{"id":160528,"date":"2025-06-03T00:03:11","date_gmt":"2025-06-03T00:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160528\/"},"modified":"2025-06-03T00:03:11","modified_gmt":"2025-06-03T00:03:11","slug":"gewoehnungseffekte-an-trump-neue-us-zollankuendigungen-belasten-wall-street-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160528\/","title":{"rendered":"&#8222;Gew\u00f6hnungseffekte&#8220; an Trump: Neue US-Zollank\u00fcndigungen belasten Wall Street nicht"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Gew\u00f6hnungseffekte&#8220; an Trump<br \/>\n                Neue US-Zollank\u00fcndigungen belasten Wall Street nicht<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.06.2025, 22:55 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Donald Trump verk\u00fcndet regelm\u00e4\u00dfig neue Z\u00f6lle. Daran scheinen sich die H\u00e4ndler an der Wall Street schon ein wenig gew\u00f6hnt zu haben. Seine neuerlichen Ank\u00fcndigungen sorgen nicht mehr f\u00fcr ein Beben an der B\u00f6rse &#8211; f\u00fcr die Indizes geht es sogar nach oben. <\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Runde bei den US-Zollerh\u00f6hungen hat zu Wochenbeginn die Wall Street nicht verschreckt. F\u00fcr die Indizes ging es nach anf\u00e4nglichen leichten Verlusten nach oben. H\u00e4ndler sprachen von Gew\u00f6hnungseffekten. Gleichwohl bleibt eine erh\u00f6hte Unsicherheit in Bezug auf die weiteren Entwicklungen im Zoll-Konflikt. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat eine Verdopplung der Z\u00f6lle auf Stahl- und Aluminiumimporte auf 50 Prozent ab 4. Juni angek\u00fcndigt. Zudem bezichtigen sich die USA und China gegenseitig, die vor kurzem vereinbarten Handelsabmachungen zu hintertreiben. Der Handelsfrieden zwischen den USA und China droht auch am Umgang mit Seltenen Erden zu zerbrechen, wie Kreise berichteten.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist wirklich schwierig, mitzuhalten oder vorherzusagen, was im Handel gerade passieren wird. F\u00fcr den Moment scheint es wahrscheinlich, dass die Zollunsicherheit noch lange bestehen bleibt, selbst wenn wir wahrscheinlich den H\u00f6hepunkt der Aggressivit\u00e4t der US-Politik bereits \u00fcberschritten haben&#8220;, sagte Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank.<\/p>\n<p>  <a title=\"Infront USA 500\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/indizes\/infront usa 500-US78378X1072\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1748908991_585_chartNG.gfn\" alt=\"S&amp;P 500\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>S&amp;P 500<\/strong>  5.937,80  <\/a>  <\/p>\n<p>Der <b>Dow-Jones-Index<\/b> gewann 0,1 Prozent auf 42.305 Punkte. Der <b>S&amp;P-500<\/b> schloss 0,4 Prozent h\u00f6her und f\u00fcr den <b>Nasdaq-Composite<\/b> ging es um 0,7 Prozent nach oben. An der Nyse wurden nach vorl\u00e4ufigen Angaben 1.264 (Freitag: 1.216) Kursgewinner und 1.487 (1.557) -verlierer gez\u00e4hlt. Unver\u00e4ndert schlossen 79 (58) Titel.<\/p>\n<p>Die Konjunkturdaten des Tages lieferten kein einheitliches Bild. Die Aktivit\u00e4t in der US-Industrie hat sich laut ISM im Mai verlangsamt. Dagegen wies die Umfrage von S&amp;P Global f\u00fcr die US-Industrie im Mai auf eine Verst\u00e4rkung gegen\u00fcber dem Vormonat hin.<\/p>\n<p>Zudem machte eine Vergeltungsma\u00dfnahme gegen ausl\u00e4ndische Regierungen, die in einem Steuergesetz von US-Pr\u00e4sident Trump enthalten ist, etwas nerv\u00f6s. Die vorgeschlagene \u00c4nderung w\u00fcrden den USA die Befugnis erteilen, neue Steuern von bis zu 20 Prozent auf Ausl\u00e4nder mit US-Investitionen zu erheben, was Regierungen, Einzelpersonen und Unternehmen mit US-Niederlassungen tr\u00e4fe. Sie wird als &#8222;Rachesteuer&#8220; bezeichnet, da sie speziell daf\u00fcr konzipiert ist, nur gegen L\u00e4nder angewendet zu werden, denen eine unfaire oder diskriminierende Behandlung von US-Unternehmen vorgeworfen wird.