{"id":159676,"date":"2025-06-02T16:26:10","date_gmt":"2025-06-02T16:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/159676\/"},"modified":"2025-06-02T16:26:10","modified_gmt":"2025-06-02T16:26:10","slug":"ukraine-liveblog-wadephul-muessen-druck-aufrechterhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/159676\/","title":{"rendered":"Ukraine-Liveblog: ++ Wadephul: M\u00fcssen Druck aufrechterhalten ++"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>liveblog<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 02.06.2025 17:46 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Bundesau\u00dfenminister Wadephul hat nach einem Treffen mit US-Senator Graham eine gemeinsame harte Linie gegen\u00fcber Russlands Pr\u00e4sidenten Putin betont. Friedensforscher mahnen eine Verteidigungsstrategie f\u00fcr Europa an.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie wichtigsten Entwicklungen im \u00dcberblick:<\/p>\n<p>17:20 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#NATO-Chef-dringt-auf-hoehere-Militaerausgaben\"><br \/>\n        NATO-Chef dringt auf h\u00f6here Milit\u00e4rausgaben<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte mahnt angesichts der geopolitischen Konfrontation mit Russland zu deutlich h\u00f6heren Verteidigungsausgaben.\u00a0&#8222;Wir m\u00fcssen bereit sein&#8220;, sagte er bei einem Besuch in Litauen. Der jetzige Zielwert der Milit\u00e4rallianz reiche\u00a0bei weitem nicht aus. Auch der Gastgeber, Litauens Pr\u00e4sident Gitanas Nauseda, rief die Verb\u00fcndeten dazu auf, deutlich mehr Geld ins Milit\u00e4r zu stecken. &#8222;Wir m\u00fcssen verstehen, dass Russland nicht wartet.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRutte nahm in Vilnius\u00a0an eint\u00e4gigen Beratungen der sogenannten Bukarest-Neun-Grupppe (B9) und der nordischen Staaten\u00a0teil. Das Gipfeltreffen, zu\u00a0dem als Gast\u00a0auch der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj anreiste, diente der Vorbereitung auf den NATO-Gipfel in rund drei Wochen in Den Haag. Zu den\u00a0B9 geh\u00f6ren Polen, Rum\u00e4nien, Bulgarien, Ungarn, Tschechien, die Slowakei sowie die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Die nordischen Staaten sind Finnland, Schweden, Norwegen, D\u00e4nemark und Island.<\/p>\n<p>17:03 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Erdogan-hofft-auf-Putin-Selenskyj-Treffen\"><br \/>\n        Erdogan hofft auf Putin-Selenskyj-Treffen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan hat die Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, dass es schon bald zu einem direkten Treffen zwischen Putin und Selenskyj in der T\u00fcrkei kommen werde. Daran k\u00f6nne auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump teilnehmen, sagte Erdogan nach dem russisch-ukrainischen Treffen in Istanbul.<\/p>\n<p>17:00 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#gefangene\"><br \/>\n        Russland und Ukraine einig \u00fcber Gefangenenaustausch<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine und Russland haben bei Verhandlungen in Istanbul einen weiteren Austausch von Gefangenen vereinbart. Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umjerow sagte vor Journalisten, dabei gehe es zuerst um einen Austausch schwer verletzter und schwer kranker Kriegsgefangener. Und die zweite Kategorie seien junge Soldaten zwischen 18 und 25 Jahren. Dabei gelte jeweils das Prinzip &#8222;alle gegen alle&#8220;. Geeinigt habe man sich also auf konkrete Kategorien &#8222;und nicht auf Ziffern&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Leiter der russischen Delegation Wladimir Medinski best\u00e4tigte die Vereinbarung \u00fcber den Austausch von Gefangenen in den genannten Kategorien. Ihm zufolge werde angestrebt, in beiden Gruppen jeweils mindestens 1.000 Kriegsgefangene auszutauschen. Zus\u00e4tzlich wurde beiden Seiten zufolge auch ein Austausch von 6.000 Leichen get\u00f6teter Soldaten vereinbart. Kiew schlug Umjerow zufolge den Russen zudem Ende Juni als n\u00e4chsten Termin f\u00fcr Folgegespr\u00e4che vor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBez\u00fcglich der angestrebten Waffenruhe seien die beiderseitigen Vorschl\u00e4ge \u00fcbergeben worden. Man sei derzeit noch dabei, das russische Dokument auszuwerten, sagte der Sprecher des ukrainischen Au\u00dfenministeriums, Heorhij Tychyj.