{"id":157706,"date":"2025-06-01T22:00:08","date_gmt":"2025-06-01T22:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/157706\/"},"modified":"2025-06-01T22:00:08","modified_gmt":"2025-06-01T22:00:08","slug":"denkmal-fuer-die-klosterfrau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/157706\/","title":{"rendered":"Denkmal f\u00fcr die Klosterfrau"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Das hat sich nun zu ihrem 250. Geburtstag ge\u00e4ndert &#8211; auf dem nach ihr benannten Platz am Herkules-Kran des Rheinauhafens blickt die K\u00f6lner Unternehmerin nun auf den vorbei flie\u00dfenden Rhein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Skulptur ist ein Bronzeabguss der Steinfigur vom Rathausturm, die Ende der 80er Jahre von der Bildhauerin Elisabeth Perger geschaffen wurde. Ihren Platz hat die 1,50 Meter hohe Statue auf einem Sockel aus Mendiger Basalt gefunden. Finanziert wurde das neue Denkmal von der international t\u00e4tigen Klosterfrau-Group, die auf das 1826 von der Nonne gegr\u00fcndete Unternehmen zur\u00fcckgeht. Noch heute geh\u00f6rt der von Martin entwickelte Klosterfrau Melissengeist mit seiner besonderen Kr\u00e4utermischung und einem Alkoholgehalt von stolzen 79 Prozent zum 200 Produkte umfassenden Portfolio der Gruppe. Er kann als Medizin verd\u00fcnnt innerlich oder auch zum Einreiben bei Gelenk- und Muskelschmerzen eingesetzt werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hergestellt wird er aber inzwischen in Berlin, w\u00e4hrend in K\u00f6ln an der Gereonsm\u00fchlengasse die Zentrale mit der Verwaltung und 450 Mitarbeitern ihren Sitz hat. Auf der Au\u00dfenmauer sind auf dem Graffiti der \u00f6sterreichischen Streetart-K\u00fcnstlerin Lilee Imperator die Heilkr\u00e4uter des Melissengeists zu bewundern. Klosterfrau belegt heute auf der Rangliste der bekanntesten Marken Rang 7. Das K\u00f6lner Unternehmen feiert im kommenden Jahr sein 200-j\u00e4hriges Bestehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMich erf\u00fcllt es mit Stolz und Freude, dieser Vision\u00e4rin mehr Sichtbarkeit zu verleihen und ihre Bedeutung im Bewusstsein der Stadt pr\u00e4sent zu halten. Die meisten Touristen, die K\u00f6ln besuchen, wissen nicht, wie eng diese Stadt mit Maria Clementine Martin und Klosterfrau verbunden ist. Durch diese Bronze werden sie auf unsere Unternehmensgr\u00fcnderin aufmerksam und vielleicht auch neugierig auf ihre Historie\u201c, sagt der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Stefan Koch, bei der feierlichen Enth\u00fcllung, bevor die Skulptur vom Domkapitular Dominik Meiering geweiht wurde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Maria Clementine Martin wurde am 1775 in Br\u00fcssel geboren und trat mit 17 Jahren als Nonne ins Kloster der Annutiatinnen ein. Nach der Aufl\u00f6sung der Kl\u00f6ster in der Franzosenzeit musste sie sich ein neues Bet\u00e4tigungsfeld suchen. So machte sie sich unter anderem bei der Pflege von Verwundeten auf den Schlachtfeldern der vielen Kriege verdient. 1825 kam Martin nach K\u00f6ln und stellte in einem gemieteten Haus in unmittelbarer N\u00e4he zum Dom K\u00f6lnisch Wasser her. Ihr Unternehmen gr\u00fcndete sie 1826, was als Frau in dieser Zeit so ungew\u00f6hnlich war wie ihre Marketing- und Werbemethoden. Zu ihrem gr\u00f6\u00dften Erfolg wurde ihr Melissengeist, der bis heute nach ihrem Rezept hergestellt wird. 1843 starb Martin und vererbte ihr Unternehmen Peter Gustav Schaeben, der es zu einer Weltmarke machte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das hat sich nun zu ihrem 250. 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