{"id":152683,"date":"2025-05-30T23:09:19","date_gmt":"2025-05-30T23:09:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/152683\/"},"modified":"2025-05-30T23:09:19","modified_gmt":"2025-05-30T23:09:19","slug":"aufreger-trump-und-china-wall-street-haelt-im-zoll-streit-still","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/152683\/","title":{"rendered":"Aufreger Trump und China: Wall Street h\u00e4lt im Zoll-Streit still"},"content":{"rendered":"<p>                    Aufreger Trump und China<br \/>\n                Wall Street h\u00e4lt im Zoll-Streit still<\/p>\n<p>\t\t\t\t              30.05.2025, 22:53 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Trumps Zollpolitik l\u00e4sst die US-B\u00f6rsen nicht los, allerdings sind sie inzwischen Kummer gewohnt. Die Justizschlacht um die Befugnisse des US-Pr\u00e4sidenten und b\u00f6se Vorw\u00fcrfe aus dem Wei\u00dfen Haus an die Adresse Chinas versetzen die Indizes zum Wochenausklang in Bewegungslosigkeit.  <\/strong><\/p>\n<p>Die Indizes an der Wall Street haben sich am letzten Handelstag der Woche kaum von der Stelle bewegt. Weiter im Fokus stand vor allem der Zoll-Streit. So hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump China im Handelsstreit verbal angegriffen. Trump warf Peking vor, gegen die Bedingungen des k\u00fcrzlich vereinbarten Handelsabkommens versto\u00dfen zu haben.<\/p>\n<p> Auf der Stimmung lastete aber auch die Entscheidung eines Berufungsgerichts, dass die von der US-Regierung eingef\u00fchrten Strafz\u00f6lle vorerst bestehen bleiben d\u00fcrfen. Die negative Reaktion darauf hielt sich in Grenzen, weil der Markt schon nach dem Verbot der Z\u00f6lle durch das US-Gericht f\u00fcr Internationalen Handel, dessen Entscheidung nun durch das Berufungsgericht gekippt wurde, skeptisch gewesen war. Zudem machte der Berufungserfolg schon w\u00e4hrend des sp\u00e4ten Handels am Donnerstag die Runde.<\/p>\n<p>Der <b>Dow-Jones-Index<\/b> gewann 0,1 Prozent auf 42.270 Punkte. Der<b> S&amp;P-500 <\/b>schloss kaum ver\u00e4ndert und der <b>Nasdaq-Composite<\/b> reduzierte sich um 0,3 Prozent. Der S&amp;P-500 und der Dow-Jones-Index haben im Mai zum ersten Mal seit Januar den Monat wieder mit einem Aufschlag beendet, da der Optimismus \u00fcber eine m\u00f6gliche Entsch\u00e4rfung des globalen Handelskrieges zunimmt, hie\u00df es. An der Nyse wurden nach vorl\u00e4ufigen Angaben 1262 (Donnerstag: 1871) Kursgewinner und 1503 (870) -verlierer gez\u00e4hlt. Unver\u00e4ndert schlossen 51 (92) Titel.<\/p>\n<p>Preisindex im Rahmen<\/p>\n<p>An Konjunkturdaten wurden die pers\u00f6nlichen Einkommen und Ausgaben aus dem April mit dem PCE-Preisindex bekannt gegeben. Dieser gilt als entscheidendes Preisma\u00df der US-Notenbank f\u00fcr deren geldpolitischen Kurs und stieg auf Monatssicht im erwarteten Rahmen, im Vergleich zum Vorjahr jedoch etwas weniger stark als angenommen und auch weniger deutlich als im M\u00e4rz. Das d\u00fcrfte Inflations\u00e4ngste lindern. Die Einkommen stiegen st\u00e4rker als erwartet und auch st\u00e4rker als im Vormonat. Die Ausgaben erh\u00f6hten sich langsamer, aber im erwarteten Rahmen.<\/p>\n<p>Die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Gro\u00dfraum Chicago hat sich im Mai \u00fcberraschend eingetr\u00fcbt. Der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan, ebenfalls f\u00fcr Mai, fiel in zweiter Lesung dagegen etwas besser als erwartet aus.<\/p>\n<p>Dell mit erh\u00f6htem Ausblick gesucht  <a title=\"MARVELL TECHNOLOGY INC. REGISTERED SHARES DL -,002\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/marvell tech grp dl-002-US5738741041\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1748646558_965_chartNG.gfn\" alt=\"Marvell Technology\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Marvell Technology<\/strong>  52,98  <\/a>  <\/p>\n<p> Unter den Einzelwerten fielen <b>Dell<\/b> nach zwischenzeitlichen Gewinnen um 2,1 Prozent. Der Computerhersteller hat bei der Vorlage seiner Zahlen f\u00fcr das erste Gesch\u00e4ftsquartal seine Ertragsziele erh\u00f6ht. Im Bekleidungssektor brachen <b>Gap<\/b> um 20,2 Prozent ein. Das Unternehmen rechnet damit, dass die US-Strafz\u00f6lle seine Kosten deutlich erh\u00f6hen. <b>American Eagle Outfitters<\/b> ist im ersten Quartal in die Verlustzone gerutscht und hat deshalb den Jahresausblick kassiert. Der Kurs b\u00fc\u00dfte 2,0 Prozent ein.