{"id":156317,"date":"2025-06-01T09:23:09","date_gmt":"2025-06-01T09:23:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156317\/"},"modified":"2025-06-01T09:23:09","modified_gmt":"2025-06-01T09:23:09","slug":"und-ploetzlich-findet-der-us-verteidigungsminister-lobende-worte-fuer-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156317\/","title":{"rendered":"Und pl\u00f6tzlich findet der US-Verteidigungsminister lobende Worte f\u00fcr Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Mit einer k\u00e4mpferischen Rede macht US-Verteidigungsminister Hegseth Chinas Staatsf\u00fchrung klar, dass die USA den Indopazifik nicht verlassen werden. In Singapur pr\u00e4sentiert er eine neue Strategie f\u00fcr die Region. Und verweist pl\u00f6tzlich auf Europa als Vorbild.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Amerika ist zur\u00fcck im Indopazifik \u2013 und wir bleiben hier.\u201c Mit dieser Ansage er\u00f6ffnete US-Verteidigungsminister Pete Hegseth seine Grundsatzrede beim <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.iiss.org\/events\/iiss-shangri-la-dialogue\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.iiss.org\/events\/iiss-shangri-la-dialogue\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Shangri-La-Dialog in Singapur<\/a>. Es war ein unmissverst\u00e4ndliches Bekenntnis zur Region \u2013 und eine klare Botschaft an China. Mit einem Seitenhieb auf den Rivalen f\u00fcgte er hinzu: \u201eWir sind heute hier. Und jemand anderes ist es nicht.\u201c Gemeint war sein chinesischer Amtskollege, der dem wichtigen Sicherheitsgipfel ebenso fernblieb wie jede andere politische F\u00fchrungsperson aus Peking.<\/p>\n<p>Hegseth trat in Singapur nicht nur als Verteidigungsminister auf, sondern als Architekt einer neuen amerikanischen Sicherheitsordnung f\u00fcr Asien. Mit einer Mischung aus Pathos, Zahlen und geopolitischer Entschlossenheit pr\u00e4sentierte er die Strategie, mit der die USA China entgegentreten will. Hinter dem Auftritt liegt die Erkenntnis, dass die USA l\u00e4ngst nicht mehr der nat\u00fcrliche Sicherheitsgarant der Region sind und sich aktiv daf\u00fcr einsetzen m\u00fcssen, nicht vollst\u00e4ndig von einem milit\u00e4risch immer st\u00e4rkeren China vertrieben zu werden. <\/p>\n<p>Der Indopazifik sei nicht nur eine strategisch wichtige Region, sondern \u201eunser vorrangiges Einsatzgebiet\u201c, so Hegseth. Um dies zu untermauern, skizzierte er einen neuen Plan f\u00fcr die Region, der auf drei S\u00e4ulen beruht: der Verlagerung kampff\u00e4higer US-Truppen n\u00e4her an China heran, der massiven St\u00e4rkung der Verteidigungsindustrien gemeinsam mit Partnern sowie einer systematischen Erh\u00f6hung der Interoperabilit\u00e4t mit Alliierten wie Japan, Australien, Indien und den Philippinen.<\/p>\n<p>Zentral f\u00fcr diesen neuen Ansatz ist das multilaterale PIPER-Programm \u2013 die \u201ePartnerschaft f\u00fcr industrielle Resilienz im Indopazifik\u201c. In einem Netzwerk aus zun\u00e4chst 14 Partnerstaaten \u2013 darunter Australien, Japan, Indien, S\u00fcdkorea und Neuseeland \u2013 wollen die USA kritische Verteidigungsindustrien vernetzen, gemeinsame Standards setzen und regionale Lieferketten f\u00fcr milit\u00e4rische Schl\u00fcsseltechnologien aufbauen. <\/p>\n<p>Der erste konkrete Schritt: ein Wartungszentrum f\u00fcr P-8-Radarsysteme in Australien, das k\u00fcnftig auch S\u00fcdkorea und Neuseeland nutzen sollen. Zudem sollen Drohnentechnologien vereinheitlicht, milit\u00e4rische Wasserfahrzeuge regional repariert und Munitionsproduktion lokalisiert werden. \u201eEin integrierter industrieller R\u00fcckhalt ist genauso wichtig wie gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbungen\u201c, sagte Hegseth \u2013 und betonte, dass es entscheidend sei, dass Gegner \u201esehen, dass wir auch im Ernstfall Nachschub liefern k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p>Hegseth k\u00fcndigte au\u00dferdem neue Waffensysteme auf den Philippinen an \u2013 darunter die erstmalige Stationierung des mobilen Raketenwerfers \u201eNemesis\u201c westlich der internationalen Datumsgrenze. In Japan werde das US-Hauptquartier aufgewertet, in Australien erstmals ein amerikanisches Mittelstreckenraketensystem getestet. Gemeinsame Gro\u00dfman\u00f6ver wie \u201eBalikatan\u201c, \u201eSaber\u201c oder \u201eTiger Triumph\u201c sollen das Zusammenspiel der Truppen verbessern. Auch die Quad-Staaten (USA, Indien, Japan und Australien) sollen enger zusammenarbeiten, etwa \u00fcber ein gemeinsames Logistiknetzwerk.