{"id":15505,"date":"2025-04-08T11:31:11","date_gmt":"2025-04-08T11:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15505\/"},"modified":"2025-04-08T11:31:11","modified_gmt":"2025-04-08T11:31:11","slug":"traumasensibler-werden-studientag-der-mak-zur-forum-studie-in-koeln-setzt-zeichen-fuer-veraenderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15505\/","title":{"rendered":"Traumasensibler werden \u2013 Studientag der MAK zur ForuM-Studie in K\u00f6ln setzt Zeichen f\u00fcr Ver\u00e4nderung"},"content":{"rendered":"<p>Ein Jahr nach der Ver\u00f6ffentlichung der ForuM-Studie hat die Melanchthon-Akademie zu einem Studientag zum Thema \u201eTraumasensiblere Kirche werden\u201c in das Haus der evangelischen Kirche eingeladen: In Vortr\u00e4gen, kulturellen Interaktionen und Workshops waren die Teilnehmenden nicht nur zum Zuh\u00f6ren, sondern auch zum kreativen Weiterdenken aufgefordert.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen nicht nur in Worten, sondern auch in R\u00e4umen denken\u201c, formulierte Studienleiterin Dorothee Schaper und spielte damit darauf an, dass sich im Laufe des Tages Arbeitsgruppen auf verschiedene R\u00e4ume im Haus der evangelischen Kirche verteilen w\u00fcrden und jede(r) sich w\u00e4hrend des Tages den Raum nehmen sollte, der ihm oder ihr gut tut. Akademieleiter Martin Bock richtete den Blick gleichzeitig zur\u00fcck und nach vorne, wenn angesichts des Missbrauchsskandals fragte: \u201eWo sind die Dinge, die wir hinter uns lassen? Wo sind die Dinge, die vor uns liegen?\u201c Martin Bock\u00a0 machte zudem auf das Wortspiel \u201e\u00dcber Wunden\u201c, genialer Titel eines stadtweit beworbenen Passionskonzerts, aufmerksam, das den engen Zusammenhang zwischen dem Offenlegen der Verletzung und der M\u00f6glichkeit der Heilung zum Ausdruck bringt. Studienleiterin Lea Braun wies auf die k\u00fcnstlerischen Zug\u00e4nge hin und erl\u00e4uterte das Awareness-Konzept.<\/p>\n<p>Erste Impulse des Studientages<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-61715\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Studientag-Traumasensiblere-Kirche-werden_pm1-1-300x225.jpg\" alt=\"Akademieleiter Martin Bock, Studienleiterin Lea Braun sowie ihre Kollegin Dorothee Schaper (v.l.) er\u00f6ffneten den Studientag im Haus der evangelischen Kirche.\" width=\"300\" height=\"225\"  \/>Akademieleiter Martin Bock, Studienleiterin Lea Braun sowie ihre Kollegin Dorothee Schaper (v.l.) er\u00f6ffneten den Studientag im Haus der evangelischen Kirche.<\/p>\n<p>Der erste Impuls des Studientages kam von Matthias Schwarz, Mitglied in der Betroffenenvertretung der EKD. Schwarz schilderte zun\u00e4chst die Defizite im Umgang mit Betroffenen, zum einen das Missverh\u00e4ltnis zwischen Betroffenen und Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen, zu anderen die mangelnde Sensibilit\u00e4t. Auch sei \u201enoch viel Luft nach oben bei den Menschen, die in Heimen sind\u201c. Schwarz forderte eine St\u00e4rkung der Fachstellen sowie Pr\u00e4ventionsschulungen und verpflichtende Fachtage in den Dekanaten. Er kritisierte die mangelnde Empathie in Schreiben an die Betroffenen und f\u00fcgte hinzu: \u201eIch h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dass es einen Aufschrei in den Gemeinden gibt!\u201c Als Ursache vermutete Schwarz eine \u00dcberforderung aufgrund von Umstrukturierungen und fragte gleichzeitig: \u201eH\u00e4tte das nicht auch eine Chance sein k\u00f6nnen?