{"id":156757,"date":"2025-06-01T13:18:12","date_gmt":"2025-06-01T13:18:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156757\/"},"modified":"2025-06-01T13:18:12","modified_gmt":"2025-06-01T13:18:12","slug":"ukraine-und-russland-verhandeln-am-montag-ueber-waffenruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/156757\/","title":{"rendered":"Ukraine und Russland verhandeln am Montag \u00fcber Waffenruhe"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/527992757-scaled.jpg\" class=\"attachment-original size-original\" alt=\"\" am=\"\" montag=\"\" wird=\"\" unsere=\"\" delegation=\"\" von=\"\" rustem=\"\" umjerow=\"\" geleitet=\"\" schrieb=\"\" der=\"\" ukrainische=\"\" pr=\"\" wolodymyr=\"\" selenskyj.=\"\"  data-portal-copyright=\"picture alliance\/dpa | Kay Nietfeld\" \/><\/p>\n<p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\u201eAm Montag wird unsere Delegation von (Verteidigungsminister) Rustem Umjerow geleitet\u201c, schrieb der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\tpicture alliance\/dpa | Kay Nietfeld\n\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>Die Ukraine stimmt einem russischen Vorschlag f\u00fcr Friedensgespr\u00e4che zu.<\/p>\n<p>Das Treffen in Istanbul wird auf ukrainischer Seite von Verteidigungsminister Rustem Umjerow geleitet.<\/p>\n<p>Die Ukraine fordert eine vollst\u00e4ndige Waffenruhe, w\u00e4hrend Russland Bedingungen f\u00fcr Verhandlungen stellt.<\/p>\n<p>Kiew hat einem russischen Vorschlag f\u00fcr eine weitere direkte Gespr\u00e4chsrunde zur Beendigung des <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/ukraine-krieg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Ukraine-Kriegs<\/a> zugestimmt. \u201eAm Montag wird unsere Delegation von (Verteidigungsminister) Rustem Umjerow geleitet\u201c, schrieb der ukrainische Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/wolodymyr-selenskyj\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> auf der Plattform X. Das Treffen soll wie die erste Runde vor zwei Wochen im t\u00fcrkischen Istanbul stattfinden.<\/p>\n<p>Er habe die ukrainische Position f\u00fcr das Treffen in Istanbul festgelegt, schrieb Selenskyj: eine vollst\u00e4ndige und bedingungslose Waffenrufe, die Freilassung Gefangener und die R\u00fcckkehr entf\u00fchrter Kinder. Au\u00dferdem sollte das Treffen auf h\u00f6chster Ebene vorbereitet werden, um einen verl\u00e4sslichen und dauerhaften Frieden zu schaffen und Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten.\u00a0<\/p>\n<p>Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hatte am Mittwoch die neue Gespr\u00e4chsinitiative annonciert. Die russische Delegation sei bereit, in der T\u00fcrkei dem ukrainischen Team ein Memorandum vorzustellen, sagte er. Das Papier lege die russische Position zu \u201eallen Aspekten einer zuverl\u00e4ssigen \u00dcberwindung der Grundursachen der Krise\u201c dar.<\/p>\n<p>Lest auch<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/527989955-200x200.jpg\" class=\"attachment-thumbnail-square size-thumbnail-square\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/das-umfasst-das-geheime-waffen-paket-von-kanzler-merz-mit-der-ukraine\/\" class=\"wp-block-inline-teaser__link \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tDas umfasst das geheime Waffen-Paket von Kanzler Merz mit der Ukraine<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>Die Ukraine pochte zun\u00e4chst darauf, das Memorandum sofort zu bekommen. Andrij Sybiha, Au\u00dfenminister des vor mehr als drei Jahren von <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/russland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Russland<\/a> angegriffenen Landes, schrieb bei X, man erwarte, dass die russische Seite das n\u00e4chste Treffen nicht scheitern lasse und \u201eunverz\u00fcglich\u201c ihre Vorschl\u00e4ge vorlege, so wie zuvor vereinbart.<\/p>\n<p>Unterschiedliche Positionen<\/p>\n<p>Moskau und Kiew unterscheiden sich insgesamt in ihrer Herangehensweise an die Verhandlungen. Die Ukraine will zun\u00e4chst eine Waffenruhe aushandeln, in deren Verlauf dann der weitere Weg zum endg\u00fcltigen Frieden besprochen werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Kremlchef <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/wladimir-putin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Wladimir Putin<\/a> hatte im M\u00e4rz eine von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vorgeschlagene bedingungslose 30-t\u00e4gige Waffenruhe mit der Begr\u00fcndung abgelehnt, dass sich die Ukraine in der Zeit wiederbewaffnen und neu an der Front sortieren k\u00f6nne. Er will weiterk\u00e4mpfen, bis die Ukraine den Bedingungen f\u00fcr einen endg\u00fcltigen Frieden zustimmt.