<\/p>\n<p>Dagegen hat <b>Marvell Technology<\/b> die R\u00fcckkehr in die Gewinnzone geschafft, weil das Unternehmen von der starken KI-Nachfrage profitierte. Der Kurs fiel gleichwohl um 5,6 Prozent, denn der Ausblick liegt nur im Rahmen der Erwartungen, wie es hie\u00df. Auch die neuesten Vorw\u00fcrfe Trumps gegen China d\u00fcrften die Aktie des Halbleiter-Unternehmens belasten.<\/p>\n<p>Der Kosmetikkonzern <b>Ulta Beauty<\/b> traut sich im laufenden Jahr mehr zu, was die Aktie um 11,8 Prozent nach oben katapultierte. Das entt\u00e4uschende Ergebnis einer Medikamentenstudie dr\u00fcckte den Kurs von Regeneron dagegen um 19,1 Prozent ins Minus.<\/p>\n<p>Dollar leicht erholt<\/p>\n<p>Der <b>Dollar<\/b> erholte sich nach dem Urteil des Berufungsgerichts zwischenzeitlich leicht, zeigte sich letztlich aber kaum ver\u00e4ndert. US-Z\u00f6lle sind nach Einsch\u00e4tzung von Analysten der Bank of America negativer f\u00fcr die US-Wirtschaft und den Dollar als f\u00fcr andere L\u00e4nder und W\u00e4hrungen. Z\u00f6lle bergen das Risiko von Vergeltungsma\u00dfnahmen, und die USA &#8222;handeln mehr mit dem Rest der Welt, als der Rest der Welt mit den USA handelt&#8220;, so die Experten.<\/p>\n<p>  <a title=\"Brent Crude \u00d6l Future (ICE) 08\/2025\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/derivate\/brent crude oel future ice-XC0009677409\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1748646559_927_chartNG.gfn\" alt=\"Brent\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Brent<\/strong>  62,61  <\/a>  <\/p>\n<p> Am <b>Anleihemarkt<\/b> gaben die Renditen leicht nach. Die Zehnjahresrendite reduzierte sich um 4 Basispunkte auf 4,39 Prozent. Die Renditen gingen angesichts von Anzeichen einer nachlassenden Inflation zur\u00fcck, hie\u00df es. Der etwas festere Dollar dr\u00fcckte auf den <b>Goldpreis<\/b>. Die Feinunze reduzierte sich um 0,8 Prozent auf 3.294 Dollar. Das Edelmetall schloss den Mai mit Verlusten und beendete damit eine viermonatige Gewinnserie, so Anthony Di Giacomo von XS.com.<\/p>\n<p>Die <b>\u00d6lpreise <\/b>gaben mit der Verbalattacke Trumps gegen China leicht nach, erholten sich aber im Verlauf von deutlicheren Abgaben. Die Notierungen f\u00fcr <b>Brent <\/b>und <b>WTI <\/b>verloren bis zu 0,4 Prozent. Der Markt habe zudem auf das Ergebnis der Sitzung der Opec+ am Wochenende gewartet, hie\u00df es. Diese k\u00f6nnte voraussichtlich \u00fcber eine weitere R\u00fccknahme der freiwilligen Produktionsk\u00fcrzungen f\u00fcr Juli entscheiden.<\/p>\n<p>Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Freitag-30-Mai-2025-article25801225.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_self\">Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aufreger Trump und China Wall Street h\u00e4lt im Zoll-Streit still 30.05.2025, 22:53 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":152684,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[10470,175,227,170,169,29,30,171,174,20179,113,173,172,20178,55,54126],"class_list":{"0":"post-152683","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aufreger","9":"tag-business","10":"tag-china","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-street","18":"tag-trump","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wall","22":"tag-wirtschaft","23":"tag-zoll-streit"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114599307743401694","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/152683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=152683"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/152683\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/152684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=152683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=152683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=152683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}