlin<\/strong><\/a> am Mittwoch k\u00fcndigte Merz an, die <strong>Beschaffung weitreichender Waffen aus ukrainischer Produktion zu finanzieren<\/strong>. Und erg\u00e4nzte die Ank\u00fcndigung mit dem Satz:\u00a0\n<\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Es wird hierbei keine Reichweitenbeschr\u00e4nkung geben.<\/p><\/blockquote>\n<p>    <a class=\"quote__link\" href=\"https:\/\/www.bundeskanzler.de\/bk-de\/aktuelles\/slenskyj-in-berlin-2350758\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedrich Merz<\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Verbal setzte sich Merz damit deutlich von seinem Vorg\u00e4nger Olaf Scholz ab<\/strong>, der stets die Ansicht vertreten hatte, die Ukraine d\u00fcrfe Ziele im Innern Russlands nicht mit westlicher Hilfe angreifen k\u00f6nnen. Doch tats\u00e4chlich handelt es sich auch hier nicht um den Richtungswechsel, den eine Taurus-Lieferung bedeuten w\u00fcrde. Denn auch andere Staaten finanzieren schon lange die Produktion von ukrainischen Waffen. <strong>Eine Auflage f\u00fcr deren Reichweite gab es dabei nie<\/strong>, das galt immer nur f\u00fcr westliche Modelle.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Was genau mit deutscher Hilfe produziert werden soll, lie\u00df Merz offen. <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/presse\/pistorius-ukraine-unterstuetzung-rund-fuenf-milliarden-euro-5950884\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Allerdings teilte das Verteidigungsministerium mit<\/a>, die betreffenden Waffen k\u00f6nnten wom\u00f6glich bereits<strong> &#8222;in wenigen Wochen&#8220; einsatzbereit <\/strong>sein. Dass es sich um einen neuen Waffentyp geht, etwa einen dem Taurus \u00e4hnelnden Marschflugk\u00f6rper, scheint angesichts dessen wenig wahrscheinlich. Mutma\u00dflich geht es dabei um ukrainische Langstreckendrohnen. Die aber sind nicht mit dem Taurus vergleichbar: <strong>Weder verf\u00fcgen sie \u00fcber einen schweren Gefechtskopf noch \u00fcber ein eigenes Navigationssystem.\u00a0<\/strong>\n<\/p>\n<p>                            Taurus-Marschflugk\u00f6rper auf einer Ausstellung in Berlin im Juni 2024                \u00a9\u00a0Annegret Hilse\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Unterschied in Merz&#8216; Ank\u00fcndigungen zu jenen seines Vorg\u00e4ngers ist somit weitgehend rhetorisch: Anders als Scholz will der neue Kanzler die <strong>Taurus-Lieferung nicht endg\u00fcltig ausschlie\u00dfen,<\/strong> wie er am Mittwochabend dem ZDF sagte. Dass er den Marschflugk\u00f6rper nicht liefern wolle, liege daran, dass die ukrainischen Soldaten daran monatelang ausgebildet werden m\u00fcssten und <strong>die Waffe ihnen nicht unmittelbar helfen werde.\u00a0<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die <strong>f\u00fcnf Milliarden Euro<\/strong>, mit denen die vom Kanzler angek\u00fcndigte Milit\u00e4rhilfen finanziert werden sollen, sind nach Regierungsangaben <strong>bereits vom Bundestag bewilligt<\/strong> worden \u2013 im M\u00e4rz, also noch<strong> in der vergangenen Legislaturperiode<\/strong>.<br \/>\n Die Flugabwehrsysteme, Artillerie und &#8222;Landwaffen&#8220;, um die es dabei<br \/>\nlaut dem Verteidigungsministerium geht, will die neue Regierung nicht<br \/>\nkonkret nennen. Doch <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/service\/archiv-bundesregierung\/waffenlieferungen-ukraine-2054514\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die archivierte Version<\/a> der \u00dcbersicht \u00fcber gelieferte und zugesagte Waffen zeigt: Viele Lieferungen stehen noch aus. <strong>Zugesagt wurden sie von der Regierung Scholz.<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Offener als sein Vorg\u00e4nger zeigte sich Merz daf\u00fcr, das in der EU eingefrorene<strong> russische Staatsverm\u00f6gen von mehr als 200 Milliarden Euro <\/strong>zu beschlagnahmen und damit die Ukraine zu unterst\u00fctzen. So sagte er dem ZDF dazu:\u00a0\u00a0\n<\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Wir schlie\u00dfen kein Instrument aus.