{"id":155351,"date":"2025-06-01T00:06:15","date_gmt":"2025-06-01T00:06:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/155351\/"},"modified":"2025-06-01T00:06:15","modified_gmt":"2025-06-01T00:06:15","slug":"tausende-zogen-beim-christopher-street-day-durch-dresden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/155351\/","title":{"rendered":"Tausende zogen beim Christopher Street Day durch Dresden"},"content":{"rendered":"<p>Da war wieder eine Menge Polizei vonn\u00f6ten. Zwei Demonstrationen in Dresden besch\u00e4ftigte am Samstag die Polizeidirektion Dresden. Unterst\u00fctzt wurde sie dabei von Beamten der Bereitschaftspolizei Sachsen. Am Einsatz waren insgesamt 214 Polizisten beteiligt, teilte die Polizei am Samstag mit.<\/p>\n<p>Gegen 12 Uhr startete eine Versammlung im Rahmen des 32. Christopher Street Day (CSD) in Dresden. Ein gro\u00dfer Demonstrationszug mit mehreren tausend Teilnehmern zog daraufhin durch die Innenstadt und endete gegen 16:30 Uhr auf dem Altmarkt. Die gesamte Veranstaltung verlief st\u00f6rungsfrei, und es kam zu keinen Zwischenf\u00e4llen. Der Veranstalter spricht sogar\u00a0von mehr als 10.000 Teilnehmern. Die Teilnehmer protestieren f\u00fcr die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und anderen queeren Menschen.<\/p>\n<p>Gegen die CSD-Parade formierte sich am Samstag rechter Widerstand. Die vom s\u00e4chsischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte sogenannte &#8222;Elblandrevolte&#8220; begann um 10:30 Uhr am Bahnhof Dresden-Mitte eine Versammlung. Die &#8222;Elblandrevolte&#8220; z\u00e4hlt zur Jugendorganisation &#8222;JN&#8220; der Partei &#8222;Heimat&#8220; (vormals NPD). Sie hat zuvor auf X f\u00fcr die Aktion mobilisiert. Nach der Auftaktkundgebung am Bahnhof Mitte zog der Aufzug \u00fcber die Wilsdruffer Stra\u00dfe bis zum Pirnaischen Platz und wieder zur\u00fcck zum Bahnhof Dresden-Mitte. Die Versammlung endete gegen 14:45 Uhr. Auf dem Freiberger Platz wurde der Aufzug durch die Polizei vor\u00fcbergehend gestoppt, da Straftaten innerhalb des Zuges festgestellt wurden. F\u00fcnf Teilnehmer, darunter zwei Kinder, trugen G\u00fcrtelschnallen mit verbotenen Runen. Zudem skandierte ein Teilnehmer verbotene Parolen. Gegen die Tatverd\u00e4chtigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.<\/p>\n<p>Parallel begleiteten immer wieder Gegendemonstranten den Aufzug des rechten Spektrums und brachten ihren Protest zum Ausdruck. Die queeren Demonstranten operierten wohl unabh\u00e4ngig vom CSD. Um Auseinandersetzungen zu vermeiden, leitete die Polizei den Aufzug an den Gegendemonstranten vorbei. Auch wenn es vereinzelt zu k\u00f6rperlichen Auseinandersetzungen kam, konnte die Polizei ein direktes Aufeinandertreffen beider Lager verhindern. Nach Angaben des MDR hatten beide Lager eine St\u00e4rke von etwa jeweils 120 Personen.<\/p>\n<p>Auch Sozialministerin Petra K\u00f6pping (SPD) besuchte den CSD. Ihr Kommentar: &#8222;Er ist ein starkes Zeichen f\u00fcr Respekt und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Ich freue mich, dass die Zahl der CSDs und Pride-Veranstaltungen in Sachsen w\u00e4chst \u2013 auch in den l\u00e4ndlichen Regionen. Das zeigt: Immer mehr Menschen stehen offen f\u00fcr Vielfalt ein.&#8220; Aber es steige auch\u00a0de Zahl queer-feindlicher \u00dcbergriffe, viele LSBTIQA*-Personen f\u00fchlten sich unsicher, besonders junge Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte seien betroffen. Dagegen wolle sie etwas tun, \u00a0Anlaufstellen st\u00e4rken, \u00a0Pr\u00e4vention f\u00f6rdern und den Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt fortschreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Da war wieder eine Menge Polizei vonn\u00f6ten. Zwei Demonstrationen in Dresden besch\u00e4ftigte am Samstag die Polizeidirektion Dresden. 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