{"id":156568,"date":"2025-06-01T11:36:09","date_gmt":"2025-06-01T11:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156568\/"},"modified":"2025-06-01T11:36:09","modified_gmt":"2025-06-01T11:36:09","slug":"neuregelung-tritt-in-kraft-mutterschutz-nach-fehlgeburt-wird-ausgeweitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156568\/","title":{"rendered":"Neuregelung tritt in Kraft: Mutterschutz nach Fehlgeburt wird ausgeweitet"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 01.06.2025 12:25 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, hatten bislang in viele F\u00e4llen keinen Anspruch auf Mutterschutz. Um sich zu erholen, blieb ihnen nur eine Krankschreibung. Nun ist eine gesetzliche Neuregelung in Kraft getreten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFrauen haben nach Fehlgeburten ab sofort in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00df Anspruch auf Mutterschutz: Die vom Bundestag im Januar beschlossene Regelung, wonach Betroffenen bereits bei einer Fehlgeburt ab der 13. Schwangerschaftswoche Mutterschutz zusteht, trat mit dem Monatswechsel in Kraft. Bislang hatten sie in der Regel erst bei Fehlgeburten ab der 24. Woche einen Anspruch auf Mutterschutz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDurch diese gesetzlich garantierte Regenerationszeit sollen Frauen sich von k\u00f6rperlichen und seelischen Belastungen erholen k\u00f6nnen. Das neue Gesetz sieht eine Staffelung vor &#8211; das hei\u00dft: Je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten war, desto l\u00e4nger ist die Mutterschutzfrist im Falle einer Fehlgeburt: Ab der 13. Woche stehen betroffenen Frauen zwei Wochen Mutterschutz zu. Ab der 17. Schwangerschaftswoche dauert er sechs, ab der 20. acht Wochen. Das entspricht dann der \u00fcblichen Mutterschutz-Dauer nach der Geburt eines lebenden Kindes.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBetroffene k\u00f6nnen nach Fehlgeburten selbst entscheiden, ob sie die volle Schutzzeit in Anspruch nehmen oder bereits zu einem fr\u00fcheren Zeitpunkt wieder arbeiten gehen wollen. Nach Einsch\u00e4tzung von Experten ist diese Selbstbestimmung wichtig, da viele Frauen die Arbeit in einer solchen Situation als st\u00fctzend empfinden. Zudem wolle auch nicht jede Frau offenbaren, dass sie schwanger gewesen sei und das Kind verloren habe.<\/p>\n<p>    Prien: Neuregelung &#8222;wichtige Errungenschaft&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Sch\u00e4tzungen ereignen sich in Deutschland laut Bundesfamilienministerium j\u00e4hrlich etwa 6.000 Fehlgeburten zwischen der 13. und 24. Schwangerschaftswoche. Den Gro\u00dfteil &#8211; etwa 84.000 Fehlgeburten &#8211; erleiden Frauen bis zur 12. Woche. Sie haben auch weiterhin keinen Anspruch auf Mutterschutz, k\u00f6nnen sich allerdings krankschreiben lassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKarin Prien, Bundesministerin f\u00fcr Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, nannte den neue gestalteten Mutterschutz eine &#8222;wichtige Errungenschaft&#8220;. Sie erkenne an, in welcher schwierigen Lage sich Frauen bef\u00e4nden, die eine Fehlgeburt erleiden, sagte die CDU-Politikerin. &#8222;Die neue Regelung bietet betroffenen Frauen mehr Schutz und Erholung und st\u00e4rkt zugleich ihre Selbstbestimmung.&#8220;<\/p>\n<p>    Neuregelung auch f\u00fcr Selbst\u00e4ndige angedacht<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer alte Bundestag hatte die Neuregelung nach l\u00e4ngeren Verhandlungen zwischen den Fraktionen Ende Januar einstimmig beschlossen. Mitte Februar billigte auch der Bundesrat das Gesetz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls Mutterschutzzeit gelten grunds\u00e4tzlich die sechs Wochen vor sowie die acht Wochen nach der Geburt, in denen Frauen in der Regel nicht arbeiten. W\u00e4hrend dieser Zeit haben sie Anspruch auf Mutterschaftsleistungen, die den vollen Lohn vor der Schwangerschaft ersetzen. Die neue Regelung gilt auch f\u00fcr gesetzlich versicherte Selbstst\u00e4ndige, Beamtinnen und Soldatinnen. Sie gilt nicht f\u00fcr privat versicherte Selbstst\u00e4ndige.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesfamilienministerin Prien betonte, dass es ihr ein wichtiges Anliegen sei, auch Regelungs\u00e4nderungen f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige in den Blick zu nehmen. F\u00fcr wann genau eine Neuregelung dazu angestrebt ist, sei allerdings unklar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 01.06.2025 12:25 Uhr Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, hatten bislang in viele F\u00e4llen keinen Anspruch auf Mutterschutz.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":156569,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[553,41549,141,13,55027,14,15,12,834,3259,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-156568","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-familie","9":"tag-fehlgeburt","10":"tag-gesundheit","11":"tag-headlines","12":"tag-mutterschutz","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-schwangerschaft","17":"tag-tod","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114607907587345234","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/156568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=156568"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/156568\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/156569"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=156568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=156568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=156568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}