{"id":161162,"date":"2025-06-03T06:00:10","date_gmt":"2025-06-03T06:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161162\/"},"modified":"2025-06-03T06:00:10","modified_gmt":"2025-06-03T06:00:10","slug":"das-ist-kein-bauernhof-landwirte-und-landwirtinnen-kritisieren-eu-politik-fuer-das-verschwinden-kleiner-bauernhoefe-386-milliarden-euro-agrarsubventionen-muessen-gerechter-verteilt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161162\/","title":{"rendered":"Das ist kein Bauernhof: Landwirte und Landwirtinnen kritisieren EU-Politik f\u00fcr das Verschwinden kleiner Bauernh\u00f6fe. 386 Milliarden Euro Agrarsubventionen m\u00fcssen gerechter verteilt werden"},"content":{"rendered":"<ul class=\"bwlistdisc\">\n<li>Landwirte und Landwirtinnen aus der ganzen EU haben heute ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Kampagne &#8222;This is Not a Farm&#8220; zugesagt, die die EU zu Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aufruft\n<\/li>\n<li>   Untersuchungen von More in Common zeigen, dass bis zu 70 der Landwirte und Landwirtinnen in wichtigen EU-Staaten sich vergessen, nicht respektiert oder nicht anerkannt f\u00fchlen obwohl sie das Herzst\u00fcck des europ\u00e4ischen Lebensmittelsystems sind\n<\/li>\n<li>WeMove Europe, Kleinbauernverb\u00e4nde und Vorreiter unter den Bauern fordern die EU-Mitglieder auf, vor den wichtigen GAP-Gespr\u00e4chen einen Appell zu unterzeichnen  \t\t<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit einer Kunstinstallation vor dem Europ\u00e4ischen Parlament hat WeMove Europe dazu aufgerufen, das 386 Milliarden Euro schwere Agrarsubventionssystem der EU mit dem Green Deal in Einklang zu bringen. Die Installation zeigte eine Reihe von Magritte-inspirierten surrealistischen Kunstwerken, die die EU-Abgeordneten mit einer visuellen Warnung konfrontierte, wie die Zukunft der Landwirtschaft in Europa aussehen k\u00f6nnte, wenn es keinen Wandel gibt. WeMove Europe, die unabh\u00e4ngige Kampagnengruppe die aus mehr als 750.000 Menschen in ganz Europa besteht, hat den Stunt organisiert und fordert eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) mit gerechteren Subventionen, einer st\u00e4rkeren Marktregulierung und einer gr\u00f6\u00dferen Unterst\u00fctzung f\u00fcr nachhaltige, kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.\n<\/p>\n<p id=\"news-body-cta\">Diese Pressemitteilung enth\u00e4lt multimediale Inhalte. Die vollst\u00e4ndige Mitteilung hier ansehen: https:\/\/www.businesswire.com\/news\/home\/20250602152742\/de\/<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mms.businesswire.com\/media\/20250602152742\/de\/2485630\/4\/20250526_WeMoveEurope_Ceci-n-est-pas-une-ferme_GettyImages_jpg_%281%29.jpg\" alt=\"BRUSSELS, BELGIUM: Sinister Portrayal Of Industrial Agriculture appears outside European Parliament as WeMove Europe calls for reforms to EU Farming policies in Brussels, Belgium. (Photo by Geert Vanden Wijngaert\/Getty Images for WeMove Europe)\"\/><\/p>\n<p style=\"font-size:85%;\">BRUSSELS, BELGIUM: Sinister Portrayal Of Industrial Agriculture appears outside European Parliament as WeMove Europe calls for reforms to EU Farming policies in Brussels, Belgium. (Photo by Geert Vanden Wijngaert\/Getty Images for WeMove Europe)<\/p>\n<p>Die Aktion wird von einem B\u00fcndnis aus Bauernverb\u00e4nden, Umweltorganisationen und \u00fcber 100.000<b\/>B\u00fcrgern und B\u00fcrgerinnen aus ganz Europa unterst\u00fctzt. Sie argumentieren, dass das derzeitige Subventionssystem die intensive Landwirtschaft auf Kosten kleiner und nachhaltiger Betriebe belohnt. Mehr als f\u00fcnf Millionen landwirtschaftliche Betriebe sind seit 2005 in der EU verschwunden, w\u00e4hrend 80 der GAP-Mittel an nur 20 der Empf\u00e4nger gehen. Aus einer Anfang des Jahres ver\u00f6ffentlichten Umfrage geht hervor, dass sich bis zu 70 der Landwirte und Landwirtinnen in Spanien, Italien und Polen von den politisch Verantwortlichen vergessen f\u00fchlen obwohl die meisten von ihnen stolz auf ihre Arbeit sind und Umweltma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen.