{"id":160765,"date":"2025-06-03T02:14:08","date_gmt":"2025-06-03T02:14:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160765\/"},"modified":"2025-06-03T02:14:08","modified_gmt":"2025-06-03T02:14:08","slug":"so-weit-sind-sachsens-grossstaedte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/160765\/","title":{"rendered":"So weit sind Sachsens Gro\u00dfst\u00e4dte"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Dresden<\/strong> &#8211; Die Sommer werden hei\u00dfer \u2013 besonders in St\u00e4dten wird das immer mehr zum Problem. Mit Hitzeaktionspl\u00e4nen sollen Kommunen deshalb Bev\u00f6lkerung und Infrastruktur besser auf Hitzeperioden vorbereiten. So sieht es das Klimaanpassungsgesetz, das seit vergangenem Juli in Kraft ist, vor. In Sachsens Gro\u00dfst\u00e4dten geht es unterschiedlich schnell voran.<\/p>\n<p>Leipzig verabschiedet ersten Hitzeaktionsplan<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Stadt Leipzig hat ihren ersten Hitzeaktionsplan im April beschlossen. Er sieht zus\u00e4tzlich zu bereits umgesetzten Projekten zum Schutz gegen Hitze 14 neue Ma\u00dfnahmen vor. Sie umfassen Informationsangebote wie Hitzewarnungen oder eine \u201eErfrischungskarte\u201c mit k\u00fchlen Orten, Trinkbrunnen und Wasserspielpl\u00e4tzen, aber auch den Ausbau des Trinkwasserangebotes und Hitzeanpassung im \u00d6PNV sowie bei Gro\u00dfveranstaltungen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Auch besonders schutzbed\u00fcrftige Gruppen werden in den Blick genommen, etwa durch spezifische Informationskampagnen, Pr\u00e4vention f\u00fcr Babys und Kleinkinder in Kitas oder die Ausgabe von Sonnencreme und leichter Kleidung an Obdachlose.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Vorrangig sollen die Ma\u00dfnahmen in Fl\u00e4chen mit hoher W\u00e4rmebelastung umgesetzt werden. Dazu z\u00e4hlen die Leipziger Innenstadt mit den angrenzenden Stadtteilen, einschlie\u00dflich Volkmarsdorf, Reudnitz und Teilen von Connewitz sowie Plagwitz, Lindenau und Gohlis-Mitte.<\/p>\n<p>Dresden mit erstem Hitze-Handbuch<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In Dresden steht ein Beschluss noch aus. In der Landeshauptstadt gibt es jedoch seit 2023 das bundesweit erste Hitze-Handbuch. Es informiert \u00fcber das Stadtklima, gesundheitliche Risiken und gibt praktische Tipps f\u00fcr hei\u00dfe Tage.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Entwickelt wurde es im Rahmen des Projekts \u201eHeatResilientCity II\u201c. Im Stadtteil Gorbitz wurden dabei Hitzeschutzma\u00dfnahmen getestet \u2013 etwa Fl\u00e4chenentsiegelung. Sie verbessert das Mikroklima, da der Boden weniger Hitze speichert und mehr Wasser verdunstet. Zudem wurden Wohnh\u00e4user aus den 1980er-Jahren saniert \u2013 etwa mit neuen Fenstern, Rolll\u00e4den und sogenannten Luftr\u00e4umen unter dem Dach zum Schutz der oberen Etagen. So soll die Temperatur in besonders betroffenen R\u00e4umen um bis zu 3,2 Grad sinken.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Erkenntnisse aus Gorbitz will die Stadt in ihrem Hitzeaktionsplan auf die ganze Stadt \u00fcbertragen. Nach j\u00fcngsten Angaben von Oberb\u00fcrgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll er erst nach dem Sommer vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Plan in Chemnitz in Arbeit<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In Chemnitz ist ein Hitzeaktionsplan in Arbeit. Der Fachteil ist im bisherigen Stand bereits einsehbar. Daraus geht hervor, dass die W\u00e4rmebelastung im Zentrum, Sonnenberg, Lutherviertel, Ka\u00dfberg und Altchemnitz besonders gro\u00df ist. Dichte und hohe Bebauung mit wenig Gr\u00fcn f\u00fchrten dort zu starker Aufheizung. Konkrete Ma\u00dfnahmen will die Stadt in einem breiten Abstimmungsprozess entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden &#8211; Die Sommer werden hei\u00dfer \u2013 besonders in St\u00e4dten wird das immer mehr zum Problem. Mit Hitzeaktionspl\u00e4nen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":160766,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,71,5423,859],"class_list":{"0":"post-160765","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leipzig","12":"tag-n-a","13":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114617022067790250","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=160765"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160765\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/160766"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=160765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=160765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=160765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}