\u201c In Hessen habe jeder f\u00fcnfte Jugendliche Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt gemacht, berichtete Schwarz und gab zu bedenken, was dies f\u00fcr den Konfirmandenunterricht oder f\u00fcr unsere Sprache im Gottesdienst bedeute. Insbesondere in den Psalmen habe er f\u00fcr sich st\u00e4rkende Bilder (Burg, Fels, Weite) gefunden.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Katharina von Kellenbach vom Lehrstuhl f\u00fcr Systematische Theologie und \u00d6kumene der Universit\u00e4t Paderborn widmete sich in ihrem Vortrag dem Thema \u201eN\u00e4chsten-, Feindes- und Gottesliebe \u2013 \u201eBefreiung\u201c aus Opfer- und T\u00e4terperspektive\u201c. Zun\u00e4chst ging Kellenbach auf die Erfahrungen ihres Vorredners ein und betonte, dass eine erste angemessene Reaktion auch im Schweigen, im Zulassen des Unsagbaren bestehen k\u00f6nne. Manchmal gelte es, angesichts des Leids Innezuhalten und ersch\u00fcttert zu sein. \u201eDer Druck, es gar nicht ernst zu nehmen, ist enorm\u201c, stellte Kellenbach fest.<\/p>\n<p>Was h\u00f6ren die Betroffenen? Was h\u00f6ren die T\u00e4ter?<\/p>\n<p>Trauma (aus dem Griechischen; Wunde\/ Verletzung) sei ein opferzentrierter Begriff. Die T\u00e4tererfahrung sei hingegen eine Schulderfahrung, jedoch nicht immer mit Schuldgef\u00fchlen verbunden. Katharina von Kellenbach warf einen kritischen Blick auf das christliche Konzept der Feindesliebe. Dieses sei h\u00e4ufig mit dem Judentum kontrastiert worden, das mit Rache und Vergeltung in Verbindung gebracht wurde. Den \u201eikonischen\u201c Text des Christentums, die Bergpredigt (Matth\u00e4us 5, 38-48), hinterfragte die Theologin in Hinblick auf eine traumasensible Lesart: Was h\u00f6ren die Betroffenen? Was h\u00f6ren die T\u00e4ter?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-61711 size-medium\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Studientag-Traumasensiblere-Kirche-werden_pm2-300x225.jpg\" alt=\"Der erste Impuls des Studientages kam von Matthias Schwarz, Mitglied in der Betroffenenvertretung der EKD.\" width=\"300\" height=\"225\"  \/>Der erste Impuls des Studientages kam von Matthias Schwarz, Mitglied in der Betroffenenvertretung der EKD.<\/p>\n<p>Einen weiteren relevanten Aspekt, den der Zeugenschaft,\u00a0 erl\u00e4uterte von Kellenbach anhand von 5. Mose 19-21. \u201eWer etwas zur Anzeige bringt, wird leiden\u201c, r\u00e4umte von Kellenbach ein, \u201edas ist keine angenehme Aufgabe!\u201c Von Zeugen erwarten wir, dass sie das Unsagbare \u00f6ffentlich machen. Das sei immer ein \u201ebrutaler Prozess\u201c. Im ersten Testament werden zwei oder drei Zeugen gefordert, um eine Anklage glaubhaft vorzubringen. Das vielzitierte \u201eAuge um Auge, Zahn um Zahn\u201c sei nicht Ausdruck eines Rache-, sondern eines Entsch\u00e4digungsprinzips. Jesus habe nicht juristisch gedacht, schon aus dem Grund, weil es zu seiner Zeit keine funktionierende Gerichtsbarkeit gegeben habe. Abschlie\u00dfend warf Katharina von Kellenbach die grundlegende Frage auf, ob das Gericht der richtige Ort sei, um sexuelle Gewalt zu verhandeln und gab zu: \u201eIch habe keine guten Antworten!\u201c<\/p>\n<p>In der anschlie\u00dfenden Diskussion kam zur Sprache, dass Gewaltfreiheit nur unter Gleichen funktioniere. Katharina von Kellenbach brachte diese These auf die Formel: \u201eFrauen und Kinder schlagen nicht zur\u00fcck!