<\/p>\n<p>Hegseths Ton war k\u00e4mpferisch, fast missionarisch. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256192054\/pentagon-chef-hegseth-warnt-vor-chinesischem-militaereinsatz-und-draengt-zu-hoeheren-verteidigungsausgaben.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256192054\/pentagon-chef-hegseth-warnt-vor-chinesischem-militaereinsatz-und-draengt-zu-hoeheren-verteidigungsausgaben.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">China beschuldigte er offen, <\/a>Taiwan einnehmen zu wollen und Nachbarl\u00e4nder zu schikanieren \u2013 mit Wasserwerfern, Cyberangriffen und milit\u00e4rischen Drohungen. \u201eChina will eine hegemoniale Macht in Asien werden\u201c, so Hegseth. \u201eEs versucht, Kontrolle \u00fcber Teile dieser Region zu erlangen, die lebendig und frei ist.\u201c China verwende \u201emassive milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung und hybride Kriegsf\u00fchrung\u201c, um Fakten zu schaffen. \u201eWir d\u00fcrfen nicht wegsehen und wir d\u00fcrfen es nicht ignorieren.\u201c <\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Xi Jinping habe seine Truppen beauftragt, bis 2027 einsatzbereit f\u00fcr eine Invasion (der demokratischen Insel Taiwan, Anm. d. Red.) zu sein. \u201eDie Volksbefreiungsarmee trainiert t\u00e4glich daf\u00fcr, das ist die Realit\u00e4t.\u201c Und: \u201eJeder <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article255801650\/Zivilschutz-Was-wenn-China-angreift-Taiwan-bereitet-sich-auf-ein-konkretes-Jahr-vor.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article255801650\/Zivilschutz-Was-wenn-China-angreift-Taiwan-bereitet-sich-auf-ein-konkretes-Jahr-vor.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Versuch Chinas, Taiwan gewaltsam zu erobern<\/a>, h\u00e4tte verheerende Folgen \u2013 f\u00fcr die Region und die Welt.\u201c Tats\u00e4chlich herrscht in der Region jedoch Unsicherheit dar\u00fcber, ob die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump im Ernstfall wirklich zu Taiwan h\u00e4lt, das China als Teil seines Staatsgebiets betrachtet. Auch der Insel drohen derzeit n\u00e4mlich Strafz\u00f6lle aus Washington \u2013 ein Widerspruch, der selbst unter engen Partnern Irritationen ausl\u00f6st.<\/p>\n<p>Gleichzeitig beschwichtigte Hegseth in Richtung Peking. Die Vereinigten Staaten, sagte er, \u201esuchen keinen Konflikt mit der Kommunistischen Partei Chinas. Wir wollen niemanden unterwerfen oder dem\u00fctigen\u201c. Die USA h\u00e4tten \u201etiefen Respekt vor der chinesischen Zivilisation\u201c, aber: \u201eWir lassen uns nicht aus dieser Region vertreiben. Und wir lassen nicht zu, dass unsere Partner eingesch\u00fcchtert werden.\u201c Man sei nicht hier, \u201eum euch \u00fcber Klimawandel oder kulturelle Fragen zu belehren\u201c. Jedes Land sei souver\u00e4n und habe das Recht, seinen eigenen Weg zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Lobende Worte f\u00fcr Deutschland<\/p>\n<p>Auch mit Blick auf Europa formulierte Hegseth eine klare Erwartung. Die USA seien entschlossen, ihre Partner in der Ukraine zu unterst\u00fctzen, \u201eaber es ist an der Zeit, dass Europa mehr Verantwortung f\u00fcr seine eigene Sicherheit \u00fcbernimmt\u201c. Die transatlantische Allianz sei nur glaubw\u00fcrdig, \u201ewenn sie nicht als einseitig wahrgenommen wird\u201c. Der US-Verteidigungsminister sieht die Nato inzwischen aber auf einem guten Weg.