{"id":152976,"date":"2025-05-31T01:54:08","date_gmt":"2025-05-31T01:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/152976\/"},"modified":"2025-05-31T01:54:08","modified_gmt":"2025-05-31T01:54:08","slug":"trump-kuendigt-verdopplung-von-stahlzoellen-auf-50-prozent-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/152976\/","title":{"rendered":"Trump k\u00fcndigt Verdopplung von Stahlz\u00f6llen auf 50 Prozent an"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 31.05.2025 02:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Diese Ank\u00fcndigung d\u00fcrfte in der internationalen Wirtschaft wieder f\u00fcr Unruhe sorgen: Am Ende einer Woche, in der sich Gerichte mit den Z\u00f6llen von US-Pr\u00e4sident Trump besch\u00e4ftigten, legt der Republikaner nach.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hat eine Verdopplung der geltenden Z\u00f6lle auf Stahlimporte in die USA angek\u00fcndigt. In einer Rede vor Arbeitern eines Stahlbetriebs im Bundesstaat Pennsylvania sagte Trump, er wolle die Z\u00f6lle von derzeit 25 Prozent auf 50 Prozent des Warenwerts erh\u00f6hen. Die h\u00f6heren Abgaben sollen am 4. Juni in Kraft treten, erkl\u00e4rte das Wei\u00dfe Haus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie zus\u00e4tzlichen Geb\u00fchren f\u00fcr Einf\u00fchren w\u00fcrden die US-Stahlindustrie st\u00e4rken, sagte der Republikaner. &#8222;Niemand wird darum herumkommen.&#8220; Z\u00f6lle seien sein &#8222;absolutes Lieblingswort&#8220;, sagte er vor den Arbeitern. Das Werk in Pennsylvania w\u00fcrde nicht mehr existieren, wenn er die Z\u00f6lle f\u00fcr Stahlimporte nicht bereits in seiner ersten Amtszeit erh\u00f6ht h\u00e4tte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf seiner Plattform Truth Social erkl\u00e4rte Trump wenig sp\u00e4ter, auch die Z\u00f6lle auf Aluminium sollten auf 50 Prozent verdoppelt werden. Es war nicht sofort klar, ob es bei den nun erh\u00f6hten Z\u00f6llen auch Ausnahmen geben soll &#8211; etwa f\u00fcr Kanada und Mexiko, mit denen die USA eine nordamerikanische Freihandelszone bilden. Bei den urspr\u00fcnglichen Z\u00f6llen in H\u00f6he von 25 Prozent vom Februar gab es keine Ausnahmen.\u00a0<\/p>\n<p>    Trumps Z\u00f6lle besch\u00e4ftigen Gerichte<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUm die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit vieler der von Trump angek\u00fcndigten Z\u00f6lle laufen aktuell verschiedene Prozesse, in denen noch keine endg\u00fcltigen Entscheidungen gefallen sind. Ein Berufungsgericht hatte Trumps Zollpolitik <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-zoelle-158.html\" title=\"Gericht setzt Trumps Z\u00f6lle vorerst wieder in Kraft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zuletzt mit seiner Entscheidung unterst\u00fctzt<\/a>. Der US-Pr\u00e4sident hat bereits klargemacht, dass er den Streit um die Z\u00f6lle n\u00f6tigenfalls bis vor das Oberste Gericht bringen will, den Supreme Court &#8211; dort haben konservative Richter eine Mehrheit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDabei geht es um die Einfuhrabgaben, die sich auf einen Notstand berufen, um das US-Handelsdefizit zu reduzieren. Das sind die meisten der von Trumps Regierung erlassenen Z\u00f6lle &#8211; darunter jene, die er Anfang April angek\u00fcndigt hatte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Z\u00f6lle auf die Einfuhr von Stahl, Aluminium und Autos sind von diesem Rechtsstreit aber nicht betroffen, da sie durch ein eigenes Gesetz geregelt werden, das formell mit der nationalen Sicherheit begr\u00fcndet wird. Der Import von Stahlprodukten in die USA d\u00fcrfte mit den h\u00f6heren Z\u00f6llen noch schwieriger werden.\u00a0<\/p>\n<p>    Verhandlungen \u00fcber Handelsabkommen laufen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hat bereits zahlreiche andere Z\u00f6lle angek\u00fcndigt, angedroht oder bereits umgesetzt. Neben einer neuen Abgabe in H\u00f6he von zehn Prozent des Warenwerts auf fast alle Importe hat er auch spezifische, h\u00f6here Z\u00f6lle auf Einfuhren vieler L\u00e4nder angek\u00fcndigt. Davon sind auch gro\u00dfe Handelspartner wie China und die Europ\u00e4ische Union betroffen. Seine Handelspolitik hat insbesondere <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/boerse\/trump-100-tage-bilanz-boerse-100.html\" title=\"100-Tage-Bilanz an der B\u00f6rse: Nur Nixon noch schlechter als Trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">an den Aktienm\u00e4rkten zu Verwerfungen gef\u00fchrt.