<\/p><\/blockquote>\n<p>    Friedrich Merz<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Scholz galt als Gegner der seit Langem in der EU diskutierten Ma\u00dfnahme. Derzeit finanziert die EU einen Teil der Ukrainehilfen aus <strong>Zinsen auf das eingefrorene Verm\u00f6gen<\/strong>, hat aber juristische Bedenken dabei, es g\u00e4nzlich zu beschlagnahmen. Merz scheint diese Bedenken seines Vorg\u00e4ngers zu teilen. Das zeigt ein Nachsatz im ZDF-Interview:\n<\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Es ist alles denkbar und m\u00f6glich, was auf gesicherter Rechtsgrundlage geschehen kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>    Friedrich Merz<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" class=\"podcast-player__image\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/square__5ba8fd__140x140.png\" width=\"140\" height=\"140\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    Das Politikteil &#8211; Der Politikpodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE:<br \/>\n                Wolodymyr Selenskyj \u2013 wie viel Handlungsspielraum bleibt ihm noch?<\/p>\n<p>        Ihr Browser unterst\u00fctzt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https:\/\/zeitonline.simplecastaudio.com\/d5a742a4-5631-4f46-a70c-2a571ef95577\/episodes\/dd8646b2-97bb-435c-8799-a8490fffa6fd\/audio\/128\/default.mp3?awCollectionId=d5a742a4-5631-4f46-a70c-2a571ef95577&amp;awEpisodeId=dd8646b2-97bb-435c-8799-a8490fffa6fd    <\/p>\n<p>        1 Std. 5 Min.<\/p>\n<p>        -1:05:27<\/p>\n<p>            0.5x<br \/>\n            0.75x<br \/>\n            1.0x<br \/>\n            1.25x<br \/>\n            1.5x<br \/>\n            2.0x<\/p>\n<p>        Weitere Meldungen: Nordkoreas Waffenlieferungen und Terror in Cherson        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Milit\u00e4rhilfe von Kim Jong Un<\/strong>: Nordkorea hat Russland nach Angaben eines internationalen \u00dcberwachungsgremiums f\u00fcr die Einhaltung von Sanktionen seit Ende 2023 mindestens <strong>20.000 Container mit Munition<\/strong> geliefert. <a href=\"https:\/\/msmt.info\/view\/save\/2025\/05\/29\/1085cade-a4b1-4405-94c0-7c980c24fd21-Unlawful_Military_Cooperation_including_Arms_Transfers_between_North_Korea_and_Russia_(MSMT_2025_1).pdf\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das teilte das Multilateral Sanctions Monitoring Team (MSMT) mit<\/a>\u00a0(PDF), das Sanktionen des UN-Sicherheitsrats, unter die Nordkorea f\u00e4llt, \u00fcberwacht. Das entspr\u00e4che sch\u00e4tzungsweise <strong>neun Millionen Artilleriegranaten<\/strong>. Weiterhin habe Nordkorea im vergangenen Jahr <strong>mindestens 100 ballistische Raketen und schwere Artillerie <\/strong>geliefert.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Kriegsverbrechen<\/strong>: Eine Kommission des UN-Menschenrechtsrats hat Russland <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/sites\/default\/files\/documents\/hrbodies\/hrcouncil\/coiukraine\/a-hrc-59-crp2-en.pdf\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in einem neuen Bericht<\/a>\u00a0(PDF) zur Lage in der <strong>s\u00fcdukrainischen Gro\u00dfstadt Cherson <\/strong>Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Die UN-Beh\u00f6rde best\u00e4tigte ukrainische Angaben, wonach russische Soldaten vom Ostufer des Dnipro aus Zivilisten in Cherson attackierten. Die Stadt liegt auf dem ukrainisch kontrollierten Westufer und damit in Reichweite von Artillerie und kleinen Drohnen. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-01\/cherson-beschuss-russland-ukraine-krieg\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seit ihrer Befreiung im November 2022 wird sie intensiv von Russland beschossen.