{"id":15419,"date":"2025-04-08T10:44:11","date_gmt":"2025-04-08T10:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15419\/"},"modified":"2025-04-08T10:44:11","modified_gmt":"2025-04-08T10:44:11","slug":"kunstwerk-nach-46-jahren-hinter-farbe-wandgemaelde-von-gerhard-richter-freigelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15419\/","title":{"rendered":"Kunstwerk: Nach 46 Jahren hinter Farbe \u2013 Wandgem\u00e4lde von Gerhard Richter freigelegt"},"content":{"rendered":"<p>Gerhard Richter z\u00e4hlt zu den bekanntesten K\u00fcnstlern des Landes. Der Maler hatte 1956 ein gro\u00dfes Wandgem\u00e4lde als Abschlussarbeit geschaffen, dieses wurde vor 46 Jahren \u00fcberstrichen, da ihm keine \u201ek\u00fcnstlerische Bedeutung\u201c zugerechnet wurde. Jetzt kann das Fr\u00fchwerk bestaunt werden \u2013 zumindest teilweise.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ein verborgenes Fr\u00fchwerk von Gerhard Richter ist nach mehr als 40 Jahren wieder in Dresden zu sehen. Die partielle Freilegung des Wandbildes \u201eLebensfreude\u201c im Deutschen Hygiene Museum in Dresden sei \u201ezu einem wunderbaren Abschluss gekommen\u201c, sagte Museumsdirektorin Iris Edenheiser laut einer Mitteilung. \u201eNicht abgeschlossen ist hingegen die kritische Auseinandersetzung mit den kunst- und zeithistorischen Schichten, unter denen das Bild ebenfalls verborgen war.\u201c Hier stehe man erst am Beginn.<\/p>\n<p>\u201eKeine k\u00fcnstlerische Bedeutung\u201c \u2013 Werk 1979 \u00fcberstrichen<\/p>\n<p>Das rund 63 Quadratmeter gro\u00dfe Werk schuf Richter 1956 in einem Treppenhausfoyer des Museums als Diplomarbeit zum Abschluss seines Studiums.<\/p>\n<p>Das Wandgem\u00e4lde mit verschiedenen Figurengruppen in Alltags- und Freizeitszenen wurde 1979 mit Zustimmung des Instituts f\u00fcr Denkmalpflege \u00fcberstrichen, da \u201edieser studentischen Arbeit keine k\u00fcnstlerische Bedeutung beizumessen&#8217;\u201c sei. Auch die \u201eRepublikflucht\u201c des in Dresden geborenen K\u00fcnstlers im Jahr 1961 wird den Angaben nach in diesem Zusammenhang erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p class=\"c-inline-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<ul class=\"c-inline-teaser-list__content\">\n<li class=\"c-inline-teaser-list__element\">\n<p>Weltplus ArtikelGerhard Richter<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erste Bestrebungen zu einer Freilegung gab es demnach seitens des Museums bereits 1994, Richter stimmte jedoch nicht zu. Ab 2022 wurden dann \u00dcberlegungen angestellt, wie die historische Dimension sichtbar und erlebbar gemacht werden k\u00f6nnte. Dabei entstand die Idee, eine zentrale Partie des Werkes freizulegen, die die Zustimmung des weltbekannten K\u00fcnstlers fand. Der 93-j\u00e4hrige Richter lebt heute in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Schaurestaurierung w\u00e4hrend Ausstellung<\/p>\n<p>Parallel zu einer Sonderausstellung \u00fcber die DDR-Geschichte des Museums wurde das Werk in den vergangenen Monaten im Rahmen einer \u00f6ffentlichen Schaurestaurierung von mehreren Schichten Farbe befreit und restauriert.<\/p>\n<p>Das Projekt mit Gesamtkosten von 220.000 Euro wurde von der Stiftung Deutsches Hygiene Museum und der W\u00fcstenrot Stiftung in Kooperation mit der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste Dresden umgesetzt.<\/p>\n<p>\u201eEs hat sich gelohnt!\u201c, sagte Martin Hoernes, Generalsekret\u00e4r der Ernst von Siemens Kunststiftung, die das Projekt mit einer F\u00f6rderung unterst\u00fctzte. Die Teilfreilegung gebe neue Einblicke in den k\u00fcnstlerischen Werdegang Richters und verdeutliche die Nutzungsgeschichte des Museumsbaus eindr\u00fccklich.<\/p>\n<p>dpa\/con<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gerhard Richter z\u00e4hlt zu den bekanntesten K\u00fcnstlern des Landes. 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