{"id":15964,"date":"2025-04-08T15:35:29","date_gmt":"2025-04-08T15:35:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15964\/"},"modified":"2025-04-08T15:35:29","modified_gmt":"2025-04-08T15:35:29","slug":"hamburger-spediteure-wollen-keine-eu-gegenzoelle-fuer-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/15964\/","title":{"rendered":"Hamburger Spediteure wollen keine EU-Gegenz\u00f6lle f\u00fcr USA"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Hamburgs Spediteure haben im Handelskonflikt mit der Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vor einer Eskalation durch Europa gewarnt. \u201eWir sollten das (&#8230;) nicht mit irgendwelchen Zollma\u00dfnahmen regeln\u201c, sagte der Vorsitzende des Vereins Hamburger Spediteure, Axel Pla\u00df. Sein Stellvertreter Willem van der Schalk betonte, er hoffe, dass die Politik Ma\u00df halte. \u201eEs darf kein Auge um Auge, Zahn um Zahn geben.\u201c\n            <\/p>\n<p>            Pla\u00df: Es wird auch eine Zeit nach Trump geben<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Es werde auch eine Zeit nach Trump geben, erinnerte Pla\u00df. \u201eUnd dann wollen wir uns auch alle wieder in die Augen gucken. Und wenn wir jetzt alles Geschirr zerschlagen, dann ist es egal, wer da an der Macht ist, dann bleibt das Geschirr zerschlagen.\u201c Seine Branche sei zwar von dem Konflikt betroffen. Allerdings gehe er davon aus, dass es sich zurecht r\u00fctteln werde. Au\u00dferdem sei der Anteil der Waren f\u00fcr die USA auch nicht so gro\u00df, dass etwa der Hamburger Hafen kollabieren w\u00fcrde. Und hinzu komme: Das L\u00f6sen komplexer Handelsprobleme b\u00f6te auch Chancen. \u201eDaf\u00fcr sind wir Spediteure ja auch da\u201c, sagte Pla\u00df.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Aus Sicht der Spediteure liegen die \u00c4rgernisse vielmehr an anderer Stelle, etwa bei der Planbarkeit der Schiffsanl\u00e4ufe im Hamburger Hafen. Egal, ob Rotterdam oder Antwerpen, dort lasse sich anhand vorliegender Daten genau feststellen, um welche Uhrzeit in der kommenden Woche der Container x vom Schiff y abgeladen werde. Entsprechend k\u00f6nnten die Lastwagen dirigiert werden. \u201eDas funktioniert in Hamburg nicht\u201c, sagte Pla\u00df. \u201eWie oft Intermodal-Anbieter Lkw einplanen m\u00fcssen f\u00fcr Container, die gar nicht da sind, oder auch ganze Z\u00fcge, ist inzwischen schon ein richtig \u00e4rgerlicher und teurer Vorgang.\u201c Das seien Zust\u00e4nde, \u201edie sind 60er-Jahre\u201c.\n            <\/p>\n<p>            Pl\u00f6tzliche Wechsel der H\u00e4fen \u00e4rgert die Spediteure<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ebenfalls \u00e4rgerlich seien pl\u00f6tzliche Wechsel der H\u00e4fen durch die Reedereien. Da k\u00f6nne es durchaus vorkommen, dass eine Spedition Lkw in den Hafen schicke, um dann festzustellen, dass das Schiff tats\u00e4chlich nach Wilhelmshaven gefahren sei oder die Container schon in Rotterdam abgeladen habe. \u201eDer Kunde muss das dann abholen auf eigene Kosten. Das ist also nicht so, dass man eine Verg\u00fcnstigung kriegt\u201c, sagte der Vizevorsitzende Pay-Andres L\u00fcders. Hinzu komme, dass auch die neuen Allianzen der Reedereien zu Verwerfungen f\u00fchrten, sagte Pla\u00df.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Doch nicht nur zu Wasser, auch bei der Luftfracht sehen die Spediteure gro\u00dfe Probleme. So k\u00f6nnten aufgrund der restriktiven Auslegung der EU-Luftsicherheitsvorgaben nach wie vor bestimmte Ladungen in Deutschland nicht kontrolliert werden. Die Folge: Die Ware werde auf Lkw verladen, in die Niederlande oder Belgien gefahren, dort \u00fcberpr\u00fcft, freigegeben und dann wieder per Lkw zum deutschen Startflughafen zur\u00fcckgebracht, um von dort in alle Herren L\u00e4nder geflogen zu werden, sagte Thomas Schr\u00f6der vom Verein Hamburger Spediteure. Das sei \u00f6kologischer und \u00f6konomischer Wahnsinn.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburgs Spediteure haben im Handelskonflikt mit der Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vor einer Eskalation durch Europa gewarnt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15965,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[10711,10717,10715,5059,5058,10712,8739,8316,10716,8742,10710,10709,5067,7932,1695,10714,10713,909,902,901,908,4621,2611,29,30,692],"class_list":{"0":"post-15964","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-nameantwerpen","9":"tag-namebelgien","10":"tag-namedeutschland","11":"tag-namedonald-trump","12":"tag-nameeuropaeische-union-eu","13":"tag-namegueterverkehr","14":"tag-namehafen","15":"tag-namehamburg","16":"tag-nameniederlande","17":"tag-namerotterdam","18":"tag-namethomas-schroeder","19":"tag-nametransportgewerbe","20":"tag-nameusa","21":"tag-namewilhelmshaven","22":"tag-relevance0-4","23":"tag-relevance0-522078","24":"tag-relevance0-574869","25":"tag-relevance0-6","26":"tag-relevance1","27":"tag-typecon","28":"tag-typeloc","29":"tag-typeorg","30":"tag-typeper","31":"tag-deutschland","32":"tag-germany","33":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15964"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15964\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}