\n<\/p>\n<p>Die enth\u00fcllten Kunstwerke sind eine Hommage an die ber\u00fchmte &#8222;T\u00e4uschung der Bilder&#8220; des belgischen Malers Ren\u00e9 Magritte und tragen Untertitel wie &#8222;Ceci n&#8217;est pas une pomme&#8220; (Das ist kein Apfel) und &#8222;Ceci n&#8217;est pas une ferme&#8220; (Das ist kein Bauernhof). Ihre Botschaft: Die europ\u00e4ische Agrarpolitik ern\u00e4hrt nicht mehr die Menschen, sondern dient den Profiten gro\u00dfer Unternehmen. Die vollst\u00e4ndige Sammlung der Kunstwerke ist auch unter www.notfarming.com zu sehen. Ziel ist es, die \u00fcberholte &#8222;Postkarten&#8220;-Wahrnehmung der Landwirtschaft in Frage zu stellen und eine ehrliche Diskussion unter den politischen Entscheidungstr\u00e4ger*innen anzusto\u00dfen, wem das derzeitige System wirklich dient.\n<\/p>\n<p>  \t\t<b>Morgan Ody, Gem\u00fcseproduzentin aus der Bretagne (Frankreich) und Mitglied der Europ\u00e4ischen Koordination Via Campesina (ECVC)<\/b>, sagt: &#8222;Neben fairen Preisen ist ein starker GAP-Haushalt unerl\u00e4sslich, wenn wir die Herausforderungen bew\u00e4ltigen wollen, vor denen die Landwirte heute stehen. Aber diese \u00f6ffentlichen Gelder m\u00fcssen dazu verwendet werden, die M\u00e4rkte zu regulieren und den \u00dcbergang zur erhalten. Er muss j\u00fcngeren Generationen den Einstieg in den Beruf erleichtern und die kleinb\u00e4uerliche, vielf\u00e4ltige Landwirtschaft unterst\u00fctzen in Anerkennung der wichtigen Rolle, die diese Landwirte bei der Versorgung der Menschen mit gesunden Lebensmitteln, dem Schutz der biologischen Vielfalt, der Bek\u00e4mpfung der Klimakrise und der Erhaltung des l\u00e4ndlichen Raums spielen.&#8220;\n<\/p>\n<p>Die Folgen sind im gesamten l\u00e4ndlichen Raum Europas sichtbar: In vielen Gebieten hat einer von drei landwirtschaftlichen Betrieben seine T\u00e4tigkeit eingestellt, w\u00e4hrend die subventionierte \u00dcberproduktion die Preise so weit nach unten treibt, dass einige Landwirte und Landwirtinnen weniger verdienen, als ihre Produktion kostet. In Frankreich und Spanien zum Beispiel wird Milch oft unter den Produktionskosten verkauft ein Marktversagen, das durch die GAP gef\u00f6rdert wird.\n<\/p>\n<p>Die Ver\u00f6ffentlichung der Kunstwerke und des Appells &#8222;Dies ist kein Bauernhof&#8220; erfolgt kurz vor den wichtigen GAP-Verhandlungen. Zugleich gibt es neue, von Landwirt*innen unterst\u00fctzte Vorschl\u00e4ge, die Fairness, Nachhaltigkeit und Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t wieder in den Mittelpunkt der EU-Agrarpolitik r\u00fccken wollen mit wachsender Unterst\u00fctzung in wichtigen landwirtschaftlichen Regionen in Polen, Italien, Frankreich, Spanien und dar\u00fcber hinaus.\n<\/p>\n<p>  \t\t<b>Giulio Carini, Kommunikationsmanager bei WeMove Europe<\/b>, sagt: &#8222;Unser Landwirtschaftssystem funktioniert nicht. Kleinbauern und Kleinb\u00e4uerinnen werden von ihrem Land verdr\u00e4ngt, w\u00e4hrend Agrargiganten mit \u00f6ffentlichen Geldern abkassieren. Bei den Diskussionen \u00fcber die Zukunft der GAP muss es darum gehen, wof\u00fcr wir zahlen, und nicht nur darum, wie viel Geld daf\u00fcr bereitgestellt wird. Wir m\u00fcssen die Landwirte unterst\u00fctzen und sie f\u00fcr den Schutz unserer Natur und des Klimas belohnen, auf die sie angewiesen sind. Wir rufen die Menschen in ganz Europa dazu auf, sich f\u00fcr faire Preise, gesunde Lebensmittel und eine Zukunft einzusetzen, in der kleine landwirtschaftliche Betriebe und die Natur gedeihen k\u00f6nnen. Wir fordern von den EU-Verantwortlichen, dass sie dieses kaputte System in Ordnung bringen.