{"id":158228,"date":"2025-06-02T03:02:01","date_gmt":"2025-06-02T03:02:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/158228\/"},"modified":"2025-06-02T03:02:01","modified_gmt":"2025-06-02T03:02:01","slug":"host-europe-und-lka-niedersachsen-warnen-vor-phishing-welle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/158228\/","title":{"rendered":"Host Europe und LKA Niedersachsen warnen vor Phishing-Welle"},"content":{"rendered":"<p>Online-Betr\u00fcger k\u00f6dern derzeit Kunden des Hosting-Anbieters Host Europe. Davor warnt das Unternehmen selbst, aber auch das LKA Niedersachsen sieht sich zu einer Warnung der Bev\u00f6lkerung gen\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Das Landeskriminalamt Niedersachsen erkl\u00e4rt in einer <a href=\"https:\/\/www.polizei-praevention.de\/aktuelles\/gefaelschte-host-europe-rechnungen-haeufen-sich-wieder.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">aktuellen Mitteilung auf dem Portal polizei-praevention.de<\/a>, dass die Phishing-Mails optisch den originalen E-Mails, die Host Europe versendet, stark \u00e4hneln. Wer nicht genau hinschaue, erkenne die F\u00e4lschung im ersten Moment nicht und k\u00f6nne dadurch m\u00f6glicherweise in die Falle tappen.<\/p>\n<p>Echte Daten sollen Vertrauen erwecken<\/p>\n<p>Die betr\u00fcgerischen E-Mails enthalten echte Daten, erkl\u00e4rt das LKA Niedersachsen. Wo dieser herstammen, sei unklar. In den von heise online gesichteten Mails waren insbesondere die Domain-Namen korrekt, an die die Mails gerichtet waren; insbesondere eine info@-Sammeladresse sollte zudem jede Domain vorhalten, die sich an die RFCs h\u00e4lt, die die Basis des Internets definieren.<\/p>\n<p>Die Mails behaupten, es st\u00fcnden Rechnungen offen. Bei ausbleibender Zahlung w\u00fcrden die Domain und die gespeicherten Inhalte umgehend gel\u00f6scht. Dem LKA Niedersachsen zufolge verschicken die Cyberkriminellen mehrere E-Mails, die aufeinander aufbauen. Sie beziehen sich teils auf zuvor bereits versendete Phishing-Mails und bieten etwa eine Wiederherstellung an.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/6\/8\/8\/6\/5\/3\/2024-10-14-Hosting_Europe_Welle-203508483c22ff9b.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Zahlreiche Host-Europe-Domains erhalten die Phishing-Mails\" height=\"522\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1658 \/ 522; object-fit: cover;\" width=\"1658\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Zahlreiche betr\u00fcgerische Mails erreichen die Inhaber echter Host-Europe-Domains.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise online \/ bsc)\n    <\/p>\n<p>Gemein ist allen Phishing-Mails, dass sie dieselbe angebliche Rechnungsnummer tragen; 33250304. Der Betreff lautet &#8222;Dringende Zahlungserinnerung \u2013 Rechnung 44250304&#8220;. Die Ansprache erfolgt nicht pers\u00f6nlich, sondern nennt die E-Mail-Adresse.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/6\/8\/8\/6\/5\/3\/2024-10-14-Host_Urope-Mail_Body-ac6228730061f390.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Der Mail-Body der Host-Europe-Phishing-Mails\" height=\"1426\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1606 \/ 1426; object-fit: cover;\" width=\"1606\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die Ansprache ist unpers\u00f6nlich, aber die Domain ist korrekt aufgef\u00fchrt, die Adresse ist jedoch in der Regel die info@ der Domain.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0heise online \/ bsc)\n    <\/p>\n<p>Die Absender-Adresse hat als Anzeige-Namen zwar &#8222;Host Europe &#8211; Rechnung &#8211; NoReply&#8220;, verweist jedoch auf kryptische, nicht mit Host Europe verbundene Domains. Daran lassen sich die F\u00e4lschungen ebenfalls erkennen.<\/p>\n<p>Der angezeigte Link f\u00fchrt auf eine Phishing-Seite, die nicht auf der in der Mail angezeigten Adresse, sondern auf beliebigen Domains, die ebenfalls nichts mit Host Europe zu tun haben, liegt. Ein kleines Host-Europe-Logo prangt dort \u00fcber einem Formular, das die Eingabe von Kreditkartendaten verlangt. Laut LKA Niedersachsen folgt nach Eingabe der Daten ein Hinweis &#8222;3D Sicheres Laden von Transaktionen&#8220;, aber weiter passiert nichts. Dies sei entweder ein Fehler der T\u00e4ter, oder sie begn\u00fcgen sich mit vollst\u00e4ndigen Kartendaten. Es sei nicht absehbar, ob gegebenenfalls sp\u00e4ter der recht geringe und unauff\u00e4llige Betrag in der Regel in H\u00f6he von knapp 13 Euro abgebucht wird oder die Daten f\u00fcr Online-Eink\u00e4ufe missbraucht werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hosteurope.de\/faq\/aktuelle-hinweise\/aktuelle-hinweise-allgemeines\/phishing-hosteurope-2024-sept\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Host Europe warnt<\/a> auf der Webseite des Unternehmens ebenfalls vor diesen Phishing-Mails. Kunden werden gebeten, diese Mails nicht mehr einzusenden, es liegen demnach bereits gen\u00fcgend Beispielmails vor. Beim Eintrudeln solcher Phishing-Mails sollten Empf\u00e4nger den enthaltenen Links nicht folgen, warnen LKA Niedersachsen und Host Europe unisono.<\/p>\n<p>Hosting-Anbieter geraten immer wieder in den Fokus von Cyberkriminellen. Mitte vergangenen Jahres hatten Betr\u00fcger versucht, Ionos-Kunden mit Phishing-Mails abzuzocken. Dort diente als K\u00f6der der Aufruf, die Kunden m\u00fcssten umgehend Einstellungen des Mail-Clients \u00e4ndern, um weiterhin auf ihre Postf\u00e4cher zugreifen zu k\u00f6nnen. Der aktuelle Aufh\u00e4nger war besonders perfide, da zu dem Zeitpunkt die veralteten Verschl\u00fcsselungsprotokolle TLS 1.0 und 1.1 von Ionos deaktiviert wurden und tats\u00e4chlich gegebenenfalls Konfigurationsanpassungen n\u00f6tig waren.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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