\u00a0<\/p>\n<p>16:53 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Russland-Haben-der-Ukraine-Memorandum-uebergeben\"><br \/>\n        Russland: Haben der Ukraine Memorandum \u00fcbergeben<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussische Unterh\u00e4ndler haben nach eigenen Angaben der ukrainischen Delegation bei den Gespr\u00e4chen in Istanbul ein detailliertes Memorandum mit den Bedingungen Moskaus f\u00fcr einen vollst\u00e4ndigen Waffenstillstand \u00fcbergeben. Das teilte der russische Delegationsleiter Wladimir Medinski nach dem Treffen mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Der Plan ist ziemlich ausf\u00fchrlich&#8220;, sagte er. Der erste Teil beinhalte Moskaus Vorstellungen f\u00fcr die Erreichung eines dauerhaften Friedens. Der zweite Teil liste &#8211; in verschiedenen Varianten &#8211; Schritte auf, um eine vollst\u00e4ndige Waffenruhe zu erreichen. Die ukrainische Seite habe sich entschieden, den Plan zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>16:35 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ukraine-Loesung-nur-bei-Treffen-von-Selenskyj-mit-Putin\"><br \/>\n        Ukraine: L\u00f6sung nur bei Treffen von Selenskyj mit Putin<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie entscheidenden Fragen f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung mit Russland k\u00f6nnen nach Ansicht der Ukraine nur auf Ebene der Staatschefs gekl\u00e4rt werden. Das sagte der ukrainische Verteidigungsminister und Delegationsleiter bei den Gespr\u00e4chen in Istanbul, Rustem Umerow. Er schlug vor, bis Ende Juni ein Treffen der beiden Pr\u00e4sidenten zu organisieren.<\/p>\n<p>16:34 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Geplantes-Sanktionspaket-US-Senator-Graham-zuversichtlich\"><br \/>\n        Geplantes Sanktionspaket: US-Senator Graham zuversichtlich<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Interview mit den tagesthemen hat der republikanische US-Senator Lindsey Graham sich zuversichtlich gezeigt, Kremlchef Putin mit einem geplanten Sanktionspaket unter Druck setzen zu k\u00f6nnen. Putin wehre sich gegen Frieden, der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj sei jedes Mal abgelehnt worden. &#8222;Putin spielt ein Spiel, und es ist jetzt Zeit, die Sanktionen gegen Russland und China zu verst\u00e4rken, um diesen Krieg zu einem Ende zu bringen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas von ihm und dem demokratischen Senator Richard Blumenthal eingebrachte Sanktionspaket werde n\u00e4chste Woche durch den Senat kommen und Z\u00f6lle von 500 Prozent vorsehen f\u00fcr L\u00e4nder, die russisches \u00d6l oder Gas oder sonstige Energieprodukte kaufen. Graham zeigte sich \u00fcberzeugt, dass dies Putin niederringen werde. Er glaube, dass Trump das Sanktionspaket unterst\u00fctzen werde. &#8222;Das Ziel ist, Putin an den Verhandlungstisch zu bringen und diesen Krieg zu beenden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGraham und Blumenthal hatten am Freitag gemeinsam mit Selenskyj kriegszerst\u00f6rte Viertel in Kiew besichtigt. Heute traf Graham in Berlin Bundesau\u00dfenminister Wadephul.<\/p>\n<p>15:57 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ukraine-uebergibt-Russland-Liste-mit-Kindernamen\"><br \/>\n        Ukraine \u00fcbergibt Russland Liste mit Kindernamen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine hat Russland bei den Verhandlungen in Istanbul eine Liste von Minderj\u00e4hrigen \u00fcbergeben, die aus ihrer Sicht verschleppt wurden. &#8222;Es geht um Hunderte Kinder, die Russland gesetzwidrig deportierte, zwangsweise umsiedelte oder in den tempor\u00e4r besetzten Gebieten festh\u00e4lt&#8220;, schrieb der Chef des ukrainischen Pr\u00e4sidentenb\u00fcros, Andrij Jermak, bei Telegram. Die R\u00fcckkehr dieser Kinder sei Teil eines gerechten und stabilen Friedens. &#8222;Nun ist Russland am Zug&#8220;, schrieb er weiter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach fr\u00fcheren Angaben aus Kiew hatte Moskau mehr als 19.500 ukrainische Minderj\u00e4hrige