{"id":153589,"date":"2025-05-31T07:36:18","date_gmt":"2025-05-31T07:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/153589\/"},"modified":"2025-05-31T07:36:18","modified_gmt":"2025-05-31T07:36:18","slug":"die-lonza-fliesst-wieder-im-schweizer-katastrophengebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/153589\/","title":{"rendered":"Die Lonza flie\u00dft wieder im Schweizer Katastrophengebiet"},"content":{"rendered":"<p>Blatten (dpa) &#8211; Das L\u00f6tschental im Schweizer Kanton Wallis ist nach dem massiven Gletscherabbruch am Mittwoch einer weiteren Trag\u00f6die vorerst entgangen. Der hinter einem gigantischen Schuttkegel aufgestaute Gebirgsfluss Lonza hat sich neue Wege ins Tal gesucht, das abgest\u00fcrzte Eis-, Fels- und Ger\u00f6llmaterial ist weitgehend stabil geblieben und die zeitweise bef\u00fcrchtete Flutwelle oder eine Ger\u00f6lllawine sind vorerst nicht eingetreten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Gemeinden Gampel und Steg informierten die Bev\u00f6lkerung in der Nacht, dass nun Baumaschinen eingesetzt werden, um den Abfluss sicherzustellen. \u00abEs geht darum, den reibungslosen Ablauf von Ger\u00f6ll und Schwemmholz durch das Bachbett der Lonza innerhalb der Dorfschaften zu gew\u00e4hrleisten\u00bb, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Abflusswasser sehr verschmutzt<\/p>\n<p>Der vorsorglich entleerte Stausee an der Lonza in Ferden unterhalb des Katastrophengebiets f\u00fcllt sich wieder mit Wasser. Der Betreiber des dortigen Kraftwerks wurde angewiesen, je nach Bedarf mehr Wasser abzulassen, um gr\u00f6\u00dfere Wassermengen auffangen zu k\u00f6nnen. Weil das Wasser viele Sedimente, also Sand und Abrieb aus dem Schuttkegel enth\u00e4lt, kann es nicht wie dort eigentlich vorgesehen zur Stromproduktion durch die Turbinen geleitet werden, teilte der F\u00fchrungsstab mit.\u00a0<\/p>\n<p>Die Gefahr eines Murgangs ist immer noch nicht gebannt. Wenn das Wasser der Lonza am Schuttkegel Ger\u00f6ll und anderes Material mitrei\u00dft und talw\u00e4rts treibt, soll das Staubecken in Ferden dies auffangen k\u00f6nnen. Ansonsten w\u00e4ren die Ortschaften am unteren Lauf der Lonza &#8211; Gampel und Steg &#8211; gef\u00e4hrdet. Kurz vor dem Eintritt in die Rhone flie\u00dft die Lonza teils durch relativ enge Betonkan\u00e4le, die bei einem Anschwellen schnell \u00fcber die Ufer treten k\u00f6nnten. \u00dcberall sind Messger\u00e4te im Einsatz, um die Lage rund um die Uhr zu \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>Weitere Felsst\u00fcrze m\u00f6glich<\/p>\n<p>Oberhalb des L\u00f6tschentals war im Gebirge auf rund 3000 Metern instabiler Fels abgebrochen und auf den darunterliegenden Birschgletscher gedonnert. Der brach am Mittwochnachmittag ab und rauschte mit gigantischen Mengen Eis, Fels und Ger\u00f6ll ins Tal. Das Dorf Blatten liegt fast vollst\u00e4ndig unter dem meterhohen Schuttkegel. Die rund 300 Einwohner waren vorher in Sicherheit gebracht worden. In der Gefahrenzone drohen weitere Abbr\u00fcche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Blatten (dpa) &#8211; Das L\u00f6tschental im Schweizer Kanton Wallis ist nach dem massiven Gletscherabbruch am Mittwoch einer weiteren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":153590,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,30,7335,6237,1209,4338,293,4418],"class_list":{"0":"post-153589","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-katastrophe","12":"tag-natur","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-notfall","15":"tag-schweiz","16":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114601301360183095","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=153589"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153589\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=153589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=153589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=153589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}