{"id":160368,"date":"2025-06-02T22:36:12","date_gmt":"2025-06-02T22:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160368\/"},"modified":"2025-06-02T22:36:12","modified_gmt":"2025-06-02T22:36:12","slug":"immer-mehr-kinder-taeglich-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160368\/","title":{"rendered":"Immer mehr Kinder t\u00e4glich online"},"content":{"rendered":"<p>Kinder surfen immer fr\u00fcher im Internet und sind oft t\u00e4glich online. Das ist das Ergebnis der Studie \u201eKindheit, Internet und Medien\u201c (kurz: KIM) des medienp\u00e4dagogischen Forschungsverbundes S\u00fcdwest. <\/p>\n<p>Die repr\u00e4sentative <a href=\"https:\/\/mpfs.de\/app\/uploads\/2025\/05\/KIM-Studie-2024.pdf\" class=\"link link-inline inline-link\" title=\"KIM-Studie zur Mediennutzung von Kindern (PDF)\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer nofollow\" data-pjax=\"0\">&#8222;KIM-Studie 2024&#8220; (Kindheit, Internet, Medien) <\/a>des Medienp\u00e4dagogischen Forschungsverbunds S\u00fcdwest (mpfs) zeigt tiefgreifende Ver\u00e4nderungen im Medienverhalten der 6- bis 13-J\u00e4hrigen in Deutschland. <\/p>\n<p>Seit 1999 untersucht die Studie im zweij\u00e4hrlichen Rhythmus die Mediensozialisation Heranwachsender. F\u00fcr die Studie haben die Landesanstalt f\u00fcr Kommunikation Baden-W\u00fcrttemberg, die Medienanstalt RLP und des S\u00fcdwestrundfunks im vergangenen Jahr mehr als 1.200 Kinder und deren Eltern befragt. Knapp die H\u00e4lfte der befragten Kinder besa\u00dfen bereits ein eigenes Smartphone. <\/p>\n<p>Digitale Ger\u00e4te pr\u00e4gen den Familienalltag<\/p>\n<p>Die Ergebnisse verdeutlichen: Digitale Ger\u00e4te und Plattformen sind nicht nur allgegenw\u00e4rtig, sondern pr\u00e4gen zunehmend auch die j\u00fcngsten Altersgruppen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Praktisch alle Haushalte verf\u00fcgen \u00fcber Fernseher (100 Prozent), Internet (99 Prozent) und Smartphones (98 Prozent). Streaming-Dienste wie Netflix sind in 70 Prozent der Haushalte verf\u00fcgbar. Das entspricht gegen\u00fcber den Daten von 2022 einer Steigerung um 12 Prozentpunkte. <\/p>\n<p>46 Prozent der Kinder besitzen ein eigenes Smartphone \u2013 mit starkem Altersgef\u00e4lle: Bei den Sechs- bis Sieben-J\u00e4hrigen sind es elf Prozent, bei den 12-13-J\u00e4hrigen 79 Prozent.<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1748876324922,kim-studie-mediennutzung-kinder-taeglich-online-114~_v-16x9@2dS_-6be50a9c75559ca1aaf1d.jpeg\"   class=\"\" data-copyright=\"Foto: IMAGO, imago\/Thomas Trutschel\" alt=\"Auch j\u00fcngere Kinder im Grundschulater besitzen oft schon ein eigenes Smartphone. Doch die unkontrollierte fr\u00fche Nutzung digitaler Medien wird von Experten kritisch gesehen.\" title=\"Auch j\u00fcngere Kinder im Grundschulater besitzen oft schon ein eigenes Smartphone. Doch die unkontrollierte fr\u00fche Nutzung digitaler Medien wird von Experten kritisch gesehen. (Foto: IMAGO, imago\/Thomas Trutschel)\" width=\"320\" height=\"180\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>Auch j\u00fcngere Kinder im Grundschulater besitzen oft schon ein eigenes Smartphone. Doch die unkontrollierte fr\u00fche Nutzung digitaler Medien wird von Experten kritisch gesehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.imago-images.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer external nofollow\" class=\"link\" tabindex=\"-1\" itemprop=\"url\"><br \/>\nIMAGO<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a rel=\"external nofollow\" class=\"link\" tabindex=\"-1\" itemprop=\"url\"><br \/>\nimago\/Thomas Trutschel<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Auch Kinder unter zehn Jahren sind regelm\u00e4\u00dfig online<\/p>\n<p>Mehr als die H\u00e4lfte der internetnutzenden Sechs- bis 13-J\u00e4hrigen (54 Prozent) Kinder sind jeden Tag online. Damit verschiebe sich die intensive Nutzung des Internets inzwischen bis ins Grundschulalter, so die Studie des Medienp\u00e4dagogischen Forschungsverbunds S\u00fcdwest. <\/p>\n<p>Laut Studie waren 40 Prozent der befragten Acht- bis Neunj\u00e4hrigen online. Das Ergebnis habe sich laut Studie innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt. <\/p>\n<p>Lineares Fernsehen hat trotz der Konkurrenz durch Streaming-Dienste noch immer seinen Platz im Alltag von Kindern <\/p>\n<p>Mit Netflix wurde laut KIM-Studie nun erstmals ein Streamingdienst zur beliebtesten Plattform f\u00fcr Filme, Serien und Videos:  Mit 21 Prozent liegt er klar vor KiKA (14 Prozent) und YouTube (11 Prozent), wenngleich der \u00f6ffentlich-rechtliche Kindersender weiterhin das w\u00f6chentlich am meisten genutzte Angebot ist.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Kai Gniffke, Intendant des SWR, hebt hervor: &#8222;Der KiKA bleibt mit seinen kindgerechten, werbefreien und hochwertigen Inhalten ein zentraler Bestandteil im Alltag von Kindern \u2013 trotz wachsender Konkurrenz durch kommerzielle und internationale Anbieter. In Zeiten von Wandel und Desinformation zeigt sich besonders deutlich die Bedeutung \u00f6ffentlich-rechtlicher Angebote als verl\u00e4ssliche und altersgerechte Orientierungshilfe \u2013 sowohl im linearen Fernsehen als auch auf digitalen Plattformen<\/p>\n<p>Kinder nutzen soziale Medien fr\u00fcher, als es eigentlich erlaubt ist<\/p>\n<p>Unter Smartphone-Besitzern nehmen 96 Prozent das Ger\u00e4t zu Freunden, 82 Prozent in die Schule und 65 Prozent zum Sportverein mit. 58 Prozent nutzen es sogar im Bett \u2013 ein Hinweis auf abendliche\/n\u00e4chtliche Aktivit\u00e4ten.