aus den eroberten Gebieten &#8222;zwangsverschleppt&#8220;. Mehr als 1.000 konnten dabei auch durch internationale Vermittlung in die Ukraine zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>15:52 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Selenskyj-Gefangenenaustausch-wird-vorbereitet\"><br \/>\n        Selenskyj: Gefangenenaustausch wird vorbereitet<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj hat best\u00e4tigt, dass die Verhandlungsrunde in Istanbul beendet ist. Selenskyj sagte w\u00e4hrend eines Besuchs in der litauischen Hauptstadt Vilnius, eine neue Freilassung von Kriegsgefangenen werde vorbereitet.<\/p>\n<p>15:24 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Gespraechsende\"><br \/>\n        Gespr\u00e4che zwischen Russland und Ukraine offenbar beendet<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie zweite Verhandlungsrunde zwischen Russen und Ukrainern \u00fcber eine m\u00f6gliche Waffenruhe ist nach Informationen russischer Nachrichtenagenturen beendet. Das Gespr\u00e4ch in Istanbul habe etwa eine Stunde gedauert, berichteten die staatliche Nachrichtenagentur Tass und die Agentur Interfax unter Berufung auf eigene Quellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine Fortsetzung im weiteren Tagesverlauf sei nicht vorgesehen. Von ukrainischer Seite oder dem t\u00fcrkischen Gastgeber gab es zun\u00e4chst keine Best\u00e4tigung \u00fcber ein Ende der Verhandlungen. Auch \u00fcber etwaige Ergebnisse war zun\u00e4chst nichts bekannt.<\/p>\n<p>15:08 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Druck\"><br \/>\n        Wadephul: Europa und USA m\u00fcssen Druck aufrechterhalten<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dfenminister Johann Wadephul hat nach einem Treffen mit US-Senator Lindsey Graham eine gemeinsame Linie gegen\u00fcber dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin betont. Mit Graham stimme er \u00fcberein, dass Europa und die USA den Druck auf Putin aufrechterhalten m\u00fcssten, schrieb Wadephul im Kurznachrichtendienst X.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die EU wird weitere Sanktionen verh\u00e4ngen. Putin muss endlich einer sofortigen und bedingungslosen Waffenruhe zustimmen und an den Verhandlungstisch kommen&#8220;, so Wadephul weiter.<\/p>\n<p>15:06 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Selenskyj-erwartet-wenig-vom-Kreml\"><br \/>\n        Selenskyj erwartet wenig vom Kreml<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr\u00a0Selenskyj\u00a0hat sich skeptisch \u00fcber die direkten Verhandlungen mit Russland \u00fcber ein Ende des Krieges ge\u00e4u\u00dfert. &#8222;Ich bin mir nicht sicher, ob die Russen zu einem produktiven Treffen bereit sind&#8220;, sagte er bei einem Besuch in Litauen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Unsere Delegation befindet sich nun in Istanbul, und wir sind bereit, die notwendigen Schritte f\u00fcr den Frieden zu unternehmen. Ausgangspunkt sollten nat\u00fcrlich ein Waffenstillstand und humanit\u00e4re Ma\u00dfnahmen, die Freilassung von Gefangenen und die R\u00fcckgabe entf\u00fchrter Kinder sein&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident vor den Staats- und Regierungschefs.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSollte\u00a0die zweite Gespr\u00e4chsrunde ergebnislos bleiben, seien neue und h\u00e4rtere Sanktionen der EU und der USA\u00a0gegen den russischen Energie- und Finanzsektor erforderlich.\u00a0<\/p>\n<p>14:58 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Forscher-mahnen-Verteidigungsstrategie-fuer-Europa-an\"><br \/>\n        Forscher mahnen Verteidigungsstrategie f\u00fcr Europa an<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVier deutsche Friedensforschungsinstitute pl\u00e4dieren angesichts der ver\u00e4nderten Sicherheitslage f\u00fcr mehr eigenst\u00e4ndige Verteidigung in Europa. &#8222;Die Europ\u00e4ische Union muss Strategien entwickeln, um ihre Verteidigung auf lange Sicht unabh\u00e4ngig von den USA sicherzustellen&#8220;, forderten die Wissenschaftler zur Vorstellung ihres Friedensgutachtens 2025 in Berlin.