<\/a>\n<\/p>\n<p>    Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Angriffe haben nach UN-Angaben\u00a0<strong>systematischen Charakter\u00a0<\/strong>und dienten dazu, &#8222;Terror&#8220; zu verbreiten. Dabei seien in und um Cherson herum\u00a0<strong>150 Menschen get\u00f6tet und Hunderte verletzt\u00a0<\/strong>worden.<br \/>\n In dem Bericht werden auch russische Telegramkan\u00e4le zitiert, in denen<br \/>\nden Einwohnern der befreiten Gro\u00dfstadt\u00a0<strong>&#8222;Jagd&#8220; auf sie angedroht\u00a0<\/strong>wird. In den Kan\u00e4len werden auch Angriffe auf Rettungswagen per Video dokumentiert und angepriesen.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Waffenlieferungen und Milit\u00e4rhilfen: Luftverteidigung und Kampfjets        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Flugabwehr:\u00a0<\/strong>Im Rahmen des<strong> deutschen F\u00fcnf-Milliarden-Euro-Pakets<\/strong> f\u00fcr die Ukraine hat das Unternehmen <strong>Diehl Defence<\/strong> eine Absichtserkl\u00e4rung f\u00fcr die Lieferung von <strong>Luftverteidigungssystemen<\/strong> an die Ukraine unterzeichnet. <a href=\"https:\/\/t.me\/ministry_of_defense_ua\/12812\" class=\"\" target=\"_blank\">Nach Angaben<\/a> des ukrainischen Verteidigungsministeriums geht es um einen Umfang von <strong>2,2 Milliarden Euro.<\/strong> Konkrete Waffentypen wurden nicht genannt. Diehl Defence stellt unter anderem das moderne <strong>Raketenabwehrsystem Iris-T SLM <\/strong>her, das in der Ukraine im Einsatz ist.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Kampfjets:<\/strong> Die <strong>Niederlande<\/strong> haben ihre Zusage von <strong>24 Kampfjets des Typs F-16 <\/strong>erf\u00fcllt. Die letzten zugesagten Jets seien bereitgestellt, <a href=\"https:\/\/www.defensie.nl\/actueel\/nieuws\/2025\/05\/26\/laatste-f-16s-voor-oekraine-uit-nederland-vertrokken\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">teilte das niederl\u00e4ndische Verteidigungsministerium<\/a> am Dienstag mit. Wie viele Maschinen des Typs die Ukraine bislang genau erhalten hat, ist unbekannt.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            Luftverteidigungssystem Iris-T SLM in Schleswig-Holstein im September 2024. Deutschland hat sechs solcher Systeme an die Ukraine geliefert, mindestens zehn weitere sollen folgen.                \u00a9\u00a0Fabian Bimmer\/\u200bReuters<\/p>\n<p>        Unterm Radar: Russlands Rekrutierungstempo steigt        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">2024 konnte Russland offenbar noch mehr Soldaten rekrutieren als im Jahr davor. Das geht <a href=\"https:\/\/istories.media\/stories\/2025\/05\/30\/v-2024-godu-kontrakt-s-minoboroni-podpisali-do-407-tis-rossiyan\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">laut dem exilrussischen Onlineportal<\/a><a href=\"https:\/\/istories.media\/stories\/2025\/05\/30\/v-2024-godu-kontrakt-s-minoboroni-podpisali-do-407-tis-rossiyan\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> iStories<\/a>und <a href=\"https:\/\/janiskluge.substack.com\/p\/new-budget-data-russia-recruited?triedRedirect=true\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dem Osteuropaforscher Janis Kluge<\/a> von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) aus Daten des russischen Finanzministeriums hervor. Insgesamt h\u00e4tten sich im vergangenen Jahr zwischen 374.000 und 407.000 Russen f\u00fcr den Kriegseinsatz gegen die Ukraine verpflichtet, <strong>knapp 50.000 mehr als 2023.<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Grundlage der Angaben sind demnach staatliche Berichte \u00fcber die Auszahlung von Rekrutierungspr\u00e4mien. Diese werden inzwischen gr\u00f6\u00dftenteils von den jeweiligen Herkunftsregionen der Rekruten geleistet, ein Teil der Zahlung kommt jedoch aus dem Staatshaushalt. Diese Zahlung hatte Putin im vergangenen August<strong> auf 400.000 Rubel (4.480 Euro) verdoppelt<\/strong>, was iStories und Kluge zufolge f\u00fcr die Unsicherheit in der daraus abgeleiteten Gesamtzahl der Rekruten sorgt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Falls die Angaben stimmen, w\u00fcrde das bedeuten, dass Russland im letzten Jahresviertel 2024 fast 157.000 Soldaten angeworben hat \u2013 <strong>oder 1.706 am Tag.