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Kinder nutzten auch soziale Medien wie WhatsApp (73 Prozent w\u00f6chentlich), TikTok (42 Prozent) oder Instagram (25 Prozent), obwohl deren Nutzung erst ab 13 Jahren erlaubt sei. <\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1748876329374,kim-studie-mediennutzung-kinder-taeglich-online-118~_v-16x9@2dS_-6be50a9c75559ca1aaf1d.jpeg\"   class=\"\" data-copyright=\"Foto: IMAGO, IMAGO\/SOPA Images\" alt=\"F\u00fcr die Nutzung sozialer Dienste wie WhatsApp oder TikTok  gibt  es in der EU bzw. in Deutschland Altersbeschr\u00e4nkungen. In der Praxis werden diese Regeln oft nicht eingehalten.\" title=\"F\u00fcr die Nutzung sozialer Dienste wie WhatsApp oder TikTok  gibt  es in der EU bzw. in Deutschland Altersbeschr\u00e4nkungen. In der Praxis werden diese Regeln oft nicht eingehalten. (Foto: IMAGO, IMAGO\/SOPA Images)\" width=\"320\" height=\"180\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>F\u00fcr die Nutzung sozialer Dienste wie WhatsApp oder TikTok  gibt  es in der EU bzw. in Deutschland Altersbeschr\u00e4nkungen. In der Praxis werden diese Regeln oft nicht eingehalten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.imago-images.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer external nofollow\" class=\"link\" tabindex=\"-1\" itemprop=\"url\"><br \/>\nIMAGO<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a rel=\"external nofollow\" class=\"link\" tabindex=\"-1\" itemprop=\"url\"><br \/>\nIMAGO\/SOPA Images<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Kinder sollten bei ihren ersten Schritten im Netz besser begleitet werden<\/p>\n<p>Nur 43 Prozent der Eltern setzen technische Bildschirmzeit-Limits. 55 Prozent verzichten komplett auf Kontrollen. 77 Prozent der jungen Smartphone-Besitzer d\u00fcrfen das Ger\u00e4t in die Schule mitnehmen, aber nur drei Prozent nutzen es uneingeschr\u00e4nkt. In 63 Prozent der F\u00e4lle ist die Nutzung auf Pausen beschr\u00e4nkt.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Dazu das Fazit von Dr. Wolfgang Krei\u00dfig, Pr\u00e4sident der Landesanstalt f\u00fcr Kommunikation Baden-W\u00fcrttemberg (LFK): &#8222;Die Ergebnisse der KIM-Studie zeigen eindrucksvoll, wie stark sich Streamingdienste und Plattformen wie YouTube im Medienalltag von Kindern etabliert haben. <\/p>\n<p>Damit einher geht eine Verschiebung weg von redaktionell betreuten Inhalten hin zu offenen Plattformen mit kaum kontrollierbarem Angebot. Daher brauchen Kinder bei ihren ersten Schritten im Netz gezielte Begleitung durch Eltern und Bildungseinrichtungen, um den sicheren Umgang mit Medien zu erlernen und vor Gefahren gesch\u00fctzt zu sein.\u201c <\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1748876330586,kim-studie-mediennutzung-kinder-taeglich-online-102~_v-16x9@2dS_-6be50a9c75559ca1aaf1d.jpeg\"   class=\"\" data-copyright=\"Foto: IMAGO, IMAGO\/Westend61\" alt=\"Eltern und andere Erziehungspersonen sollten darauf achten, Kindern m\u00f6glichst einen verantwortungsvollem Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln.\" title=\"Eltern und andere Erziehungspersonen sollten darauf achten, Kindern m\u00f6glichst einen verantwortungsvollem Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. (Foto: IMAGO, IMAGO\/Westend61)\" width=\"320\" height=\"180\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>Eltern und andere Erziehungspersonen sollten darauf achten, Kindern m\u00f6glichst einen verantwortungsvollem Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.imago-images.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener noreferrer external nofollow\" class=\"link\" tabindex=\"-1\" itemprop=\"url\"><br \/>\nIMAGO<br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><a rel=\"external nofollow\" class=\"link\" tabindex=\"-1\" itemprop=\"url\"><br \/>\nIMAGO\/Westend61<br \/>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kinder surfen immer fr\u00fcher im Internet und sind oft t\u00e4glich online. Das ist das Ergebnis der Studie \u201eKindheit,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":160369,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1772],"tags":[29,214,30,1779,810,215],"class_list":{"0":"post-160368","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-music","12":"tag-musik","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114616165346073911","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=160368"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160368\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/160369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=160368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=160368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=160368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}