{"id":15217,"date":"2025-04-08T08:56:08","date_gmt":"2025-04-08T08:56:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15217\/"},"modified":"2025-04-08T08:56:08","modified_gmt":"2025-04-08T08:56:08","slug":"marktbericht-dax-wieder-ueber-20-000-punkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15217\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX wieder \u00fcber 20.000 Punkte"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 08.04.2025 09:37 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach einem turbulenten Wochenauftakt startet der deutsche Leitindex heute mit einem Stabilisierungsversuch in den Handel. Zur Er\u00f6ffnung steigt der DAX wieder \u00fcber die 20.000-Punkte-Marke. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach einem turbulenten Start in die B\u00f6rsenwoche f\u00fcr den deutschen Leitindex stehen die Vorzeichen heute erst einmal auf Stabilisierung. Zum Handelsstart legt der DAX um 1,2 Prozent auf 20.029 Punkte zu. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-boerse-crash-panic-monday-dax-trump-zoelle-100.html\" title=\"Marktbericht: Historischer Crash an den B\u00f6rsen \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gestern Morgen hatte sich der DAX infolge der US-Zollpl\u00e4ne im freien Fall befunden<\/a>. Das B\u00f6rsenbarometer ging schlie\u00dflich bei 19.762 Punkten um 4,3 Prozent tiefer aus dem Handel.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Finanzm\u00e4rkte rund um den Globus sind in Aufruhr&#8220;, schrieben die Experten der Helaba. &#8222;Seit Mittwochabend dominiert die Angst das Geschehen, dass das riesige Zollpaket der USA sowie Gegenreaktionen wie beispielsweise in China die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen.&#8220; F\u00fcr bessere Stimmung sorgte die Hoffnung auf Verhandlungen \u00fcber die US-Z\u00f6lle. Der japanische Ministerpr\u00e4sident Shigeru Ishiba und US-Pr\u00e4sident Donald Trump h\u00e4tten dazu Gespr\u00e4che vereinbart, berichtete der Fernsehsender FNN.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie asiatischen M\u00e4rkte haben sich etwas von ihren Tiefs erholt, nachdem die USA ihre Gespr\u00e4chsbereitschaft bez\u00fcglich der neuesten Z\u00f6lle signalisierten. Die Erholung des japanischen Nikkei \u00fcbertraf dabei bei Weitem die anderen regionalen M\u00e4rkte. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Index bis Handelsschluss um 6,0 Prozent 33.013 Punkte zu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wichtig ist, dass ein kleiner Sonnenstrahl auftaucht, der Hoffnung macht, dass die USA wirklich offen f\u00fcr Handelsverhandlungen sind. Die wichtigste ist zwischen Japan und US-Finanzminister Bessent,&#8220; sagte Tapas Strickland, Leiter der Marktwirtschaft bei der National Australia Bank. Strickland wies jedoch darauf hin, dass die Volatilit\u00e4t nach wie vor extrem hoch ist und der dazugeh\u00f6rige VIX-Index \u00fcber Nacht auf bis zu 60 gestiegen ist, was ein seltenes Ereignis ist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn erholte sich auch der chinesische Markt wieder etwas. Die B\u00f6rse Shanghai bliebt zun\u00e4chst z\u00f6gerlich, erholte sich im Handelsverlauf aber weiter nach dem siebenprozentigen Einbruch vom Montag, der durch Handelskriegs- und globale Rezessions\u00e4ngste ausgel\u00f6st worden war. Sie gewann 1,6 Prozent auf 3.146 Stellen. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong legte um 1,4 Prozent zu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Kurse fingen sich im Zuge st\u00e4rkerer regionaler M\u00e4rkte und der Unterst\u00fctzung durch die Regierung. Die chinesische Finanzaufsichtsbeh\u00f6rde plant, die Obergrenzen f\u00fcr Investitionen von Versicherungsfonds in den Aktienmarkt anzuheben, um die Kapitalm\u00e4rkte und die Realwirtschaft st\u00e4rker zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrotz scharfer Drohungen aus dem Wei\u00dfen Haus will China aber an seinen Gegenz\u00f6llen festhalten. Sollten die USA ihrer Zollma\u00dfnahmen weiter eskalieren, werde &#8222;China entschlossen Gegenma\u00dfnahmen ergreifen, um seine eigenen Rechte und Interessen zu sch\u00fctzen&#8220;, teilte das chinesische Handelsministerium mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Trump hatte China vergangene Woche im Zuge seiner Ank\u00fcndigung globaler Z\u00f6lle mit einem Zusatzzoll von 34 Prozent belegt, woraufhin Peking mit der Ank\u00fcndigung eines Gegenzolls in gleicher H\u00f6he reagierte. Gestern drohte Trump China mit einem weiteren Zoll in H\u00f6he von 50 Prozent, sollte Peking seine Gegenz\u00f6lle nicht zur\u00fccknehmen. Best\u00fcnden die USA weiterhin auf diesem Weg, werde &#8222;China sie definitiv bis zum Ende begleiten&#8220;, teilte das Handelsministerium mit. Das Vorgehen der USA sei &#8222;Erpressung&#8220;. China werde dies niemals akzeptieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch wenn anfangs h\u00f6here Verluste im Verlauf eingegrenzt wurden, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-trump-dax-102.html\" title=\"Marktbericht: Tiefe Sorgenfalten an der Wall Street\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">blieb die Stimmung an der Wall Street gestern angespannt<\/a>. Der Leitindex Dow Jones verlor am Ende 0,9 Prozent auf 37.965 Punkte, nachdem er im fr\u00fchen Gesch\u00e4ft schon \u00fcber vier Prozent nachgegeben hatte. Der S&amp;P 500 Index ging um 0,2 Prozent schw\u00e4cher aus dem Handel. Der Nasdaq endete sogar noch mit 0,1 Prozent leicht im Plus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Preise f\u00fcr Roh\u00f6l erholen sich, nachdem sie gestern beinahe auf ein Vierjahrestiefs gefallen war. Am Rohstoffmarkt verteuert sich die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,1 Prozent auf 64,93 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-\u00d6l WTI notiert 1,3 Prozent fester bei 61,48 Dollar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Kurs des Euro hat im fr\u00fchen Handel zugelegt. Die Gemeinschaftsw\u00e4hrung stieg um 0,7 Prozent auf 1,0987 Dollar. Der Euro hatte zuletzt einen Teil seiner Gewinne wieder abgegeben, die er im Zuge der aggressiven Zollpolitik der USA erreicht hatte. So war er am vergangenen Donnerstag bis auf 1,1144 Dollar gestiegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Z\u00f6lle von Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00f6nnten Jeans von Levi&#8217;s teurer machen. Die Chefin von Levi Strauss, Michelle Gass, schloss Preiserh\u00f6hungen als Reaktion auf die zus\u00e4tzlichen Einfuhrz\u00f6lle f\u00fcr Waren aus Hersteller-L\u00e4ndern nicht aus. Man werde dabei aber punktuell vorgehen &#8211; &#8222;sehr chirurgisch&#8220;. Jeans von Levi&#8217;s w\u00fcrden in 28 L\u00e4ndern produziert und aus 20 davon auch in die USA geliefert, sagte Gass. Von den im Heimatmarkt verkauften Jeans stammen dem Unternehmen zufolge rund ein Prozent aus China, etwa f\u00fcnf Prozent aus Mexiko und ein &#8222;mittlerer bis hoher&#8220; einstelliger prozentualer Anteil aus Vietnam. Trump hatte Z\u00f6lle von 46 Prozent f\u00fcr Waren aus Vietnam und von 25 Prozent