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs gelte, L\u00fccken in den milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten zu schlie\u00dfen, die R\u00fcstungsbeschaffung zu europ\u00e4isieren und gemeinsame Verteidigungsstrukturen auszubauen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>14:55 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Mehrere-NATO-Staaten-fuer-Aufnahme-der-Ukraine\"><br \/>\n        Mehrere NATO-Staaten f\u00fcr Aufnahme der Ukraine<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie nordischen, baltischen und zentraleurop\u00e4ischen NATO-Mitgliedstaaten treten f\u00fcr die Aufnahme der Ukraine in die transatlantische Allianz ein. Das geht aus einer Erkl\u00e4rung Polens, Rum\u00e4niens und Litauens nach einem Gipfeltreffen der sogenannten B9- und nordischen Staaten hervor.<\/p>\n<p>14:53 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#US-Senator-Blumenthal-Putin-haelt-Trump-fuer-einen-Trottel\"><br \/>\n        US-Senator Blumenthal: Putin h\u00e4lt Trump f\u00fcr einen Trottel<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer demokratische US-Senator Richard Blumenthal hat wenig Hoffnung auf echte Fortschritte bei den Friedensgespr\u00e4chen zwischen Moskau und Kiew in Istanbul. Kremlchef Wladimir Putin spiele nur mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. &#8222;Er h\u00e4lt ihn f\u00fcr einen Trottel&#8220;, sagte er der Nachrichtenagentur AP.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPutin ziehe die Gespr\u00e4che \u00fcber die Ukraine absichtlich in die L\u00e4nge, um seine neue Offensive zu starten und noch mehr Gebiete unter russische Kontrolle zu bringen.<\/p>\n<p>13:57 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#AFP-Russen-nahmen-im-Mai-viel-Territorium-ein\"><br \/>\n        AFP: Russen nahmen im Mai viel Territorium ein<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie russischen Streitkr\u00e4fte haben im Mai ihren Vormarsch in der Ukraine beschleunigen k\u00f6nnen. Dies geht aus Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP mit Bezug auf Daten des in den USA ans\u00e4ssigen Instituts f\u00fcr Kriegsstudien (ISW) hervor. Demnach besetzte Russland im vergangenen Monat 507 Quadratkilometer. Alleine in der ostukrainischen Region Donezk sollen es fast 400 Quadratkilometer gewesen sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm April waren es demnach 379 Quadratkilometer und im M\u00e4rz 240. Insgesamt kontrollierte Russland Ende Mai knapp 19 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets, einschlie\u00dflich der 2014 annektierten Halbinsel Krim.\u00a0<\/p>\n<p>12:58 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Selenskyj-definiert-Schwerpunkte-der-Verhandlungen\"><br \/>\n        Selenskyj definiert Schwerpunkte der Verhandlungen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat die Verhandlungsbereitschaft seines Landes unterstrichen. &#8222;Wir sind bereit, die n\u00f6tigen Schritte f\u00fcr den Frieden zu unternehmen&#8220;, sagte er w\u00e4hrend eines Besuchs in Litauen. Als &#8222;Ausgangspunkt&#8220; f\u00fcr eine Einigung nannte Selenskyj eine Waffenruhe sowie &#8222;humanit\u00e4re Ma\u00dfnahmen&#8220;, die Befreiung von Kriegsgefangenen und die R\u00fcckkehr der von Russland entf\u00fchrten, ukrainischen Kinder.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr den Fall, dass die Gespr\u00e4che in der t\u00fcrkischen Metropole &#8222;nichts&#8220; br\u00e4chten, forderte Selenskyj weitere Sanktionen gegen Russland.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Selenskyj (li.) nimmt an einem Spitzentreffen in Litauen teil.\n                    <\/p>\n<p>12:52 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#istanbul-start\"><br \/>\n        Direkte Gespr\u00e4che in Istanbul haben begonnen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDelegationen aus Russland und der Ukraine sind in Istanbul zu zweiten direkten Friedensgespr\u00e4chen am Tagungsort eingetroffen. Die Hoffnungen auf nennenswerte Fortschritte hin zu einer Waffenruhe sind aber gering.