&#8220;\n<\/p>\n<p>  \t\t<b>Insgesamt fordert das B\u00fcndnis Folgendes:<\/b><\/p>\n<ul class=\"bwlistdisc\">\n<li><b>Faire Preise f\u00fcr Landwirt*innen,<\/b> die die vollen Kosten einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion widerspiegeln\n<\/li>\n<li><b>St\u00e4rkere Marktregulierung<\/b>, einschlie\u00dflich Angebotssteuerung und Mindestpreisgarantien\n<\/li>\n<li><b>St\u00e4rkere Unterst\u00fctzung f\u00fcr kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe<\/b> gegen\u00fcber der industriellen Agrarindustrie\n<\/li>\n<li><b>Ein gerechter \u00dcbergang zur Agrar\u00f6kologie<\/b> zum Schutz der Bodengesundheit, des Klimas, der biologischen Vielfalt und der Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t\n<\/li>\n<li><b>Zugang zu gesunden, nachhaltigen Lebensmitteln f\u00fcr alle<\/b>, wobei sichergestellt werden muss, dass gute Lebensmittel erschwinglich und verf\u00fcgbar sind und dass die Menschen echte Entscheidungen dar\u00fcber treffen k\u00f6nnen, was sie essen, ohne versteckte Kosten f\u00fcr Umwelt und Gesundheit.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Reformen sind nicht nur wichtig, um die Zukunft der Landwirt*innen zu sichern, sondern auch, um den Green Deal der EU zu verwirklichen, d. h. um sicherzustellen, dass das europ\u00e4ische Lebensmittelsystem dem Klima, der Natur und den Menschen gleicherma\u00dfen dient.\n<\/p>\n<p>Alle Menschen in Europa k\u00f6nnen die EU zum Handeln auffordern, indem sie den Appell unter www.notfarming.com unterzeichnen.\n<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/cts.businesswire.com\/ct\/CT?id=bwnews&amp;sty=20250602152742r1&amp;sid=gefi2&amp;distro=ftp\"\/><\/p>\n<p id=\"mmgallerylink\">Originalversion auf businesswire.com ansehen: https:\/\/www.businesswire.com\/news\/home\/20250602152742\/de\/<\/p>\n<p>Contacts:<\/p>\n<p>  \t\tinfo@wemove.eu  \t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Landwirte und Landwirtinnen aus der ganzen EU haben heute ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Kampagne &#8222;This is Not a&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4508,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[3276,56219,331,332,56218,21648,548,4788,663,158,3934,3935,56221,13,3755,56217,56215,10327,56214,56220,11735,14,15,16,12,56216,55047,56222],"class_list":{"0":"post-161162","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-werden","9":"tag-agrarsubventionen","10":"tag-aktuelle-nachrichten","11":"tag-aktuelle-news","12":"tag-bauernhfe","13":"tag-bauernhof","14":"tag-eu","15":"tag-euro","16":"tag-europa","17":"tag-europaeische-union","18":"tag-europe","19":"tag-european-union","20":"tag-gerechter","21":"tag-headlines","22":"tag-kein","23":"tag-kleiner","24":"tag-kritisieren","25":"tag-landwirte","26":"tag-landwirtinnen","27":"tag-mssen","28":"tag-milliarden","29":"tag-nachrichten","30":"tag-news","31":"tag-politik","32":"tag-schlagzeilen","33":"tag-verschwinden","34":"tag-verteilt","35":"tag-wemove"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=161162"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161162\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4508"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=161162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=161162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=161162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}