{"id":156604,"date":"2025-06-01T11:58:10","date_gmt":"2025-06-01T11:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156604\/"},"modified":"2025-06-01T11:58:10","modified_gmt":"2025-06-01T11:58:10","slug":"russland-wertet-zerstoerte-bruecken-als-terrorakt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156604\/","title":{"rendered":"Russland wertet zerst\u00f6rte Br\u00fccken als &#8222;Terrorakt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 01.06.2025 12:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Wer steckt hinter den zerst\u00f6rten Br\u00fccken und Zugungl\u00fccken in Russland? Ermittler gehen von einer Explosion aus, Politiker in Moskau machen die Ukraine verantwortlich. Dort wird \u00fcber eine andere Zugsprengung berichtet.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussische Ermittler stufen die Br\u00fcckeneinst\u00fcrze in Kursk und Brjansk mit Toten und Verletzten als Terrorakt ein. &#8222;Die angegebenen Vorf\u00e4lle wurden als terroristischer Akt qualifiziert&#8220;, sagte die Sprecherin des Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, der Nachrichtenagentur Interfax. Die Beh\u00f6rde, die schwere Verbrechen untersucht, erkl\u00e4rte, dass beide Br\u00fccken gesprengt worden seien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Nacht auf Sonntag gab es in den an die Ukraine grenzenden Gebieten Kursk und Brjansk zwei Vorf\u00e4lle, bei denen Z\u00fcge nach Br\u00fcckeneinst\u00fcrzen entgleisten. In Brjansk wurden sieben Menschen get\u00f6tet und mindestens 71 verletzt. In Kursk sprechen Beh\u00f6rden von einem Verletzten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch an einer dritten Stelle in Russland soll es Sch\u00e4den geben. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet \u00fcber besch\u00e4digte Gleise in der Region Brjansk. Es habe jedoch keine Verletzten gegeben. Ob dieser dritte Vorfall im Zusammenhang mit den beiden Br\u00fcckeneinst\u00fcrzen steht, ist unklar.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Karte der Ukraine und Russlands, hell schraffiert: von Russland besetzte Gebiete\n                    <\/p>\n<p>    Putin \u00fcber Vorf\u00e4lle informiert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Kremlangaben f\u00fchrte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin Telefonate mit dem Chef der russischen Eisenbahn und dem Gouverneur der Region Brjansk, Alexander Bogomas.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussische Politiker sprachen von Sabotage und machten die Ukraine f\u00fcr die Sprengungen der Br\u00fccken verantwortlich. &#8222;All das zielt darauf ab, die Position der Russischen F\u00f6deration zu verh\u00e4rten und vor den Verhandlungen Aggression zu sch\u00fcren&#8220;, behauptete der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses in der Duma, Andrej Kartapolow. Ukrainische Geheimdienste ver\u00fcben seit dem Kriegsbeginn 2022 regelm\u00e4\u00dfig Sabotageakte und Anschl\u00e4ge auf russischem Gebiet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie j\u00fcngsten Vorf\u00e4lle ereigneten sich einen Tag vor den geplanten Gespr\u00e4chen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul \u00fcber eine Waffenruhe im Krieg.<\/p>\n<p>    Ukraine: Keine Stellungnahme, aber Bericht \u00fcber Zugsprengung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus der Ukraine gab es keine Stellungnahme zu den Anschuldigungen. Allerdings teilte der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst mit, einen G\u00fcterzug in dem von russischen Truppen kontrollierten Teil des Gebiets Saporischschja gesprengt zu haben. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits in der Nacht zu Samstag.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Zug mit Treibstofftanks und G\u00fcterwagons sei infolge einer Explosion auf dem Gleisbett entgleist, hie\u00df es in der Mitteilung. Es habe sich um einen Milit\u00e4rzug gehandelt, der in Richtung der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim unterwegs gewesen sei. Durch die Explosion sei eine wichtige logistische Verkehrsader des russischen Milit\u00e4rs in den besetzten Gebieten der Region Saporischschja und der Krim unterbrochen worden. Russland \u00e4u\u00dferte sich nicht zu dem Vorfall. Unabh\u00e4ngig lie\u00dfen sich die Angaben zun\u00e4chst nicht \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>    Schwere Sch\u00e4den in Brjansk<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie staatliche Moskauer Eisenbahngesellschaft hatte mit Blick auf den Einsturz in Brjansk erkl\u00e4rt, dass dieser die &#8222;Folge eines illegalen Eingriffs in den Transportbetrieb&#8220; gewesen sei. Der Personenzug sei auf der Strecke zwischen Klimow und Moskau unterwegs gewesen und durch den Br\u00fcckeneinsturz entgleist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn Onlinenetzwerken ver\u00f6ffentlichte Aufnahmen zeigten Rettungskr\u00e4fte vor einem riesigen Tr\u00fcmmerberg. Darunter war offenbar ein Zug der russischen Eisenbahngesellschaft versch\u00fcttet. Ein weiteres Video zeigte schreiende Menschen in Not und zu Hilfe eilende Menschen. &#8222;Da sind Kinder drin&#8220;, rief eine Frau verzweifelt. Von den russischen Beh\u00f6rden online ver\u00f6ffentlichte Fotos zeigten zudem einen eingest\u00fcrzten Teil der Br\u00fccke und besch\u00e4digte Fahrzeuge. Die Rettungskr\u00e4fte waren demnach die ganze Nacht \u00fcber im Einsatz.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Das vom Gouverneur der Region Kursk ver\u00f6ffentlichte Foto zeigt eine besch\u00e4digte Br\u00fccke in der russischen Region Kursk.\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeniger dramatisch waren die Folgen des zweiten Br\u00fcckeneinsturzes: In der Region Kursk entgleiste ein Zug auf einer zerst\u00f6rten Eisenbahnbr\u00fccke. &#8222;Ein Teil des Zuges st\u00fcrzte auf eine Stra\u00dfe unter der Br\u00fccke&#8220;, sagte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein. Die Lokomotive habe Feuer gefangen, das schnell gel\u00f6scht worden sei. Einer der Fahrer habe Beinverletzungen erlitten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 01.06.2025 12:58 Uhr Wer steckt hinter den zerst\u00f6rten Br\u00fccken und Zugungl\u00fccken in Russland? 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