{"id":161156,"date":"2025-06-03T05:52:09","date_gmt":"2025-06-03T05:52:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161156\/"},"modified":"2025-06-03T05:52:09","modified_gmt":"2025-06-03T05:52:09","slug":"frist-bis-morgen-jetzt-will-trump-ploetzlich-sofort-ergebnisse-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161156\/","title":{"rendered":"Frist bis morgen \u2013 Jetzt will Trump pl\u00f6tzlich sofort Ergebnisse sehen"},"content":{"rendered":"<p>Die USA machen Tempo bei den Zollverhandlungen mit der EU und anderen Partnern, offenbar auch aufgrund der zunehmenden Nervosit\u00e4t der Finanzm\u00e4rkte. Die Gespr\u00e4chspartner sollen kurzfristig konkrete Angebote pr\u00e4sentieren. Zudem will Donald Trump jetzt mit Chinas Pr\u00e4sident Xi direkt verhandeln.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im Ringen um eine Zolleinigung dr\u00e4ngen die USA ihre Handelspartner zur kurzfristigen Vorlage von Vorschl\u00e4gen. Bis Mittwoch sollen die betroffenen L\u00e4nder ihre besten Angebote f\u00fcr die laufenden Verhandlungen unterbreiten, wie aus einem Entwurf eines Schreibens an die Gespr\u00e4chspartner der USA hervorgeht. <\/p>\n<p>In Schl\u00fcsselbereichen wie der Industrie und der Landwirtschaft sollen demnach Vorschl\u00e4ge gemacht werden. Dabei soll es neben Angeboten rund um <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256196962\/wadephul-will-in-zollstreit-mit-usa-dienstleistungen-beruecksichtigen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256196962\/wadephul-will-in-zollstreit-mit-usa-dienstleistungen-beruecksichtigen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Z\u00f6lle<\/a> und Kontingente f\u00fcr den Kauf von US-Waren unter anderem auch darum gehen, andere Handelshemmnisse zu beseitigen. Binnen weniger Tage wollen die USA die Angebote bewerten und den L\u00e4ndern Kompromissvorschl\u00e4ge unterbreiten, zu denen auch gegenseitige Zolls\u00e4tze geh\u00f6ren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das Schreiben des US-Handelsbeauftragten (USTR) deutet darauf hin, dass die Regierung in Washington bei den Zollverhandlungen Tempo machen will. Ein Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte die zunehmende Nervosit\u00e4t an den Finanzm\u00e4rkten sein. \u201eEs ist diese anhaltende Unsicherheit, dieses Nichtwissen, ob der Handelskrieg weitergeht oder nicht, weil st\u00e4ndig etwas Neues hinzugef\u00fcgt oder verschoben wird\u201c, sagte Sam Stovall, Chefstratege beim Analysehaus CFRA.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte erst am Freitag angek\u00fcndigt, dass er die Z\u00f6lle auf Stahl- und Aluminium-Importe ab Mittwoch auf 50 Prozent verdoppeln will. Die EU hatte daraufhin mit Gegenma\u00dfnahmen gedroht.<\/p>\n<p>Die Aktienkurse waren daher am Montag unter Druck gekommen, ebenso wie der Dollar. Denn angesichts der erratischen US-Handelspolitik mit steigenden Z\u00f6llen sei zu bef\u00fcrchten, dass sich andere L\u00e4nder immer weiter von den USA abwendeten, sagt Commerzbank-Analyst Michael Pfister. \u201eLangfristig ist das kein gutes Zeichen f\u00fcr den US-Dollar.\u201c<\/p>\n<p>Aus dem Dokument, das die Gespr\u00e4chspartner nun zu Vorschl\u00e4gen aufruft, geht nicht hervor, welche L\u00e4nder das Schreiben erhalten haben. Es richtet sich jedoch an jene, die in aktiven Verhandlungen mit den USA stehen. Gespr\u00e4che f\u00fchren die USA derzeit unter anderem mit der Europ\u00e4ischen Union, Japan, Vietnam und Indien.