<\/p>\n<p>Dollar mit Abgaben<\/p>\n<p>Die Vergeltungsma\u00dfnahme k\u00f6nnte die Nachfrage nach einigen US-Verm\u00f6genswerten verringern und auch den Dollar belasten, so Barclays. Passend dazu fiel der Dollar-Index um 0,7 Prozent, wobei H\u00e4ndler die Schw\u00e4che in erster Linie mit dem wieder aufkeimenden Zollthema begr\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Am Rentenmarkt stieg die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen um 4 Basispunkte auf 4,45 Prozent. Anleger verkauften somit US-Anleihen, obwohl US-Finanzminister Scott Bessent einen Zahlungsausfall der USA ausgeschlossen hat. Doch genau das weckte Argwohn unter Anlegern angesichts der hohen Verschuldung. Schon dass die Frage \u00fcberhaupt hochkoche, sei in gewisser Hinsicht bemerkenswert, urteilte die Rabobank. Zudem hat der Chef von JP Morgan, Jamie Dimon, davor gewarnt, dass der US-Bond-Markt unter Druck geraten k\u00f6nnte, unter anderem wegen der galoppierenden US-Verschuldung.<\/p>\n<p>Der wieder in den Vordergrund getretene Handelskonflikt sorgte f\u00fcr Zulauf im vermeintlich sicheren Goldhafen &#8211; gest\u00fctzt von der Dollar-Schw\u00e4che. Zudem weckte der Gro\u00dfangriff der Ukraine auf die strategische Bomberflotte Russlands neue Besorgnis hinsichtlich eines Endes des Ukraine-Krieges. Die Feinunze stieg um 2,8 Prozent auf 3.381 Dollar.<\/p>\n<p>Die Schlagzeilen aus Russland befeuerten auch die \u00d6lpreise. Die Notierungen f\u00fcr <b>Brent <\/b>und <b>WTI <\/b>stiegen um bis zu 3,8 Prozent. Zudem hat die Opec+ am Wochenende ab Juli eine h\u00f6here F\u00f6rderung beschlossen. Dies war aber erwartet und in den Preisen vorweggenommen worden.<\/p>\n<p>Stahlwerte gesucht<\/p>\n<p>Mit den angek\u00fcndigten US-Z\u00f6llen auf US-Stahl- und Aluminiumimporte schnellten im Sektor <b>Cleveland-Cliffs<\/b> um 23,7 Prozent empor, <b>Steel Dynamics<\/b> und <b>Nucor <\/b>zogen um 10,3 bzw. 10,1 Prozent an. Apple (+0,5%) wehrt sich rechtlich gegen eine Entscheidung der EU-Kartellbeh\u00f6rde, in der festgelegt ist, wie das Unternehmen sein iOS-Betriebssystem im Rahmen des Gesetzes \u00fcber digitale M\u00e4rkte kompatibler mit den Produkten konkurrierender Technologieunternehmen machen muss.<\/p>\n<p>  <a title=\"BIONTECH SE NAM.-AKT.(SP.ADRS)1\/O.N.\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/biontech se spon adrs 1-5056997\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1748908991_229_chartNG.gfn\" alt=\"Biontech\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Biontech<\/strong>  100,70  <\/a>  <\/p>\n<p><b>Biontech <\/b>stiegen um 18,1 Prozent. Das Mainzer Biopharmaunternehmen hat eine Vereinbarung \u00fcber die Entwicklung und Kommerzialisierung seines Antik\u00f6rperkandidaten &#8222;BNT327&#8220; mit Bristol Myers Squibb (+1,1%) geschlossen. Der Deal hat ein Volumen von mehreren Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>Die britische \u00dcbernahmekommission hat die Frist f\u00fcr ein \u00dcbernahmeangebot des US-Chipherstellers <b>Qualcomm <\/b>(+1,0%) f\u00fcr die Alphawave IP Group zum vierten Mal verl\u00e4ngert. Der Fertiggerichtehersteller <b>Campbell&#8217;s<\/b> hat die Markterwartungen im dritten Quartal geschlagen, aber liefert einen negativen Ausblick. Der Kurs stieg um 0,7 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Gew\u00f6hnungseffekte&#8220; an Trump Neue US-Zollank\u00fcndigungen belasten Wall Street nicht 02.06.2025, 22:55 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":160529,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172,6888,55],"class_list":{"0":"post-160528","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte","17":"tag-wall-street","18":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114616507069124933","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160528","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=160528"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160528\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/160529"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=160528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=160528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=160528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}