{"id":154770,"date":"2025-05-31T18:31:09","date_gmt":"2025-05-31T18:31:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/154770\/"},"modified":"2025-05-31T18:31:09","modified_gmt":"2025-05-31T18:31:09","slug":"neue-us-zoll-ankuendigungen-stahlbranche-reagiert-verunsichert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/154770\/","title":{"rendered":"Neue US-Zoll-Ank\u00fcndigungen: Stahlbranche reagiert verunsichert"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 31.05.2025 19:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Torpedierte Verhandlungsbem\u00fchungen, vermehrte Unsicherheit: Trumps j\u00fcngste Zoll-Pl\u00e4ne sorgen f\u00fcr Unruhe. Die deutsche Stahlindustrie sieht darin &#8222;eine neue Eskalationsstufe&#8220;. Die EU-Kommission droht erneut mit Gegenma\u00dfnahmen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie deutsche Stahlindustrie hat sich nach den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-stahl-zoelle-100.html\" title=\"Trump k\u00fcndigt Verdoppelung von Stahlz\u00f6llen auf 50 Prozent an \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neuen Zollank\u00fcndigungen des US-Pr\u00e4sidenten<\/a> besorgt gezeigt. &#8222;Die von Pr\u00e4sident (Donald) Trump angek\u00fcndigte Verdopplung der US-Z\u00f6lle auf Stahlimporte markiert eine neue Eskalationsstufe im transatlantischen Handelskonflikt&#8220;, sagte die Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Kerstin Maria Rippel.\u00a0Eine 50-Prozent-Abgabe auf Stahlexporte sei &#8222;eine massive Belastung f\u00fcr unsere Branche, da sie den Druck auf die ohnehin krisenhafte Konjunktur weiter erh\u00f6hen wird und unsere Stahlindustrie auf vielf\u00e4ltige Weise trifft&#8220;, so Rippel.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden die direkten Exporte in die USA st\u00e4rker belasten.\u00a0Noch problematischer sei der indirekte Effekt: Traditionelle Lieferl\u00e4nder drohten durch die &#8222;exorbitanten Z\u00f6lle&#8220; den Zugang zum US-Markt zu verlieren und w\u00fcrden in der Folge ihren Stahl in den EU-Markt umleiten. Dadurch werde sich der ohnehin bereits erhebliche Importdruck auf Europa weiter versch\u00e4rfen. Auch die EU \u00fcbte scharfe Kritik an der neuen Zoll-Ank\u00fcndigung &#8211; und drohte mit einer Reaktion noch vor dem Sommer.<\/p>\n<p>    EU stellt Schritte auch vor Mitte Juli in Aussicht<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir bedauern die angek\u00fcndigte Erh\u00f6hung der US-Z\u00f6lle auf Stahl- und Aluminiumimporte von 25 auf 50 Prozent zutiefst&#8220;, sagte ein Sprecher der f\u00fcr die EU-Handelspolitik zust\u00e4ndigen EU-Kommission in Br\u00fcssel. Die Ank\u00fcndigung untergrabe die laufenden Bem\u00fchungen um eine Verhandlungsl\u00f6sung im Handelsstreit, schaffe zus\u00e4tzliche Unsicherheit f\u00fcr die globale Wirtschaft und erh\u00f6he die Kosten f\u00fcr Verbraucher und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU sei bereit, Gegenma\u00dfnahmen zu ergreifen, hie\u00df es weiter. Dies k\u00f6nne auch fr\u00fcher passieren als am 14. Juli.\u00a0Zu diesem Termin w\u00fcrden nach derzeitigem Stand automatisch Gegenz\u00f6lle der EU in Kraft treten, die bereits wegen der ersten Zollentscheidungen von Trump geplant wurden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump will Z\u00f6lle f\u00fcr die Einfuhr von Stahl in die Vereinigten Staaten von derzeit 25 Prozent auf 50 Prozent des Warenwerts verdoppeln. Die zus\u00e4tzlichen Geb\u00fchren f\u00fcr Importe w\u00fcrden die US-Stahlindustrie st\u00e4rken, sagte er in einer Rede vor Mitarbeitern eines Stahlbetriebs im US-Bundesstaat Pennsylvania. Der Republikaner teilte mit, &#8222;Z\u00f6lle&#8220; seien sein absolutes Lieblingswort.\u00a0<\/p>\n<p>    Preise in den USA d\u00fcrften steigen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf seiner Plattform Truth Social gab Trump wenig sp\u00e4ter bekannt, auch die Z\u00f6lle auf Aluminium sollten auf 50 Prozent verdoppelt werden. Die neuen S\u00e4tze sollen demnach ab Mittwoch (4. Juni) gelten. Es war nicht sofort klar, ob es bei den erh\u00f6hten Z\u00f6llen auch Ausnahmen geben soll &#8211; etwa f\u00fcr Kanada und Mexiko, mit denen die USA eine nordamerikanische Freihandelszone bilden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Import von Stahlprodukten in die USA d\u00fcrfte mit einer Verdopplung der Z\u00f6lle schwieriger werden &#8211; und der Preis f\u00fcr Stahl in den USA mittelfristig steigen. Die USA waren, Stand 2024, hinter der EU weltgr\u00f6\u00dfter Stahlimporteur. Deutschland ist der gr\u00f6\u00dfte Stahlproduzent in der EU.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte bereits zahlreiche andere Z\u00f6lle angek\u00fcndigt, angedroht oder schon umgesetzt &#8211; neben einer neuen Strafabgabe in H\u00f6he von zehn Prozent des Warenwerts auf fast alle Importe auch spezifische, h\u00f6here Z\u00f6lle auf Einfuhren vieler L\u00e4nder. Um die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit laufen verschiedene Verfahren.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 31.05.2025 19:13 Uhr Torpedierte Verhandlungsbem\u00fchungen, vermehrte Unsicherheit: Trumps j\u00fcngste Zoll-Pl\u00e4ne sorgen f\u00fcr Unruhe. Die deutsche Stahlindustrie sieht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":154771,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12,939,113,1492],"class_list":{"0":"post-154770","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-stahl","20":"tag-trump","21":"tag-us-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114603876922130168","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/154770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=154770"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/154770\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/154771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=154770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=154770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=154770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}