{"id":154810,"date":"2025-05-31T18:56:10","date_gmt":"2025-05-31T18:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/154810\/"},"modified":"2025-05-31T18:56:10","modified_gmt":"2025-05-31T18:56:10","slug":"afro-latino-festival-in-stuttgart-heisse-rhythmen-aus-zwei-kontinenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/154810\/","title":{"rendered":"Afro-Latino-Festival in Stuttgart: Hei\u00dfe Rhythmen aus zwei Kontinenten"},"content":{"rendered":"<p>\u00c4thiopisches Fladenbrot und karibische Cocktails: Beim Afro-Latino Festival in Stuttgart treffen Rhythmus und Geschmack zweier Kontinente aufeinander.<\/p>\n<p>Musik, T\u00e4nze und gutes Essen aus afrikanischen und lateinamerikanischen L\u00e4ndern stehen an diesem Wochenende auf dem Programm des Berger Festplatzes in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a>. Mit dem Afro-Latino-<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Festival\" title=\"Festival\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Festival<\/a> machen die Organisatoren schon zum zweiten Mal nach 2024 darauf aufmerksam, welche Gemeinsamkeiten beide Kulturr\u00e4ume verbinden.<\/p>\n<p>Schon von weitem sind am Samstagnachmittag im Unteren <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Schlossgarten\" title=\"Schlossgarten\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schlossgarten<\/a> karibische Rhythmen zu h\u00f6ren, die sich mit den treibenden Beats westafrikanischer Tanzmusik vermischen. Keine Frage: Wer bei sommerlichen Temperaturen die H\u00fcften kreisen lassen will, ist hier genau richtig.<\/p>\n<p>Vor dem Zelteingang des Berger Festzelts machen es zwei Frauen vor: W\u00e4hrend ihre Arme durch die Luft schwingen, folgen die Beine wie von selbst den feurigen Samba-Rhythmen aus den Lautsprechern. Die leuchtend gr\u00fcngelben Shirts, die die beiden gut gelaunten Frauen tragen, lassen keinen Zweifel aufkommen, woher sie stammen.<\/p>\n<p>Kampfsport als Tanz getarnt <\/p>\n<p>Im Zelt selbst soll unterdessen mit einem kleinen Tanzworkshop der brasilianische Copeira bekannter gemacht werden: Copeira ist eigentlich eine Verteidigungstechnik, die Sklaven auf den Plantagen Brasiliens entwickelt und als Tanz getarnt haben. Viel j\u00fcnger ist der Kuduro. Ein Tanz, der erst Anfang der 2000er-Jahre aus der Jugendkultur Angolas hervorging und auch an diesem Tag im Zelt zu sehen ist.<\/p>\n<p>\u201eHeute\u201c, sagt Tamara Goncalves, \u201esind Capoeira und Kuduro T\u00e4nze der Freiheit.\u201c Die 18-J\u00e4hrige ist Tochter von Ana Maria Goncalves. Tamara Goncalves Mutter ist Gr\u00fcnderin des Stuttgarter Vereins Mozangola, eine Wortsch\u00f6pfung, zusammengesetzt aus Mozambique und Angola, und hat im vergangenen Jahr auch das Afro-Latino-Festival aus der Taufe gehoben.<\/p>\n<p>Was Mosambik und Angola verbinden: In beiden afrikanischen L\u00e4ndern ist Portugiesisch offizielle Landessprache. \u201eWir wollen mit den Fest Menschen aus <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Afrika\" title=\"Afrika\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Afrika<\/a> und lateinamerikanischen L\u00e4ndern die M\u00f6glichkeit geben, in Deutschland ihre Kultur zu pr\u00e4sentieren\u201c, sagt Tamara Goncalves, die als Sprecherin des Organisationsteams fungiert.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/media.media.047df528-4d77-4075-bf62-2c723fa50f86.original1024.media.jpeg\"\/>     Zwei Kontinente pr\u00e4sentieren ihre Spezialit\u00e4ten.    Foto: Lichtgut    <\/p>\n<p>Auf vielen Afrika-Festivals in der Region, erkl\u00e4rt sie, habe ihre Mutter erlebt, wie sich die Kultur ihres Heimatlandes und die Lateinamerikas \u00e4hneln. Da lag es nahe, ein Fest auf die Beine zu stellen, das die Kulturen der beiden Kontinente verbindet. \u201eAuch in unserer afrikanischen Community m\u00fcssen wir daf\u00fcr Verst\u00e4ndnis schaffen\u201c, erkl\u00e4rt die junge Frau.<\/p>\n<p>Rund um das Festzelt finden sich neben Schmuck- und Kleiderst\u00e4nden Spezialit\u00e4ten aus Angola, dem Kongo, Brasilien, der Dominikanischen Republik, Nigeria, Peru und anderen afrikanischen und lateinamerikanischen L\u00e4ndern. \u201eVon Angolas Pofpofs bis zu brasilianischen A\u00e7a\u00ed-Bowls, von \u00e4thiopischen Injera bis zu karibischen Cocktails\u201c, wie Tamara Goncalves sagt.<\/p>\n<p> Haare werden kunstvollen gestylt <\/p>\n<p>An einem Stand werden auch Haare geschnitten und kunstvoll in afrikanischen Looks gestylt. Zu Cornrows zum Beispiel, einer Frisur, bei der die Haare eng an der Kopfhaut geflochten werden. Es sei f\u00fcr schwarze Menschen nicht so einfach, in Stuttgart jemanden zu finden, der die afrikanische Haarkunst beherrscht, erkl\u00e4rt die Fest-Sprecherin.<\/p>\n<p>Konsequent daher: Am Sonntag findet im Kinderzelt des Afro-Latino-Festivals eigens ein Haarworkshop f\u00fcr Kinder mit Afrolocken statt. \u201eEs kann aber auch jeder kommen, der keine Afrolocken hat und das einfach ausprobieren m\u00f6chte.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00c4thiopisches Fladenbrot und karibische Cocktails: Beim Afro-Latino Festival in Stuttgart treffen Rhythmus und Geschmack zweier Kontinente aufeinander. 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