\u00a0<\/p>\n<p>Im UN-Sicherheitsrat signalisierte Russland am Freitag aber Bereitschaft zu einer m\u00f6glichen Waffenruhe \u2013 unter Bedingungen. \u201eF\u00fcr die Dauer der Waffenruhe ist es zumindest erforderlich, dass die westlichen L\u00e4nder die Waffenlieferungen an das Kiewer Regime einstellen und die Ukraine ihre Mobilmachung beendet\u201c, sagte Russlands UN-Botschafter Wassili\u00a0Nebensja. Sein Land sei bereit, bei den Verhandlungen am Montag in Istanbul \u00fcber die Bedingungen f\u00fcr einen Frieden zu reden.\u00a0<\/p>\n<p>Die russischen Friedensbedingungen erinnern dabei stark an eine Kapitulation der Ukraine. So erhebt Moskau Anspr\u00fcche auf gro\u00dfe Teile der Ukraine \u2013 darunter auch Gebiete, die es selbst bislang nicht erobern konnte. Zudem will der Kreml sich \u00fcber die russischsprachige Minderheit im Nachbarland weiter anhaltenden Einfluss in Kiew sichern, das daher weder der Nato beitreten, noch eine schlagkr\u00e4ftige Armee behalten darf.\u00a0<\/p>\n<p>Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umjerow teilte mit, er habe dem russischen Chefverhandler schon ein Dokument mit der ukrainischen Position \u00fcbermittelt. \u201eWir sind nicht gegen weitere Treffen mit den Russen und warten auf ihr \u201aMemorandum\u2018, damit das Treffen nicht ins Leere l\u00e4uft und uns der Beendigung des Krieges wirklich n\u00e4her bringt\u201c, schrieb er bei X. Umjerow warf Moskau weitere Verz\u00f6gerungen vor und wiederholte die ukrainische Bereitschaft zu einer vollst\u00e4ndigen und bedingungslosen Waffenruhe.<\/p>\n<p>Kreml setzt auf Geheimhaltung<\/p>\n<p>Der Kreml hat diese Forderungen als \u201enicht konstruktiv\u201c abgelehnt. Russland wollte demnach vermeiden, dass die Vorschl\u00e4ge vor den Verhandlungen \u00f6ffentlich diskutiert werden. Die Moskauer Boulevardzeitung \u201eMoskowski Komsomolez\u201c witterte gar eine \u201eKiewer Falle f\u00fcr Russland in den neuen Verhandlungen\u201c. Die Forderung nach der Vorab-\u00dcbergabe der russischen Bedingungen ziele darauf ab, Moskau mit deren Ver\u00f6ffentlichung zu diskreditieren. Die Bedingungen w\u00fcrden als unannehmbar dargestellt, Russland als Kriegstreiber, schrieb der Kolumnist.<\/p>\n<p>Genau das sei wohl der Grund f\u00fcr die Geheimhaltung, h\u00e4lt der ins Exil geflohene russische Publizist Abbas Galljamow dagegen. Der russischen F\u00fchrung sei bewusst, dass ihre Forderungen vor der Welt\u00f6ffentlichkeit, \u201egelinde gesagt, nicht einwandfrei aussehen\u201c. Daher sei es f\u00fcr den Kreml besser, sie nicht \u00f6ffentlich zu diskutieren.<\/p>\n<p>Kiew f\u00fcrchtet Gro\u00dfangriff im Nordosten<\/p>\n<p>Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Bei den ersten russisch-ukrainischen Verhandlungen seit 2022 in Istanbul Mitte Mai blieb ein gro\u00dfer Gefangenenaustausch das einzige Ergebnis.<\/p>\n<p>Moskau startete am vergangenen Wochenende die wohl st\u00e4rksten Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn. Anzeichen f\u00fcr ein Abr\u00fccken von Maximalforderungen sind auf russischer Seite nicht zu erkennen. Dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj zufolge hat Russland etwa 50.000 Soldaten f\u00fcr einen m\u00f6glichen Vorsto\u00df in die Region Sumy im Nordosten der Ukraine zusammengezogen.<\/p>\n<p>Lest auch<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/528299558-200x200.jpg\" class=\"attachment-thumbnail-square size-thumbnail-square\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/ukraine-krieg-diese-bedingungen-stellt-russland-fuer-waffenruhe\/\" class=\"wp-block-inline-teaser__link \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n\t\t\t\t\tUkraine-Krieg: Diese Bedingungen stellt Russland f\u00fcr Waffenruhe \u2013 Kiew zeigt sich entsetzt<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p class=\"has-text-align-right\">kh\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eAm Montag wird unsere Delegation von (Verteidigungsminister) Rustem Umjerow geleitet\u201c, schrieb der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. picture alliance\/dpa&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":156758,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12,1712,306,107],"class_list":{"0":"post-156757","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-ukraine-krieg","19":"tag-wladimir-putin","20":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114608308477262055","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/156757","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=156757"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/156757\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/156758"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=156757"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=156757"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=156757"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}