{"id":160035,"date":"2025-06-02T19:35:10","date_gmt":"2025-06-02T19:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160035\/"},"modified":"2025-06-02T19:35:10","modified_gmt":"2025-06-02T19:35:10","slug":"rheinboulevard-soll-laut-ihk-zentrale-achse-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160035\/","title":{"rendered":"Rheinboulevard soll laut IHK zentrale Achse sein"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Besucher der D\u00fcsseldorfer Innenstadt finden attraktive Orte vor, aber diese sind nicht optimal vernetzt. Das gilt vor allem f\u00fcr Gastronomieangebote der Altstadt und Handelsstandorte. Folge: Die Menschen steuern f\u00fcr sie vermutlich auch noch interessante Orte nicht mehr an. Au\u00dferdem ist die Aufenthaltsqualit\u00e4t teils mangelhaft, etwa am Bolker Stern. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) bringt das Thema deswegen im Wahljahr wieder auf die Tagesordnung und stellt Forderungen an die Politik. <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/eine-vision-fuer-den-rheinboulevard-in-duesseldorf_aid-34983121\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kernpunkt: Die Achse Schadowstra\u00dfe und Flinger Stra\u00dfe bis zum Rheinufer sollte als so genannter Rheinboulevard ausgebaut werden.<\/a> Mittendrin: die heute \u00e4u\u00dferst problematische Querung der Heinrich-Heine-Allee.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die IHK st\u00fctzt sich bei ihrer aktuellen Stellungnahme nicht auf Umfragen, sondern auf 2023 legal erfasste Daten, welche die Nutzer digitaler Angebote durch ihr Einverst\u00e4ndnis zur Verf\u00fcgung stellten. Es wurden im Auftrag der Kammer von einem Dienstleister ausschlie\u00dflich Handydaten von Besuchern der Innenstadt ausgewertet. In <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00fcsseldorf<\/a> lebende oder arbeitende Menschen fanden keine Ber\u00fccksichtigung. Dies ist m\u00f6glich, weil die Verweildauer der Smartphones an einem Ort gemessen werden kann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weil dadurch auch klar wird, wo die Besucher der D\u00fcsseldorfer Innenstadt leben, kann der Besucherstrom sogar in soziale Milieus aufgeteilt werden. Ergebnis: Die Besucher stammen \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig aus der traditionellen bis modernen Oberschicht oder der oberen Mittelschicht. Die Kaufkraft ist entsprechend hoch. Wenig \u00fcberraschend: Freitags f\u00fcllt sich die Stadt etwas sp\u00e4ter als an den Tagen zuvor, samstags ist die Innenstadt um rund die H\u00e4lfte besser besucht als unterhalb der Woche.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Ergebnisse bei den Besucherbewegungen: Die Achse Schadowstra\u00dfe\/Flinger Stra\u00dfe weist die h\u00f6chste Frequenz auf \u2013 und das nahezu durchg\u00e4ngig. Die K\u00f6 ist vor Sevens\/K\u00f6-Galerie besonders gut besucht, an der Heine-Allee knubbelt es sich wegen der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/u-bahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">U-Bahn<\/a>. Ebenfalls ein Magnet: die Verbindung vom Bolker Stern zum Rathaus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Interessant ist f\u00fcr die Experten, dass Besucher, je nachdem wo sie sich aufhalten, manche Orte nicht mehr aufsuchen. Richtig gut funktioniert der Austausch zwischen K\u00f6-Bogen und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/schadow-arkaden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schadow-Arkaden<\/a> (89\u2005Prozent der Besucher steuern beides an), nicht besonders ist die Verbindung zwischen K\u00f6-Bogen und Bolkerstra\u00dfe (Austausch 23\u2005Prozent). Zwischen der neuen D\u00fcsseldorfer Mitte und dem Carlsplatz liegt der Wert nur bei 13 Prozent. Der Wochenmarkt hat wie die Ratinger Stra\u00dfe eher eine Insellage (weitere Werte siehe Info-Box).<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDiese Beziehungen und Frequenzen sollten Politik und Verwaltung anerkennen und daraus Schlussfolgerungen ziehen\u201c, sagt Marion H\u00f6rsken, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Branchenbetreuung bei der IHK D\u00fcsseldorf. Dabei geht es um Umbauma\u00dfnahmen und Leitsysteme. Hintergrund: Die Verweildauer der D\u00fcsseldorf-Besucher ist gut, aber nicht berauschend. Sie bleiben im Schnitt 130\u2005Minuten, 59\u2005Prozent halten sich eine bis vier Stunden in der Stadt auf.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von diesen Werten h\u00e4ngen Ums\u00e4tze und auch Steuereinnahmen ab. Wenn die IHK also fordert, den Rheinboulevard zu forcieren und das Nadel\u00f6hr Heine-Allee zu beseitigen, dann tut sie das im Interesse der H\u00e4ndler und der Gesamtstadt. So ist in H\u00f6he des Westeingangs des Kaufhofs am \u00dcbergang Heine-Allee der B\u00fcrgersteig zugestellt \u2013 es ist nur schwer ein Vorbeikommen an U-Bahn-Aufzug und -Abgang sowie aktuell einem Cr\u00eapes-Stand. Auf der anderen Stra\u00dfenseite erschwert ein quer angeordneter U-Bahnabgang ein besseres Durchkommen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dann folgt der Heine-Platz mit der Dauerbaustelle Carsch-Haus. \u201eEine W\u00fcste\u201c, fasst IHK-Handelsexperte Sven Schulte zusammen, \u201eund dennoch gehen die Leute da lang.\u201c Die miserable Aufenthaltsqualit\u00e4t am Bolker Stern ist ebenfalls lange bekannt. \u201eDa liegen immer noch die alten Stra\u00dfenbahnschienen\u201c, sagt Schulte. \u201eMan muss ja nicht gleich den Times Square nachbauen, aber besser als heute geht es allemal.\u201c Dass das Rathaus die IHK-Vorschl\u00e4ge seit Jahren nahezu ignoriert, nehmen H\u00f6rsken und Schulte als Ansporn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Besucher der D\u00fcsseldorfer Innenstadt finden attraktive Orte vor, aber diese sind nicht optimal vernetzt. 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