{"id":158822,"date":"2025-06-02T08:35:08","date_gmt":"2025-06-02T08:35:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/158822\/"},"modified":"2025-06-02T08:35:08","modified_gmt":"2025-06-02T08:35:08","slug":"zeitplan-fuer-continental-in-nuernberg-zum-jahresende-ist-schluss-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/158822\/","title":{"rendered":"Zeitplan f\u00fcr Continental in N\u00fcrnberg: Zum Jahresende ist Schluss"},"content":{"rendered":"<p>Die Absatzkrise der deutschen Autohersteller auf der einen Seite, die Transformation auf der anderen: Mit diesen Herausforderungen vor der Brust haben l\u00e4ngst auch die gr\u00f6\u00dften Autozulieferer zum Rotstift gegriffen \u2013 so auch Continental. Im Februar hatte der Konzern den Abbau weiterer 3.000 Jobs angek\u00fcndigt, knapp die H\u00e4lfte davon in Deutschland.<\/p>\n<p>Den Standort N\u00fcrnberg <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/continental-streicht-tausende-jobs-standort-nuernberg-schliesst,Ud9yiyi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">will Continental komplett schlie\u00dfen<\/a>. Der DAX-Konzern hatte den Schritt damit begr\u00fcndet, dass man auf ein herausforderndes Marktumfeld reagiere und sich im Bereich Forschung und Entwicklung neu aufstellen wolle. <\/p>\n<p>Programm f\u00fcr verbliebene N\u00fcrnberger Conti-Besch\u00e4ftigte<\/p>\n<p>Aktuell l\u00e4uft in N\u00fcrnberg f\u00fcr die verbliebenen 120 Conti-Besch\u00e4ftigten ein Freiwilligen-Programm. Das best\u00e4tigte ein Konzernsprecher dem BR auf Nachfrage. Obwohl N\u00fcrnberg ein Forschungs- und Entwicklungsstandort des Autozulieferers ist, geh\u00f6rt die Arbeit dort offenbar nicht zum k\u00fcnftigen Konzept und der Neuausrichtung des Unternehmens.<\/p>\n<p>Die N\u00fcrnberger Besch\u00e4ftigten bekommen derzeit Abfindungsangebote. Nach BR-Informationen d\u00fcrften die meisten das auch annehmen. Nur wenige der N\u00fcrnberger Besch\u00e4ftigten bekommen die M\u00f6glichkeit, an andere Standorte des Autozulieferers zu wechseln, etwa nach Regensburg oder Ingolstadt.<\/p>\n<p>Das Freiwilligen-Programm l\u00e4uft noch bis Ende Juni. Wer das Angebot nicht annimmt, dem droht wohl die K\u00fcndigung. Laut Continental sei man aber bem\u00fcht, die Standortschlie\u00dfung und den damit verbundenen Jobabbau &#8222;so sozialvertr\u00e4glich wie m\u00f6glich&#8220; zu gestalten, wie ein Konzernsprecher sagt.<\/p>\n<p>Continental-Schlie\u00dfung wohl bis Ende Oktober<\/p>\n<p>Im Herbst sollen nach BR-Informationen am Forschungs- und Entwicklungsstandort von Conti in N\u00fcrnberg die Lichter ausgehen. Demnach folgt im Anschluss ein R\u00fcckbau, der dann bis Jahresende abgeschlossen sein soll.<\/p>\n<p>Damit w\u00fcrde die Schlie\u00dfung deutlich fr\u00fcher abgewickelt als im Februar mit Blick auf die Gesamtma\u00dfnahmen angek\u00fcndigt. Damals war von Ende 2026 die Rede. Eine m\u00f6glicherweise vorgezogenes Ende noch in diesem Jahr wollte der Conti-Sprecher nicht best\u00e4tigen und verwies auf laufende Gespr\u00e4che. <\/p>\n<p>Kritik: Schlie\u00dfung von Continental-Standort nicht sinnvoll<\/p>\n<p>Nach BR-Recherchen ist unstrittig, dass es an dem Standort, an dem etwa Software entwickelt wird, zwar \u00dcberkapazit\u00e4ten gegeben habe und gibt. An der kompletten Schlie\u00dfung gibt es aber dennoch Kritik, auch aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Wie BR erfuhr, m\u00fcssen nun beispielsweise gewinnbringende Projekte abgegeben werden, obwohl unklar ist, ob sie ohne die Expertise aus N\u00fcrnberg noch im gleichen Ma\u00dfe profitabel weitergef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Eine realistische Chance, dass der Conti-Standort in N\u00fcrnberg doch erhalten bleiben k\u00f6nnte, gibt es nach BR-Informationen dennoch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Absatzkrise der deutschen Autohersteller auf der einen Seite, die Transformation auf der anderen: Mit diesen Herausforderungen vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":158823,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[371,54850,772,13010,3364,29,30,3783],"class_list":{"0":"post-158822","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-autoindustrie","9":"tag-autozulieferer","10":"tag-bayern","11":"tag-continental","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-nuernberg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114612858142298171","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=158822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158822\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/158823"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=158822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=158822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=158822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}