{"id":160341,"date":"2025-06-02T22:20:12","date_gmt":"2025-06-02T22:20:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160341\/"},"modified":"2025-06-02T22:20:12","modified_gmt":"2025-06-02T22:20:12","slug":"30-jahre-netzwerk-koelner-choere-ein-musikalisches-jubilaeum-in-der-trinitatiskirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160341\/","title":{"rendered":"30 Jahre Netzwerk K\u00f6lner Ch\u00f6re \u2013 Ein musikalisches Jubil\u00e4um in der Trinitatiskirche"},"content":{"rendered":"<p>\u201eMusik an allen Ecken und Enden\u2026\u201c Unter diesem Motto hat das Netzwerk K\u00f6lner Ch\u00f6re am 17. Mai in der Trinitatiskirche sein 30-j\u00e4hriges Bestehen gefeiert. Das Fest war ein voller Erfolg: Bei sch\u00f6nstem Mai-Wetter trafen sich rund 350 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger aus sechs der Mitgliedsch\u00f6re und bespielten und besangen nacheinander und gleichzeitig den Altarraum der Kirche, deren Seitenschiffe, die Emporen, das Garderobenhaus und sogar den Innenhof der Trinitatiskirche. Der Einladung gefolgt waren sch\u00e4tzungsweise 400 bis 450 Freundinnen und Freunde der Chormusik, die nicht nur zum Zuh\u00f6ren und Mitsingen gekommen waren, sondern auch das Catering im Kirchenhof und den pers\u00f6nlichen Austausch mit den Chorleitern und S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern bis in den sp\u00e4ten Abend sichtlich genossen.<\/p>\n<p>Gr\u00fcndungsidee: K\u00fcnstlerisch eigenst\u00e4ndig \u2013 organisatorisch kooperativ<\/p>\n<p>Es war Martin Blankenburg, der das Netzwerk K\u00f6lner Ch\u00f6re vor mehr als 30 Jahren initiierte. Der zwischenzeitlich pensionierte Gymnasiallehrer und immer noch als Konzertveranstalter t\u00e4tige Musikfreund erinnerte sich: \u201eDie erste Sitzung fand im August 1993 im Lehrerzimmer des Gymnasiums Genovevastra\u00dfe statt. Es gibt kein Foto. Nach meiner Erinnerung waren dabei Horst Meinardus, Andreas Meisner, Uli Orbanz und Erik Ingwersen, vielleicht noch eine weitere Person und ich\u201c. Die Idee, die in diesem Treffen entwickelt wurde, hie\u00df auf eine kurze Formel gebracht \u201eK\u00fcnstlerisch eigenst\u00e4ndig, organisatorisch kooperativ\u201c. Jeder der Mitgliedsch\u00f6re sollte und durfte sein eigenes Profil behalten, es galt aber, Programme miteinander abzusprechen, Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln und auch gemeinsam mehr Gewicht in den Verhandlungen mit der Philharmonie, der Stadt oder auch den Zuschussgebern in die Waagschale legen zu k\u00f6nnen. Dies ist in drei Jahrzehnten immer wieder gut gelungen.<\/p>\n<p>Ein H\u00f6hepunkt: Das Rheinische Musikfest 1996<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-62551 alignleft\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Totale-Foto-wrs-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\"  \/>\u201eDer gr\u00f6\u00dfte musikalische Erfolg war das gemeinsame Chorkonzert 1996 unter dem Titel \u201eRomantische Chormusik\u201c w\u00e4hrend des Rheinischen Musikfestes: das dreist\u00fcndige Konzert wurde live im WDR \u00fcbertragen und fand bei vollem Haus ein begeistertes Publikum\u201c, erinnert sich Blankenburg und freut sich: \u201eAls atmosph\u00e4rischen Erfolg m\u00f6chte ich hervorheben, dass die Bereitschaft zur Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber den Konkurrenzch\u00f6ren immer st\u00e4rker angewachsen ist.\u201c Auch die Konzertprogramme sind im Lauf der Jahrzehnte vielf\u00e4ltiger und damit reicher geworden.