{"id":16143,"date":"2025-04-08T17:06:15","date_gmt":"2025-04-08T17:06:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/16143\/"},"modified":"2025-04-08T17:06:15","modified_gmt":"2025-04-08T17:06:15","slug":"besondere-rolle-fuer-deutschland-expertin-sieht-hintertuerchen-im-zollkonflikt-mit-trump","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/16143\/","title":{"rendered":"Besondere Rolle f\u00fcr Deutschland: Expertin sieht &#8222;Hintert\u00fcrchen&#8220; im Zollkonflikt mit Trump"},"content":{"rendered":"<p>                    Besondere Rolle f\u00fcr Deutschland<br \/>\n                Expertin sieht &#8222;Hintert\u00fcrchen&#8220; im Zollkonflikt mit Trump<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.04.2025, 07:23 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Zollhammer von US-Pr\u00e4sident Trump wirbelt die Weltwirtschaft durcheinander. Noch sei nicht alles verloren, sagt eine Expertin. Bei den geplanten l\u00e4nderspezifischen Aufschl\u00e4gen sieht sie noch Spielraum. Einen Ausschlag k\u00f6nnte Deutschlands Verhalten geben. Es k\u00f6nnte jedoch auch schlimmer kommen. <\/strong><\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"536\">Trotz der drohenden Eskalation im Handelskonflikt zwischen der EU und den USA sieht die Expertin f\u00fcr US-Handelspolitik Laura von Daniels noch Chancen f\u00fcr eine Verhandlungsl\u00f6sung. &#8222;Es gibt auch in den Zollank\u00fcndigungen Trumps noch gewisse Hintert\u00fcrchen. Es ist noch Spielraum drin, sowohl positiv als auch negativ&#8220;, sagte die Politologin von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"537\">W\u00e4hrend an den bereits in Kraft getretenen pauschalen US-Z\u00f6llen von zehn Prozent auf Importe aus allen L\u00e4ndern wohl kaum noch zu r\u00fctteln sei, bestehe bei den geplanten l\u00e4nderspezifischen Aufschl\u00e4gen noch Verhandlungsspielraum. Diese sollen ab dem 9. April greifen. F\u00fcr die EU hatte Trump eine Zollrate von 20 Prozent angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"538\">Doch es k\u00f6nnte auch schlimmer kommen, warnt von Daniels. Trump k\u00f6nne weitere Z\u00f6lle auf einzelne Branchen verh\u00e4ngen, etwa auf die Pharmabranche. Oder er k\u00f6nnte europ\u00e4ischen Unternehmen vorschreiben, bestimmte Technologien nicht mehr nach China zu exportieren. &#8222;Dadurch w\u00fcrde ein weiterer Gesch\u00e4ftsbereich wegbrechen.&#8220;<\/p>\n<p>Besondere Rolle Deutschlands<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"540\">Ob die EU geschlossen auf Trumps Drohungen reagiere, h\u00e4nge wesentlich von Deutschland ab. Als gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Union mit starker Exportorientierung sei die Bundesrepublik besonders verwundbar. Andere EU-Staaten beobachteten genau, ob Berlin bereit sei, wirtschaftliche Kosten zu tragen, um eine einheitliche europ\u00e4ische Linie zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"541\">Gleichzeitig setze die sicherheitspolitische Abh\u00e4ngigkeit Europas von den USA der EU enge Grenzen bei m\u00f6glichen Gegenma\u00dfnahmen, etwa gegen US-Digitalkonzerne. &#8222;Trump verkn\u00fcpft Handelspolitik mit Sicherheitspolitik. Er koppelt Zolldrohungen an Forderungen nach h\u00f6heren Verteidigungsausgaben&#8220;, sagte von Daniels. Es sei denkbar, dass er sogar die Nato-Mitgliedschaft oder US-Sicherheitsgarantien f\u00fcr Europa als Druckmittel einsetze.<\/p>\n<p>&#8222;Trump schadet seinen eigenen Anh\u00e4ngern&#8220;<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"543\">Wie lange und wie kompromisslos Trump seinen Kurs fortsetzt, d\u00fcrfte auch davon abh\u00e4ngen, ob es in den USA zu breiteren Protesten kommt &#8211; oder seine eigene W\u00e4hlerschaft sich abwendet. Erste Modellrechnungen zeigten laut von Daniels, dass die Z\u00f6lle f\u00fcr einen durchschnittlichen US-Haushalt j\u00e4hrlich 3000 bis 5000 Dollar Mehrkosten verursachen k\u00f6nnten. &#8222;Trump schadet damit einem gro\u00dfen Teil seiner eigenen Anh\u00e4nger.&#8220;<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"544\">Nicht ausgeschlossen sei, dass sich Trump bald demonstrativ von seinem Regierungsberater Elon Musk distanziere, so die Expertin &#8211; als symbolischer Akt, um Unmut in der Basis zu bes\u00e4nftigen. Trump signalisiere dann: &#8222;Ich h\u00f6re zu und ziehe Konsequenzen.&#8220; Der Pr\u00e4sident merke bereits jetzt, dass die von Elon Musk vorangetriebenen Massenentlassungen und Haushaltsk\u00fcrzungen bei der eigenen W\u00e4hlerbasis nicht gut ankommen und habe sich bei seinen letzten Auftritten immer mehr von Musk distanziert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Besondere Rolle f\u00fcr Deutschland Expertin sieht &#8222;Hintert\u00fcrchen&#8220; im Zollkonflikt mit Trump 08.04.2025, 07:23 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16144,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,106,548,30,213,212,13,14,3923,15,3921,12,64,55,381,211],"class_list":{"0":"post-16143","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-donald-trump","15":"tag-eu","16":"tag-germany","17":"tag-handelsbeziehungen","18":"tag-handelskonflikte","19":"tag-headlines","20":"tag-nachrichten","21":"tag-nachrichten-aus-deutschland","22":"tag-news","23":"tag-news-aus-deutschland","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-usa","26":"tag-wirtschaft","27":"tag-wirtschaftspolitik","28":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114303440519915007","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16143\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16144"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}