\u201c Eine Teilnehmerin berichtete von einem bewegenden Gottesdienst zum Fall von Giselle Pelicot und machte damit darauf aufmerksam, wie wichtig mentale Unterst\u00fctzung und Prozessbegleitung f\u00fcr die Betroffenen ist. Zeugenschaft sei eine \u201espirituelle\u201c Aufgabe, betonte von Kellenbach. Das Rechtssystem sei \u201et\u00e4terzentriert und opfervergessen\u201c.<\/p>\n<p>Traumasensible Bibellekt\u00fcre<\/p>\n<p>Den zweiten Vortrag des Studientages hielt Prof. Michaela Geiger, Inhaberin des Lehrstuhls f\u00fcr Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Sie zeigte anhand von Textbeispielen auf, wie traumasensible Bibellekt\u00fcre ganz praktisch aussehen k\u00f6nnte. Im Englischen, erkl\u00e4rte Geiger, seien die Begriffe \u201etrauma-sensitive\u201c oder \u201etrauma-informed\u201c gebr\u00e4uchlich.<\/p>\n<p>Traumasensibilit\u00e4t bedeute, informiert zu sein, Zeichen und Symptome zu erkennen, aber auch, mit dem Ph\u00e4nomen Trauma umgehen zu k\u00f6nnen, also Retraumatisierungen zu vermeiden, auf Gewalt (in der Sprache) zu verzichten, sichere R\u00e4ume zu schaffen und den Kontext im Vorfeld zu kl\u00e4ren. Eine traumasensible Grundhaltung, so Michaela Geiger, bestehe in der \u201eAnnahme des guten Grundes\u201c, also der Trennung von Person und Verhalten, Wertsch\u00e4tzung des Gegen\u00fcbers, Partizipation und Transparenz bzw. Berechenbarkeit sowie \u2013 nicht zuletzt \u2013 \u201eSpa\u00df und Freude\u201c.<\/p>\n<p>Heutige Erkenntnisse aus Psychologie und Trauma-Forschung seien jedoch nicht 1:1 auf biblische Texte \u00fcbertragbar. \u201eTrauma ist kein biblisches Konzept\u201c, erkl\u00e4rte Geiger, \u201ewir wissen nichts \u00fcber die Psyche der Autoren und Redakteure.\u201c<\/p>\n<p>Traumaspuren in Erz\u00e4hlcharakteren, den Themen sowie den Gattungen<\/p>\n<p>Traumaspuren lassen sich in Texten vor allem in drei Bereichen ausmachen: in den Erz\u00e4hlcharakteren, den Themen sowie den Gattungen (z.B. Klage). Michaela Geiger machte deutlich, wie bedeutsam Fiktionalisierung als Bew\u00e4ltigungsstrategie sein kann: \u201eZu einer Erz\u00e4hlbarkeit zu kommen, ist der erste Schritt der Bearbeitung.\u201c Literarische Merkmale seien das Stilmittel der Wiederholung, Br\u00fcche in den Verstehenskategorien sowie der Themenkreis Rache, Schuld, Scham, \u00dcberleben, Zorn. Die Traumaforschung sei in den 90er Jahren in Form der Literarkritik in die Theologie \u201eeingewandert.\u201c<\/p>\n<p>Anhand des Berichts \u00fcber das Babylonische Exil (insbes. Ezech. 37) zeigte Geiger auf, wie differenziert der Umgang mit Schuld betrachtet werden muss. Was auf den ersten Blick verst\u00f6rt und nach einer beinahe autoaggressiven Form des victim blaming aussieht, hat durchaus Anteile der Selbsterm\u00e4chtigung.\u00a0 Michaela Geiger beschrieb Zorn als eine M\u00f6glichkeit, mit der eigenen Energie in Kontakt zu kommen. Das Leid des Exils dem Zorn Gottes zuzuschreiben, erm\u00f6gliche zum einen, mit Gott in Kontakt zu treten und setze zum anderen der Willk\u00fcrerfahrung eine Kausalit\u00e4t entgegen.<\/p>\n<p>In den Pausen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die ber\u00fchrende Installation \u201eTanz aus der Wunderkammer\u201c von Ulrike Oeter zu entdecken. Die K\u00fcnstlerin verbindet im Raum schwebende wei\u00dfe Kinderkleider als Symbol der Unschuld mit N\u00e4geln als Zeichen der Wehrhaftigkeit und fragilen Schutzamuletten, die an Traumf\u00e4nger erinnern.