<\/p>\n<p>Durch eine solidarische Finanzierung ist es m\u00f6glich geworden, neben dem klassischen Repertoire, das die Chorkassen gut f\u00fcllt, wie die gro\u00dfen Passions- und Requiemvertonungen, der Messiah, gro\u00dfe Messen oder das Weihnachtsoratorium, das K\u00f6lner Publikum immer wieder Unbekanntes h\u00f6ren zu lassen. Manche vergessene aber bezaubernde Komposition, manches neue und mutige oder auch sperrige Werk konnte auf diesem Weg zum Klingen gebracht werden.<\/p>\n<p>Ein neues Kapitel: Der Vorstand seit 2022<\/p>\n<p>Seit 2022 leitet ein neuer Vorstand das Netzwerk K\u00f6lner Ch\u00f6re und f\u00fchrt es in Martin Blankenburgs Sinne fort. Tatjana Plath und Martin F\u00fcg modernisieren zusammen mit zwei weiteren Vorstandsmitgliedern beharrlich die Strukturen und suchen neue Kooperationen und bauen bestehende aus. Mittlerweile geh\u00f6ren zw\u00f6lf gro\u00dfe K\u00f6lner Ch\u00f6re zum Netzwerk.<\/p>\n<p>Musikalisches Fest in der Trinitatiskirche<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-62554 alignright\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hofszene-Foto-wrs-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\"  \/>Sechs davon beteiligten sich am 17. Mai an der Festveranstaltung in der Trinitatiskirche: die K\u00f6lner Kurrende unter Leitung von Michael Reif und der Konzertchor K\u00f6ln mit seinem Dirigenten Jonas Manuel Pinto machten den Auftakt mit Musik von John Dowland, Ludwig van Beethoven, Claude Debussy bis zu den Bl\u00e4ck F\u00f6\u00f6\u00df. Nach einer ersten Pause musizierten die Kart\u00e4userkantorei und der Philharmonische Chor K\u00f6ln geleitet von Paul Kr\u00e4mer und Nico K\u00f6hs. Hier gab es viel Chorromantik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Friedrich Silcher und C\u00e9sar Franck zu h\u00f6ren, aber auch sehr alte Musik von Josquin Desprez oder Orlando Gibbons. Den Schlusspunkt setzten der Bach-Verein K\u00f6ln und der G\u00fcrzenich-Chor K\u00f6ln unter den Dirigaten von Christoph Siebert und Christian Jeub. Hier reichte die stilistische Bandbreite von Leonard Bernstein \u00fcber Bob Chilcott bis zum Spiritual. An der Klais-Orgel und am Klavier begleitete gekonnt und routiniert George Warren.<\/p>\n<p>Zukunftsmusik: Konzertreihen und kommende Termine<\/p>\n<p>Mittlerweile unterh\u00e4lt das Netzwerk K\u00f6lner Ch\u00f6re zwei st\u00e4ndige Konzertreihen. Die \u201eK\u00f6lner Chorkonzerte\u201c sind regelm\u00e4\u00dfig mit beachtlichen Programmen in der K\u00f6lner Philharmonie zu Gast. Die zweite Reihe \u201eK\u00f6lner Chorkonzerte extra\u201c bereichert seit vielen Jahren das umfangreiche Kulturprogramm der Trinitatiskirche und hat in der guten Akustik der Basilika von 1860 einen klangsch\u00f6nen Ort f\u00fcr die \u201emusica sacra\u201c gefunden.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Konzerte des Netzwerks finden am Sonntag, 22. Juni, 17 Uhr in der Trinitatiskirche und am Samstag, 28. Juni, 20 Uhr in der Philharmonie statt. Alle Infos zum Netzwerk, den Mitgliedsch\u00f6ren und den jeweiligen Konzertprogrammen und -terminen finden sich im Netz unter <a href=\"http:\/\/www.netzwerk-koelner-choere.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.netzwerk-koelner-choere.de<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#\" rel=\"nofollow\" onclick=\"window.print(); return false;\" title=\"Printer Friendly, PDF &amp; Email\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/printfriendly-icon-lg.png\" alt=\"Print Friendly, PDF &amp; Email\" class=\"pf-button-img\" style=\"width: 25px;height: 25px;\"\/>Drucken<\/a><\/p>\n<p>Text: Wolf-R\u00fcdiger Spieler<br \/>Foto(s): Wolf-R\u00fcdiger Spieler\/Forum Alte Musik<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eMusik an allen Ecken und Enden\u2026\u201c Unter diesem Motto hat das Netzwerk K\u00f6lner Ch\u00f6re am 17. 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