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus ukrainischen Verhandlungskreisen verlautete, man sei bereit, echte Schritte zu einem Frieden zu unternehmen. Russland m\u00fcsse aber Bereitschaft zu Fortschritten zeigen, &#8222;anstatt nur die gleichen fr\u00fcheren Ultimaten zu wiederholen&#8220;. Die ukrainische Delegation wird von Verteidigungsminister Rustem Umerow geleitet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie russische Delegation wird von dem Kreml-Berater Wladimir Medinski angef\u00fchrt. Seinen Worten zufolge hat Russland vor den Gespr\u00e4chen den ukrainischen Entwurf eines Memorandums f\u00fcr ein Friedensabkommen erhalten. Ob auch die Ukraine ein entsprechendes russisches Memorandum erhalten hat, ist unklar.<\/p>\n<p>11:21 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#ARD-Korrespondentin-Willinger-Tuerkei-hat-sich-als-Vermittler-bewiesen\"><br \/>\n        ARD-Korrespondentin Willinger: T\u00fcrkei hat sich als Vermittler bewiesen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie T\u00fcrkei habe in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie f\u00fcr die Rolle des Vermittlers zwischen Moskau und Kiew geeignet sei, sagte ARD-Korrespondentin Katharina Willinger in Istanbul. Pr\u00e4sident Erdogan und seine Regierung pflegten gute Kontakte &#8211; sowohl zur Ukraine als auch zu Russland. Im Gegensatz zu den USA erkenne die T\u00fcrkei zudem die territoriale Integrit\u00e4t der Ukraine an. Aus t\u00fcrkischer Sicht geh\u00f6ren sowohl die Krim als auch alle von Russland annektierten Gebiete zur Ukraine und sollten nicht Teil etwaiger Verhandlungen sein, so Willinger.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Video finden Sie auch eine Schalte mit ARD-Korrespondent Florian Kellermann aus Kiew zur Perspektive der Ukraine auf die heutigen Gespr\u00e4che und Erl\u00e4uterungen zur russischen Position von ARD-Korrespondent Bj\u00f6rn Blaschke.<\/p>\n<p>09:26 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ukrainische-Delegation-in-Istanbul-eingetroffen\"><br \/>\n        Ukrainische Delegation in Istanbul eingetroffen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ukrainische Delegation ist nach Angaben aus Kiew anl\u00e4sslich der Gespr\u00e4che mit Russland in Istanbul eingetroffen. Ein Treffen zwischen den Vertretern beider Seiten ist einer Sprecherin des ukrainischen Au\u00dfenministeriums zufolge f\u00fcr den Nachmittag geplant.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie russischen Gesandten unter Leitung von Wladimir Medinski, einem Berater des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin, trafen laut Berichten russischer Staatsmedien bereits am Sonntagabend in der t\u00fcrkischen Metropole ein.<\/p>\n<p>08:28 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Saporischschja\"><br \/>\n        Ukraine: Tote bei russischen Angriffen in Saporischschja<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei russischen Artillerie- und Luftangriffen in der Region Saporischschja sind nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet worden. Ein Gesch\u00e4ft und mehrere H\u00e4user seien schwer besch\u00e4digt worden, teilte Regionalgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit. Insgesamt wurden demnach neun Menschen verletzt und ein Privathaus zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Konfliktparteien als Quelle<\/p>\n<p>            Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien k\u00f6nnen in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabh\u00e4ngiger Stelle \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>08:01 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Russland-meldet-Abschuss-ukrainischer-Drohnen\"><br \/>\n        Russland meldet Abschuss ukrainischer Drohnen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas russische Milit\u00e4r hat den Abschuss von 162 ukrainischen Drohnen gemeldet. Angriffe wurden in den grenznahen Regionen Kursk, Lipezk, Belgorod, Woronesch und Orjol, aber auch in den etwas weiter entfernten Gebieten Rjasan und Tambow gemeldet. In Lipezk erlitt eine Person nach Angaben von Gouverneur Igor Artamonow leichte Verletzungen. In Kursk seien drei Einfamilienh\u00e4user und ein Wohnblock besch\u00e4digt worden, teilte Gouverneur Alexander Chinstejn mit.