{"id":154849,"date":"2025-05-31T19:17:28","date_gmt":"2025-05-31T19:17:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/154849\/"},"modified":"2025-05-31T19:17:28","modified_gmt":"2025-05-31T19:17:28","slug":"prostatakrebs-neuer-ki-test-ermittelt-beste-behandlungsmethode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/154849\/","title":{"rendered":"Prostatakrebs: Neuer KI-Test ermittelt beste Behandlungsmethode"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 30\/05\/2025 &#8211; 17:08 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     17:08<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg.svg+xml\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Ein Test kann mithilfe von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) nun herausfinden, welche Behandlung bei Prostatakrebs am effizientesten ist. <\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte die Gesundheitsergebnisse von M\u00e4nnern mit Prostatakrebs verbessern.<\/p>\n<p>\u00dcberhandlung mit neuem KI-Tool vermeiden<\/p>\n<p>Das KI-Tool stellt fest, ob an Prostata erkrankte M\u00e4nner von einer vielversprechenden Behandlung profitieren w\u00fcrden. Das Medikament Abirateron wirkt, indem es die Testosteronproduktion im gesamten K\u00f6rper, auch im Tumor, blockiert. Es hat sich gezeigt, dass es bei etwa einem von vier M\u00e4nnern mit Prostatakrebs das Sterberisiko um fast die H\u00e4lfte senkt. Es ist bisher allerdings kostspielig und bringt deutliche Nebenwirkungen mit sich. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden z\u00f6gern, es bereitwillig zu verschreiben.<\/p>\n<p>Wenn Abirateron den richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt verabreicht wird, k\u00f6nnte dies ihre Prognose zu verbessern und gleichzeitig eine \u00dcberbehandlung von Patienten zu vermeiden. Nicht alle M\u00e4nner aber springen auf dieses Medikament an, so das Ergebnis der von britischen Einrichtungen geleiteten Studie.<\/p>\n<p>&#8222;Diese Studie zeigt, dass wir die Patienten herausfiltern k\u00f6nnen, die am besten auf Abirateron ansprechen, und diejenigen, die mit der Standardbehandlung &#8211; Hormontherapie und Strahlentherapie &#8211; gut zurechtkommen&#8220;, sagte Nick James, Co-Leiter der Studie und Professor f\u00fcr Prostata- und Blasenkrebsforschung am britischen Institute of Cancer Research, in einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse wurden jetzt auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology in Chicago vorgestellt.<\/p>\n<p>Untersuchung von Tumorbildern mit KI<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler nutzten K\u00fcnstliche Intelligenz, um Bilder von Tumorproben zu untersuchen und Biomarker zu identifizieren, die andernfalls unentdeckt geblieben w\u00e4ren. Die Forscher wendeten den Test dann auf Biopsiebilder von mehr als 1.000 M\u00e4nnern an, die an einer anderen klinischen Studie zur Behandlung von Prostatakrebs teilgenommen hatten.<\/p>\n<p>Bei Patienten mit Biomarker-positiven Tumoren senkte Abirateron das Sterberisiko innerhalb von f\u00fcnf Jahren von 17 Prozent auf 9 Prozent.<\/p>\n<p>Bei Patienten mit Biomarker-negativen Tumoren f\u00fchrte Abirateron nicht zu einer signifikanten Verringerung des Sterberisikos. Diese Patienten sollten eine Standardbehandlung erhalten, so die Schlussfolgerung der Studie.<\/p>\n<p>Die Forscher wiesen darauf hin, dass Abirateron Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Leberprobleme und Diabetes verursachen kann. Mithilfe der KI-Untersuchung k\u00f6nnten \u00c4rzte Prostatakrebspatienten die f\u00fcr sie beste Behandlung zukommen lassen.<\/p>\n<p>&#8222;Diese Studie zeigt an einer sehr gro\u00dfen Patientenkohorte, dass neuartige Algorithmen verwendet werden k\u00f6nnen, um Informationen aus routinem\u00e4\u00dfig verf\u00fcgbaren Pathologie-Objekttr\u00e4gern zu extrahieren, um diese Behandlungen auf bestimmte Patienten zuzuschneiden und eine \u00dcberbehandlung zu minimieren, w\u00e4hrend die Heilungschancen maximiert werden&#8220;, sagte Gert Attard, Co-Leiter der Studie und Professor f\u00fcr medizinische Onkologie am University College London Cancer Institute.<\/p>\n<p>Institutionelle H\u00fcrden bei der Medikamentenzulassung<\/p>\n<p>Im Vereinigten K\u00f6nigreich ist Abirateron in Schottland und Wales zur Behandlung zugelassen, wenn Hochrisiko-Prostatakrebs neu diagnostiziert wird und noch nicht gestreut hat. In England ist es jedoch nur \u00fcber den National Health Service (NHS) f\u00fcr M\u00e4nner erh\u00e4ltlich, deren Krebs bereits Metastasen gebildet hat.<\/p>\n<p>Die Forscher forderten den NHS auf, diese Entscheidung zu \u00fcberdenken. Rund 8.400 M\u00e4nner im Jahr k\u00f6nnten potenziell von dem Medikament profitieren.<\/p>\n<p>&#8222;Der Zugang zu diesem lebensverl\u00e4ngernden Medikament ist derzeit eine Lotterie der Postleitzahlen &#8211; nur die Bewohner von Schottland und Wales k\u00f6nnen die Behandlung kostenlos erhalten&#8220;, so Studienleiter James.<\/p>\n<p>Prostatakrebs ist eine der h\u00e4ufigsten Krebsarten bei M\u00e4nnern. Jedes Jahr werden in der Europ\u00e4ischen Union fast 336.000 neue F\u00e4lle diagnostiziert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 30\/05\/2025 &#8211; 17:08 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 17:08 WERBUNG Ein Test kann mithilfe von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":154850,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,290,232,1080,39289,1256],"class_list":{"0":"post-154849","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-gesundheitswesen","12":"tag-health","13":"tag-krebs","14":"tag-krebsforschung","15":"tag-kuenstliche-intelligenz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114604057817796986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/154849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=154849"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/154849\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/154850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=154849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=154849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=154849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}