f\u00fcr Einfuhren aus Mexiko angeordnet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSamsung hat in seinen vorl\u00e4ufigen Ergebnissen f\u00fcr das erste Quartal nur mit einem leichten R\u00fcckgang seines operativen Betriebsergebnisses von 0,2 Prozent gerechnet und damit die Erwartungen der Analysten \u00fcbertroffen. Der weltgr\u00f6\u00dfte Hersteller von Speicherchips erwartet f\u00fcr den Zeitraum von Januar bis M\u00e4rz ein Betriebsergebnis von 6,6 Billionen Won (rund 4,3 Milliarden Euro) gegen\u00fcber einer Sch\u00e4tzung von LSEG-Analysten von 5,1 Billionen Won (rund 3,2 Milliarden Euro). Der Grund f\u00fcr den soliden Ausblick waren die guten Smartphone-Verk\u00e4ufe, und auch die Verk\u00e4ufe von Speicherchips liefen dem s\u00fcdkoreanischen Unternehmen zufolge besser als erwartet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer M\u00fcnchner Chip-Konzern Infineon will sein Gesch\u00e4ft mit der Automobilindustrie mit einem milliardenschweren Zukauf in den USA st\u00e4rken. Infineon \u00fcbernimmt f\u00fcr 2,5 Milliarden Dollar das autobezogene Ethernet-Gesch\u00e4ft des Rivalen Marvell Technology, wie beide Unternehmen gestern mitteilten. &#8222;Damit erg\u00e4nzt Infineon sein marktf\u00fchrendes Mikrocontroller-Gesch\u00e4ft und baut es weiter aus&#8220;, erkl\u00e4rte der Chip-Konzern, der einen Gro\u00dfteil seines Umsatzes mit der Autoindustrie macht. Das Ethernet sorgt f\u00fcr den Datenaustausch zwischen Software und Hardware. Die Schl\u00fcsseltechnologie sei deshalb f\u00fcr Fahrzeuge wichtig, die &#8211; wie fast alle Elektroautos &#8211; softwaregesteuert sind.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Banken haben im Vergleich zu ihren Wettbewerbern aus den USA im vergangenen Jahr weiter an Boden verloren. Wie das Beratungsunternehmen EY heute mitteilte, sanken die Nettogewinne der Banken in Europa um 13 Prozent auf 85 Milliarden Euro, w\u00e4hrend die zehn gr\u00f6\u00dften US-Banken mit 180 Milliarden Euro 24 Prozent mehr Nettogewinn machten. In den vergangenen zehn Jahren \u00fcbertraf der Nettogewinn der US-Banken demnach stets den der europ\u00e4ischen Top-Banken. Allein die US-Bank JPMorgan Chase erreichte hier 72,5 Milliarden Euro und war damit mit Abstand Spitzenreiter des Rankings.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer \u00f6sterreichische \u00d6lkonzern OMV hat im ersten Quartal 2025 infolge des Verkaufs der Sapura-Beteiligung in Malaysia weniger \u00d6l und Gas gef\u00f6rdert. Die Gesamtf\u00f6rderung sank um rund zw\u00f6lf Prozent auf 310.000 Barrel pro Tag, wie das Unternehmen heute mitteilte. Der R\u00fcckgang der F\u00f6rdermengen belaste das operative Ergebnis vor Sondereffekten im Vergleich zum Vorquartal voraussichtlich mit etwa 250 Millionen Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 08.04.2025 09:37 Uhr Nach einem turbulenten Wochenauftakt startet der deutsche Leitindex heute mit einem Stabilisierungsversuch in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15218,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[665,1384,9131,13,5800,14,3990,15,5803,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-15217","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-boerse","9":"tag-dax","10":"tag-dow","11":"tag-headlines","12":"tag-marktbericht","13":"tag-nachrichten","14":"tag-nasdaq","15":"tag-news","16":"tag-nikkei","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114301513590428715","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15217\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}