{"id":15257,"date":"2025-04-08T09:18:11","date_gmt":"2025-04-08T09:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15257\/"},"modified":"2025-04-08T09:18:11","modified_gmt":"2025-04-08T09:18:11","slug":"niedersachsen-bremen-aussergewoehnlich-trocken-landwirte-hoffen-auf-regen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15257\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Au\u00dfergew\u00f6hnlich trocken &#8211; Landwirte hoffen auf Regen"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Au\u00dfergew\u00f6hnlich trocken &#8211; Landwirte hoffen auf Regen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.04.2025, 06:33 Uhr<\/p>\n<p><strong>Der vergangene M\u00e4rz war au\u00dfergew\u00f6hnlich trocken. Sollte es nicht bald regnen, sp\u00fcrt die Landwirtschaft negative Folgen.<\/strong><\/p>\n<p>Oldenburg (dpa\/lni) &#8211; Die einen freuen sich \u00fcber Sonnenschein und trocken-warme Fr\u00fchlingstage, die anderen schauen eher besorgt auf die Wetterprognosen: Die Landwirte in Niedersachsen w\u00fcrden sich \u00fcber Niederschl\u00e4ge sehr freuen. &#8222;Wenn es nicht bald und ergiebig regnet, sind regional durchaus erhebliche Ertragsverluste m\u00f6glich&#8220;, sagt der Sprecher der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg, Wolfgang Ehrecke.<\/p>\n<p>Andererseits sei es noch zu fr\u00fch im Jahr, um schon Angst um die Ernte zu haben. Aber dennoch: Der M\u00e4rz war in Niedersachsen rekordverd\u00e4chtig trocken. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen regnete es weniger als im vergangenen M\u00e4rz &#8211; der Deutsche Wetterdienst verzeichnete nur 8 Liter pro Quadratmeter. Der Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990 liegt bei 55 Litern pro Quadratmeter. Das hat Folgen &#8211; vor allem in Teilen des norddeutschen Binnenlandes sank die Feuchte der oberen Bodenschichten deutlich unter die f\u00fcr diese Jahreszeit \u00fcblichen Werte.\u00a0<\/p>\n<p>100 Liter weniger Regen als im langj\u00e4hrigen Durchschnitt<\/p>\n<p>Das lasse sich regional in Niedersachsen gut am Landkreis Cuxhaven verdeutlichen, sagt Kammersprecher Ehrecke. Die Region an der Nordseek\u00fcste z\u00e4hlt eigentlich zu den Landstrichen, in denen immer viel Regen f\u00e4llt. In diesem Jahr aber blieben die B\u00f6den trocken: Seit Februar seien nach Daten der Wetterstation in Steinau gerade einmal 15 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen.\u00a0<\/p>\n<p>Im Februar und M\u00e4rz fehlen somit rund 100 Liter im Vergleich zum langj\u00e4hrigen Durchschnitt. Und: In dem Zeitraum fielen maximal 3,5 Liter Regen pro Tag auf den Quadratmeter. Eine solche Menge reiche nicht aus, um richtig in den Ackerboden einzudringen.<\/p>\n<p>Pflanzen entwickeln sich schlechter<\/p>\n<p>Die Pflanzen k\u00f6nnen sich als Folge des fehlenden Regens nicht wie gew\u00fcnscht entwickeln. Denn der ausgebrachte D\u00fcnger braucht die Feuchtigkeit, um wirken zu k\u00f6nnen. Mancherorts stellen Landwirte bereits Auswirkungen im Wintergetreide oder an den Raps-Best\u00e4nden fest. In der K\u00fcstenregion sei das Wachstum auf Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen noch sehr verhalten, erkl\u00e4rte Ehrecke.\u00a0<\/p>\n<p>Immerhin waren die Temperaturen zuletzt noch relativ niedrig, insbesondere nachts. Dadurch verdunstet weniger Wasser. Und auch befinden sich noch nicht alle Winterkulturen in einer Phase, in der sie viel Wasser brauchen.<\/p>\n<p>In den Marschregionen wirkt sich der Landwirtschaftskammer zufolge die Trockenheit weniger stark aus, weil die schweren B\u00f6den die Feuchte l\u00e4nger behalten und die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht nicht so ausgepr\u00e4gt sind. Auf leichten Sandb\u00f6den sind die Auswirkungen gravierender.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Au\u00dfergew\u00f6hnlich trocken &#8211; Landwirte hoffen auf Regen 08.04.2025, 06:33 Uhr Der vergangene M\u00e4rz war au\u00dfergew\u00f6hnlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15258,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[10326,2420,3364,29,30,10327,1411,10328],"class_list":{"0":"post-15257","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-auergewoehnlich","9":"tag-bremen","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-landwirte","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-regen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114301600155805156","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15257"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15257\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15258"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}