<\/p>\n<p>Die von den USA selbst gesetzte Frist f\u00fcr die Verhandlungen l\u00e4uft in f\u00fcnf Wochen ab. Denn am 8. Juli endet die Zeitspanne von 90 Tagen, in der zuvor angek\u00fcndigte Z\u00f6lle f\u00fcr eine Vielzahl von L\u00e4ndern ausgesetzt sind. Diesem Aufschub vorausgegangen waren erhebliche Turbulenzen an den Aktien-, Anleihe- und Devisenm\u00e4rkten, die durch die weitreichenden Zollank\u00fcndigungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump ausgel\u00f6st worden waren.<\/p>\n<p>Ein USTR-Vertreter erkl\u00e4rte, die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus256186936\/zoll-streit-am-ende-gibt-es-nur-einen-verlierer-und-der-heisst-nicht-trump.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus256186936\/zoll-streit-am-ende-gibt-es-nur-einen-verlierer-und-der-heisst-nicht-trump.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Handelsverhandlungen<\/a> gingen weiter. \u201eProduktive Verhandlungen mit vielen wichtigen Handelspartnern werden in schnellem Tempo fortgesetzt. Es liegt im Interesse aller Parteien, eine Bestandsaufnahme der Fortschritte vorzunehmen und m\u00f6gliche n\u00e4chste Schritte zu bewerten.\u201c<\/p>\n<p>Der Wirtschaftsberater des Wei\u00dfen Hauses, Kevin Hassett, hat zwar wiederholt beteuert, dass mehrere Abkommen kurz vor dem Abschluss st\u00fcnden. Doch bisher wurde nur eine Vereinbarung mit einem wichtigen US-Handelspartner \u2013 Gro\u00dfbritannien \u2013 erzielt. Und selbst diese ist eher ein Rahmen f\u00fcr laufende Gespr\u00e4che als ein endg\u00fcltiges Abkommen.<\/p>\n<p>Trump nimmt mit seiner Zollpolitik vor allem China ins Visier. Pr\u00e4sidialamtssprecherin Karoline Leavitt erkl\u00e4rte am Montag, Trump werde wahrscheinlich noch diese Woche mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping sprechen. Leavitts Ank\u00fcndigung folgt auf \u00e4hnliche \u00c4u\u00dferungen von bereits zwei hochrangigen Trump-Beratern in j\u00fcngster Zeit. Bei dem Gespr\u00e4ch von Trump und Xi soll es neben den konkreten Zollverhandlungen auch um allgemeine Handelsfragen gehen.<\/p>\n<p>Trump beschuldigte die chinesische Regierung zuletzt, ein Zollabkommen verletzt zu haben. Die Volksrepublik wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck und hielt den USA vor, \u201ediskriminierende Ma\u00dfnahmen\u201c gegen China ergriffen zu haben. Dazu geh\u00f6rten etwa die Exportkontrolle von KI-Chips, ein Verkaufsstopp f\u00fcr Chipdesign-Software nach China sowie die Aufhebung von Visa f\u00fcr chinesische Studenten.<\/p>\n<p>rtr\/fhs<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die USA machen Tempo bei den Zollverhandlungen mit der EU und anderen Partnern, offenbar auch aufgrund der zunehmenden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":161157,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,114,13,14,15,110,12,49635,113,4017,4018,4016,64,4019,4020,49634],"class_list":{"0":"post-161156","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-geb-1946","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-strafzoelle-ks","17":"tag-trump","18":"tag-united-states","19":"tag-united-states-of-america","20":"tag-us","21":"tag-usa","22":"tag-vereinigte-staaten","23":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","24":"tag-zoelle-ks"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114617879376828869","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=161156"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161156\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/161157"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=161156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=161156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=161156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}