<\/p>\n<p>Drei Gespr\u00e4chsr\u00e4ume<\/p>\n<p>Nach der Mittagspause tauschten sich die Referierenden auf einem Panel mit Pfarrer Christoph Rollb\u00fchler und Claudia Keller vom AK-Aufarbeitung K\u00f6ln-Mitte aus.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend standen den Teilnehmenden drei Gespr\u00e4chsr\u00e4ume offen: In Gespr\u00e4chsraum 1 lautete die Frage: \u201eWie geht Liturgie- und Predigtsprache nach der ForuM-Studie?\u201c, in Gespr\u00e4chsraum 2 wurde \u201ePerspektivwechsel konkret: Welche theologischen Konzepte und Grunds\u00e4tze m\u00fcssen wir revidieren \u2013 und dann?\u201c und in Gespr\u00e4chsraum 3 wurde es (alltags)praktisch: \u201eWie geht Kirche um mit Betroffenen, T\u00e4tern, Mitwissenden, Unwissenden, \u2026 und denen dazwischen?\u201c<\/p>\n<p>Mit dem \u201eDreiklang\u201c Kaffee, Kuchen und Kunst endete ein kommunikativer und durchaus kontroverser Studientag, der Hoffnung darauf machte, dass die ForuM-Studie und deren Aufarbeitung kirchliche Kommunikation und Seelsorgepraxis nachhaltig ver\u00e4ndern k\u00f6nnte \u2013 nicht nur im Interesse der Betroffenen, sondern im Interesse aller, denen Kirche am Herzen liegt.<\/p>\n<p><a href=\"#\" rel=\"nofollow\" onclick=\"window.print(); return false;\" title=\"Printer Friendly, PDF &amp; Email\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/printfriendly-icon-lg.png\" alt=\"Print Friendly, PDF &amp; Email\" class=\"pf-button-img\" style=\"width: 25px;height: 25px;\"\/>Drucken<\/a><\/p>\n<p>Text: Priska Mielke<br \/>Foto(s): Priska Mielke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Jahr nach der Ver\u00f6ffentlichung der ForuM-Studie hat die Melanchthon-Akademie zu einem Studientag zum Thema \u201eTraumasensiblere Kirche werden\u201c&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15506,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[3274,10475,10476,10477,29,10478,10479,10480,10481,30,10482,10483,10484,10485,1420,10486,10487,10488,10489,10490,10491,10492,1209,10493,10494,3255,10495,10496,10497,10498],"class_list":{"0":"post-15505","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-kirche","9":"tag-aufarbeitung","10":"tag-betroffenenperspektive","11":"tag-betroffenenvertretung-ekd","12":"tag-deutschland","13":"tag-ekd-aufarbeitung","14":"tag-evangelische-kirche-koeln","15":"tag-feindesliebe-bibel","16":"tag-gerechtigkeit-und-seelsorge","17":"tag-germany","18":"tag-katharina-von-kellenbach","19":"tag-kirche-der-zukunft","20":"tag-kirchenreform","21":"tag-kirchliche-kommunikation","22":"tag-koeln","23":"tag-kuenstlerische-auseinandersetzung","24":"tag-liturgiesprache","25":"tag-matthias-schwarz","26":"tag-melanchthon-akademie","27":"tag-michaela-geiger","28":"tag-missbrauch-in-der-kirche","29":"tag-missbrauchsaufarbeitung","30":"tag-nordrhein-westfalen","31":"tag-praevention-sexualisierte-gewalt","32":"tag-psychologische-traumaforschung","33":"tag-sexualisierte-gewalt","34":"tag-trauma-und-theologie","35":"tag-traumasensible-bibellektuere","36":"tag-traumasensible-kirche","37":"tag-ulrike-oeter"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15505","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15505"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15505\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15506"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15505"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15505"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15505"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}