<\/p>\n<p>Nachdem europ\u00e4ische Nato-Staaten bis zu f\u00fcnf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Verteidigung investierten, m\u00fcssten asiatische Partner nun nachziehen. \u201eSchauen Sie nach Europa\u201c, sagte Hegseth. \u201eSogar Deutschland will jetzt f\u00fcnf Prozent seines BIP f\u00fcr Verteidigung ausgeben.\u201c Noch vor wenigen Wochen hatte er deutlich kritischere Worte f\u00fcr die Verteidigungsbereitschaft des Kontinents gefunden. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article255778530\/Teile-deine-Abscheu-fuer-Europas-Schmarotzerei-So-wueten-Vance-und-Hegseth-in-internen-Chats.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article255778530\/Teile-deine-Abscheu-fuer-Europas-Schmarotzerei-So-wueten-Vance-und-Hegseth-in-internen-Chats.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In einem internen Chat schrieb er an US-Vizepr\u00e4sident J.D. Vance: <\/a>\u201eIch teile deine Abscheu f\u00fcr Europas Schmarotzen. Es ist ERB\u00c4RMLICH\u201c.<\/p>\n<p>In Singapur k\u00fcndigte Hegseth zudem Amerikas R\u00fcckbesinnung auf das \u201eKriegerethos\u201c an: eine Armee mit hohen Standards, die leistungsbasiert, geschlechterneutral und kompromisslos auf Kampfbereitschaft ausgerichtet sei. \u201eWer den Job machen kann, ist in unserer Formation. Wer es nicht kann, ist es nicht\u201c, sagte er. Die Moral und Einsatzbereitschaft der Truppe stiegen sp\u00fcrbar \u2013 \u201edank Pr\u00e4sident Trumps r\u00fcckbesinnender Politik\u201c.<\/p>\n<p>Ob Hegseths Vision in der Region verf\u00e4ngt, ist unklar. Dass Chinas Verteidigungsminister dem Gipfel fernblieb, gab den USA eine B\u00fchne. Doch viele Staaten im Indopazifik lavieren zwischen den Superm\u00e4chten hin und her \u2013 und beobachten aufmerksam, ob Washingtons neue Entschlossenheit diesmal von Dauer ist. Klar ist lediglich: Die USA wollen China den Raum nicht kampflos \u00fcberlassen. <\/p>\n<p>Zum Schluss seiner Rede wurde Hegseth pers\u00f6nlich. Er sprach vom \u00d6l, das noch immer aus dem Wrack der USS Arizona in Pearl Harbor sickert, von den 17.000 Gr\u00e4bern amerikanischer Soldaten in Manila, von den schwarzen Str\u00e4nden von Iwojima (blutige Schlacht zwischen den USA und Japan zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifik, d. Red). \u201eDiejenigen, die den Frieden wollen, m\u00fcssen sich auf den Krieg vorbereiten\u201c, zitierte er seinen ersten Zugf\u00fchrer. \u201eUnd genau das tun wir. Wir bereiten uns auf den Krieg vor, um ihn zu verhindern.\u201c <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/christina-zur-nedden\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/christina-zur-nedden\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Christina zur Nedden<\/b><\/a><b> ist China- und Asienkorrespondentin. Seit 2020 berichtet sie im Auftrag von WELT aus Ost- und S\u00fcdostasien. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einer k\u00e4mpferischen Rede macht US-Verteidigungsminister Hegseth Chinas Staatsf\u00fchrung klar, dass die USA den Indopazifik nicht verlassen werden.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":156318,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,54962,3364,29,30,13,54964,14,15,649,12,54963,650,716],"class_list":{"0":"post-156317","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-china-politik","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-japan-politik","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-pete-hegseth","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-suedchinesisches-meer","21":"tag-taiwan","22":"tag-usa-politik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114607384387029674","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/156317","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=156317"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/156317\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/156318"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=156317"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=156317"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=156317"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}