<\/p>\n<p>07:55 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ukraine-Verletzte-nach-russischen-Angriffen\"><br \/>\n        Ukraine: Verletzte nach russischen Angriffen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland hat nach ukrainischen Angaben in der Nacht schwere Drohnen- und Raketenangriffe auf die Ukraine ver\u00fcbt. In der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine wurden nach Beh\u00f6rdenangaben sechs Zivilisten verletzt. Unter den Betroffenen seien auch zwei Kinder, teilte Milit\u00e4rgouverneur Oleh Synjehubow mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der zentralukrainischen Region Dnipropetrowsk waren einmal mehr die St\u00e4dte Nikopol und Marhanez am Fluss Dnipro gegen\u00fcber dem Kernkraftwerk Saporischschja Ziel russischer Angriffe. Drei Menschen seien verletzt worden, teilte Milit\u00e4rgouverneur Serhij Lyssak mit. Sie seien ins Krankenhaus gebracht worden. Zudem habe es Sch\u00e4den in einer medizinischen Einrichtung, in einer Feuerwache und in einem Gesch\u00e4ft gegeben.<\/p>\n<p>07:36 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Geringe-Erwartungen\"><br \/>\n        Geringe Erwartungen f\u00fcr Gespr\u00e4che in Istanbul<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Meine Erwartungen sind relativ gering&#8220;, sagt ARD-Korrespondent Vassili Golod mit Blick auf die heutigen Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine und Russland in Istanbul. Das liege auch daran, dass die russische Delegation erneut von Wladimir Medinski angef\u00fchrt werde. Er sei ein Berater Putins, aber weder ein Minister noch ein hochrangiger Politiker. Auch auf ukrainischer Seite seien die Erwartungen verhalten, so Golod weiter.<\/p>\n<p>05:45 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#FSB-Brandanschlag-vereitelt\"><br \/>\n        FSB: Brandanschlag vereitelt<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRusslands Geheimdienst FSB hat laut einem Medienbericht einen Brandanschlag auf den russischen Schienenverkehr in der ostrussischen Region Primorje vereitelt. &#8222;Es wurde festgestellt, dass zwei 19-j\u00e4hrige Einwohner der Region Primorje auf Befehl ukrainischer Geheimdienste und in Erwartung einer finanziellen Belohnung Brandstiftungen an Relaisschr\u00e4nken begingen&#8220;, zitierte die Nachrichtenagentur Ria den Geheimdienst.<\/p>\n<p>05:33 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Gesprache\"><br \/>\n        Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine und Russland<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVertreter der Ukraine und Russlands wollen heute in Istanbul erneut zu Gespr\u00e4chen \u00fcber Wege zu einer m\u00f6glichen Beendigung des Kriegs zusammenkommen. Der Beginn sei f\u00fcr 12 Uhr im Ciragan-Palast angesetzt, hie\u00df es aus dem t\u00fcrkischen Au\u00dfenministerium.<\/p>\n<p>04:36 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Liveblog-vom-Sonntag-zum-Nachlesen\"><br \/>\n        Liveblog vom Sonntag zum Nachlesen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dfenminister Wadephul betont, dass Deutschland der Ukraine weitreichende Milit\u00e4rhilfe leisten wird. Nach einem Angriff auf eine ukrainische Ausbildungseinheit mit zw\u00f6lf Toten tritt der Kommandeur der ukrainischen Armee, Drapatij, zur\u00fcck. Der Liveblog vom Sonntag zum Nachlesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"liveblog Stand: 02.06.2025 17:46 Uhr Bundesau\u00dfenminister Wadephul hat nach einem Treffen mit US-Senator Graham eine gemeinsame harte Linie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":112245,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,3272,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-159676","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-liveblog","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114614710035875756","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159676","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=159676"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159676\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/112245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=159676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=159676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=159676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}