<\/strong> Das \u00fcbersteigt die ukrainischen Angaben \u00fcber die t\u00e4gliche Zahl get\u00f6teter und verletzter russischer Soldaten um mehrere Hundert \u2013 und k\u00f6nnte erkl\u00e4ren, warum der russische Pr\u00e4sident weitere Eroberungen in der Ukraine trotz seiner Verluste f\u00fcr wahrscheinlich h\u00e4lt: Bislang nehmen ausreichend russische M\u00e4nner die hohen Pr\u00e4mien f\u00fcr den Milit\u00e4rdienst an.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Institute for the Study of War (ISW) hatte im vergangenen Herbst gemutma\u00dft, das russische Rekrutierungsmodell w\u00fcrde noch weit bis ins Jahr 2026 hinein funktionieren. Die von iStories und Kluge berichteten Zahlen scheinen diese Einsch\u00e4tzung zu st\u00fctzen. F\u00fcr die Ukraine stellt das ein gewaltiges Problem dar: Dort gilt bereits die Mobilmachung von<strong> 200.000 neuen Soldaten pro Jahr als schwer erreichbar.<\/strong>\n<\/p>\n<p>            Ukrainekrieg        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/ukraine-krieg-russland-deutschland-waffenlieferungen\" data-ct-label=\"Krieg in der Ukraine: Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Krieg in der Ukraine:<br \/>\n                        Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/unterstuetzung-ukraine-eu-aussenpolitik-wladimir-putin-5vor8\" data-ct-label=\"Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine: Europa redet zu viel \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine:<br \/>\n                        Europa redet zu viel <\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-05\/wolodymyr-selenskyj-friedrich-merz-berlin-ukraine-waffenstillstand\" data-ct-label=\"Wolodymyr Selenskyj und Friedrich Merz: &quot;Guten Tag. Was ist nun mit Taurus?&quot; \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Wolodymyr Selenskyj und Friedrich Merz:<br \/>\n                        &#8222;Guten Tag. Was ist nun mit Taurus?&#8220; <\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die vergangene Folge des Wochenr\u00fcckblicks <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/ukraine-lage-waffenlieferungen-usa-donald-trump-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finden Sie hier.<\/a>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen im russischen Krieg gegen die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in unserem Liveblog.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Luftalarm in Kyjiw: Er wird von diesem Maiabend an mehr als 20 Stunden anhalten. \u00c4hnlich ergeht es den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":151993,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,1478,13,1435,7418,451,14,15,16,307,12,317,107],"class_list":{"0":"post-151992","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-drohne","11":"tag-headlines","12":"tag-krieg-in-der-ukraine","13":"tag-lage-in-der-ukraine","14":"tag-militaer","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-russland","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-ukraine","21":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114597829267311087","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=151992"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151992\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/151993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=151992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=151992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=151992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}