<\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nViele der von Trump mit neuen Z\u00f6llen bedachten Handelspartner, darunter die Europ\u00e4ische Union, verhandeln bereits mit den USA, um durch neue Handelsabkommen Z\u00f6lle zu vermeiden. Im Fall der EU hat Trump zuletzt angedrohte zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle in H\u00f6he von 50 Prozent des Warenwerts der Importe <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-eu-zoelle-106.html\" title=\"Trump verschiebt neue Z\u00f6lle gegen EU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bis Anfang Juli ausgesetzt<\/a>, um mehr Zeit f\u00fcr Verhandlungen zu lassen.<\/p>\n<p>    USA sind wichtiger Stahlabnehmer f\u00fcr die EU<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut dem deutschen Branchenverband Wirtschaftsvereinigung Stahl sind die USA der wichtigste Absatzmarkt f\u00fcr die europ\u00e4ische Stahlindustrie. Aus der gesamten EU seien 2023 rund vier Millionen Tonnen in die USA exportiert worden. Allein aus Deutschland seien es j\u00e4hrlich rund eine Million Tonnen, zumeist Spezialstahl. Deutschland ist demnach der gr\u00f6\u00dfte Stahlproduzent in der EU.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAluminium importieren die USA vor allem aus Kanada, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und S\u00fcdkorea. Deutschland stand 2024 nur auf Platz 16 der wichtigsten Herkunftsl\u00e4nder &#8211; mit relativ geringer Menge.<\/p>\n<p>    Trump irritiert mit \u00c4u\u00dferungen zu US Steel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump lobte zudem die Kooperation zwischen US Steel und dem japanischen Stahlkonzern Nippon Steel. Die \u00dcbernahme des US-Unternehmens durch die Japaner steht seit Monaten im Raum, war jedoch von den Gewerkschaften bei US Steel abgelehnt. Im Wahlkampf hatte der Pr\u00e4sident noch f\u00fcr einen Verbleib von US Steel in US-Besitz pl\u00e4diert. Die \u00dcbernahme war von Trumps <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/nippon-ussteel-biden-uebernahme-blockiert-100.html\" title=\"Biden blockiert \u00dcbernahme von US Steel durch Nippon Steel \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorg\u00e4nger Joe Biden blockiert worden<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Montag hatte Trump verk\u00fcndet, es habe eine Einigung zwischen US Steel und Nippon Steel gegeben, ohne Details zu nennen. Vor den Stahlarbeitern in Pennsylvania bekr\u00e4ftigte er nun, US Steel werde weiterhin &#8222;von den USA kontrolliert werden&#8220;, es werde keine Entlassungen oder Ausgliederungen von Arbeitspl\u00e4tzen geben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Stahlgewerkschaft USW kritisierte Trumps unklare Ank\u00fcndigung: Nichts weise daraufhin, dass Nippon von seiner bisherigen Position abweiche. Der japanische Konzern habe bisher stets darauf bestanden, dass er nur in US Steel investieren werde, wenn er das Unternehmen \u00fcbernehmen k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 31.05.2025 02:58 Uhr Diese Ank\u00fcndigung d\u00fcrfte in der internationalen Wirtschaft wieder f\u00fcr Unruhe sorgen: Am Ende einer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":152977,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1494,13,14,15,12,939,10,8,9,11,113,103,104,211],"class_list":{"0":"post-152976","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-handelsstreit","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-stahl","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-trump","19":"tag-welt","20":"tag-world","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114599956560800187","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/152976","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=152976"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/152976\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/152977"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=152976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=152976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=152976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}