{"id":156356,"date":"2025-06-01T09:46:10","date_gmt":"2025-06-01T09:46:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156356\/"},"modified":"2025-06-01T09:46:10","modified_gmt":"2025-06-01T09:46:10","slug":"griechische-jobmesse-griechenland-wirbt-in-stuttgart-um-fachkraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156356\/","title":{"rendered":"Griechische Jobmesse: Griechenland wirbt in Stuttgart um Fachkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Griechische Jobmesse: Griechenland wirbt in Stuttgart um Fachkr\u00e4fte\" title=\"Griechische Jobmesse: Griechenland wirbt in Stuttgart um Fachkr\u00e4fte\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/media.media.87b68a29-827a-4554-9699-214ce7744d72.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tGriechische Jobmesse in Stuttgart.\u00a0Foto: Lichtgut\t\t\t<\/p>\n<p>Nach der Finanzkrise will die Hellenische Republik gut ausgebildete Griechen zur R\u00fcckkehr in die Heimat motivieren \u2013 daf\u00fcr gab es einen \u201eKarrieretag\u201c in Stuttgart.<\/p>\n<p>Dass in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> eine Jobmesse stattfindet, um qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte nach <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Griechenland\" title=\"Griechenland\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Griechenland<\/a> zu locken, d\u00fcrfte manchen \u00fcberraschen. Tats\u00e4chlich befindet sich das Land nach der Finanzkrise wieder im Aufschwung. Das Problem: Der Hellenischen Republik fehlen durch die massive Talentflucht der vergangenen 15 Jahre jetzt die <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Fachkr%C3%A4fte\" title=\"Fachkr\u00e4fte\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fachkr\u00e4fte<\/a>. Die will Griechenland nun zur\u00fcckholen.<\/p>\n<p>Wer nicht griechisch kann, war am Samstag in der Alten Reithalle h\u00f6rbar fehl am Platz. Nach Stationen in Amsterdam, D\u00fcsseldorf und London hat das griechische Arbeitsministerium und die griechische Besch\u00e4ftigungsbeh\u00f6rde DYPA an diesem Tag auch in Stuttgart einen sogenannten \u201eKarrieretag\u201c veranstaltet. Angesprochen waren gut ausgebildete, griechisch sprechende Fachkr\u00e4fte. Nach Auskunft der Generalkonsulin Griechenlands in Stuttgart, Maria Kechri, leben aktuell in Baden-W\u00fcrttemberg rund 140 000 bis 150 000 Personen mit griechischem Migrationshintergrund.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/media.media.78db3644-150d-4368-8663-78f5d5934d37.original1024.media.jpeg\"\/>     Die griechische Arbeitsministerin Niki Kerameos ist auch vor Ort.    Foto: Torsten Sch\u00f6ll    <\/p>\n<p>Die Veranstaltung, an der rund 30 griechische Unternehmen teilgenommen haben, war \u00fcberraschend hochkar\u00e4tig besetzt. Neben der Konsulin waren der griechische Botschafter in Berlin, Alexandros Papaioannou, sowie die griechische Arbeitsministerin Niki Kerameos anwesend, um f\u00fcr den griechischen Arbeitsmarkt zu werben.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich erlebt Griechenland derzeit ein Comeback. Das Land z\u00e4hlt nach den Jahren der tiefen Wirtschaft- und Finanzkrise zwischen 2010 und 2019 wieder zu den Wachstumsregionen in Europa. Gleichwohl hat Griechenland noch immer ein massives Problem: Zwar entstanden seit 2019 Hundertausende neuer Jobs und die Arbeitslosenquote sinkt stetig. Doch dem Land fehlen wegen des massiven Aderlasses in den Krisenjahren gut ausgebildete Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Das Arbeitsministerium hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, diesen \u201eBrain Drain\u201c (Talentschwund) umzukehren und daf\u00fcr in ganz Europa massiv zu werben. Nicht ohne Erfolg: Wie Kerameos am Samstag erkl\u00e4rt, seien bereits 64 Prozent von den \u00fcber 650 000 verlorenen Arbeitskr\u00e4ften zur\u00fcckgekehrt. Unter anderem locken erhebliche Steuererleichterungen.<\/p>\n<p>\u201eEs waren vor allem junge, gut ausgebildete Menschen, die aus Griechenland weggegangen sind\u201c, erkl\u00e4rt der griechische Botschafter im Gespr\u00e4ch. Das habe sehr negative Auswirkungen auch auf lange Sicht gehabt. \u201eDas Land hat sich aber ge\u00e4ndert\u201c, so Papaioannou.<\/p>\n<p>M\u00f6glichkeit zur R\u00fcckkehr nach Griechenland <\/p>\n<p>Rund 1000 Arbeitspl\u00e4tze aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen hatte die Messe am Samstag im Angebot. Das Interesse war gro\u00df: So sucht zum Beispiel auch Evi, die nur ihren Vornamen nennen m\u00f6chte, nach einer M\u00f6glichkeit, nach Griechenland zur\u00fcckzukehren. Die Sozialrechtlerin ist kein Krisenfl\u00fcchtling, sondern lebt seit ihrer Geburt in Deutschland. Was sie nach Griechenland lockt? \u201eSonne, Meer und das alte Heimatgef\u00fchlt\u201c, sagt die 28-j\u00e4hrige Stuttgarterin.<\/p>\n<p>Nach einem interessanten Job sucht auch ein 40-j\u00e4hriger Stuttgarter, der ebenfalls hier aufgewachsen ist. Er hatte, wie er erz\u00e4hlt, bereits in Griechenland BWL studiert, um dort zu bleiben. Weil das aber wegen der Finanzkrise unm\u00f6glich war, sei er damals nach Deutschland zur\u00fcckgekommen. Seine Motivation: die Lebensqualit\u00e4t in Griechenland. \u201eDie ist besser als hier\u201c, sagt er. Dass man dort weniger verdient, werde durch die geringeren Lebenshaltungskosten teilweise ausgeglichen. \u201eWir haben in Griechenland ein Haus, da m\u00fcssen wir keine Miete zahlen\u201c, betont er.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Griechische Jobmesse in Stuttgart.\u00a0Foto: Lichtgut Nach der Finanzkrise will die Hellenische Republik gut ausgebildete Griechen zur R\u00fcckkehr in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":156357,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[35124,1634,3364,29,22554,30,54967,1565,54966,1441,54968],"class_list":{"0":"post-156356","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-auswandern","9":"tag-baden-wuerttemberg","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-fachkraefte","13":"tag-germany","14":"tag-griechen","15":"tag-griechenland","16":"tag-jobmesse","17":"tag-stuttgart","18":"tag-talentschwund"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114607474813656582","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/156356","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=156356"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/156356\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/156357"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=156356"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=156356"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=156356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}